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Stephen Hawking

Stephen Hawking als Holodeckfigur

Professor Doktor Stephen Hawking (* 08. Januar 1942 in Oxford, Großbritannien als Stephen William Hawking; † 14. März 2018 in Cambridge, Cambridgeshire, England; 76 Jahre) war neben Albert Einstein einer der bedeutendsten und populärsten Physiker der Erde des 20. und 21. Jahrhunderts.

Nicht nur in Bereich der theoretischen Physik war Stephen Hawking bekannt. Zwischen 1979 und 2009 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge. Im gleichen Jahr wurde Stephen Hawking der Titel des Lucasischen Professors verliehen, der Stephen Hawking in die Reihen der größten Wissenschaftler der Neuzeit eintreten ließ.

Im Jahre 1974 entwickelte Hawking ein Konzept über die nach ihm benannte „Hawking-Strahlung“. Die Hawking-Strahlung basiert sowohl auf der Quantenmechanik, als auch auf der Allgemeinen Relativitätstheorie. Die Hawking-Strahlung ist jedoch noch nicht hinreichend untersucht und immer noch Gegenstand der Forschung.

Seit Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts litt Stephen Hawking an der Krankheit ALS (amyotrophe Lateralsklerose), durch die er seit 1968 auf den Rollstuhl angewiesen war. Jedoch war hiervon nicht sein brillantes Genie betroffen. Durch einen Luftröhrenschnitt, der nach einer schweren Atemnot bei einem Besuch des CERN 1985 in Genf notwendig wurde, verlor Stephen Hawking die Fähigkeit sich verbal mitzuteilen. Eigens hierfür wurde ein Sprachcomputer entwickelt, der es ihm ermöglichte, Vorträge zu halten und Interviews zu geben.

Stephen Hawking war der einzige Charakter in Star Trek, der sich selber spielte. Bei einer Tour über das Set der Enterprise während der Dreharbeiten sagte er beim Anblick des Warpreaktors: Ich arbeite daran.

Neben seinem Auftritt in der Episode Angriff der Borg, Teil I hatte Hawking noch weitere Fernsehauftritte. So lieh er unter anderem mehrfach seinem Zeichentrickich im englischen Originals der Fernsehserie Die Simpsons seine Stimme und hatte mehrere Cameoauftritte in The Big Bang Theory.

Hawkings Leben wurde mehrmals verfilmt. In der BBC-Produktion Hawking – Die Suche nach dem Anfang der Zeit von 2004 verkörperte der später ebenfalls in Star Trek mitwirkende Schauspieler Benedict Cumberbatch seine Rolle.

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