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RealWorld-Artikel
Aus der Perspektive der realen Welt geschrieben.

Im Laufe der Zeit sind eine Vielzahl an Drehbüchern entweder wieder verworfen oder aber zunächst aussortiert, dann aber für nachfolgende Serien oder gar Filme doch noch hervorgeholt wurden. Diese Übersicht listet die Episoden nach ihrem Arbeitstitel auf und liefert eine kurze Inhaltsangabe.

Star Trek: The Original Series Bearbeiten

Für die Star-Trek-Serie Star Trek: The Original Series wurden zahlreiche Storyideen und Drehbuchentwürfe eingereicht, die letztlich nicht realisiert werden konnten.

[ohne Titel] Bearbeiten

von Jerome Bixby

Zu dieser undatiert eingereichten Storyidee sind keine weiteren Informationen bekannt. [1], [2]

[ohne Titel] Bearbeiten

von Judy A. Burns

Die Enterprise hat den Auftrag eine Kolonie zu evakuieren, deren Sonne sich zu einer Supernova entwickelt. Allerdings gestaltet sich die Umsetzung sehr schwer, denn die Kolonisten wollen nicht abtransportiert werden, da sie in der Vergangenheit bereits immer wieder umgesiedelt wurden. Während Kirk auf dem Planeten eine Reihe von Ritualen durchläuft um die Führerschaft über die Bewohner zu erlangen, erblindet bis auf Spock die komplette Besatzung des Schiffs, was eine außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen dem Ersten Offizier und McCoy erfordert: Um eine Minimalbesatzung zu erreichen, muss Spock den Arzt durch eine Reihe von komplizierten Operationen leiten.

Es handelt sich hierbei nicht um die ebenfalls von Burns geschrieben Story In Essence – Nothing. [3]

[ohne Titel] Bearbeiten

von Robert Sheckley

Zu dieser undatiert eingereichten Storyidee sind keine weiteren Informationen bekannt. Es handelt sich jedoch anscheinend nicht um die ebenfalls von Scheckley eingereichte Story Rites of Fertility. [1], [2]

[ohne Titel / „Klingonen-Zweiteiler“] Bearbeiten

von Alan Dean Foster

Kirk trifft auf Commander Kumara. Den Klingonen lernte er bereits durch ein Austauschprogramm auf der Sternenflottenakademie kennen.

Bei der Romannacherzählung der Star Trek: The Animated Series-Episode Flucht aus einem anderen Universum nutzte Autor Alan Dean Foster Ergänzungen aus einer Story, die zunächst für einen Zweiteiler in der dritten TOS-Staffel gedacht war, dann aber für die geplante aber nicht mehr realisierte vierte Staffel zurückgelegt wurde. [4]

[ohne Titel / „Kongo“] Bearbeiten

von unbekannt / Gene Roddenberry

Dr. McCoy und Uhura sind auf einem Planeten gefangen, auf dem offener Rassismus herrscht. Während die schwarze Bevölkerung auf diesem Planeten das Sagen hat und Uhura als gleichwertig akzeptiert, werden weiße Menschen unterdrückt und so gering geschätzt, dass man sich weigert, mit McCoy auch nur zu sprechen.

DeForest Kelley und Nichelle Nichols gefiel diese Story außerordentlich gut. Laut David Gerrold wurde tatsächlich sogar ein Drehbuch geschrieben – und wieder und wieder umgeschrieben. Gene Roddenberry und Coon schienen aber über das Resultat nie richtig zufrieden zu sein, so dass die Produktion nie aufgenommen werden konnte. Möglicherweise fürchte man auch die US-Zensoren, die diese – ob des Themas für die damals herrschenden TV-Verhältnisse ebenso außergewöhnliche wie heikle – Story nicht hätten durchgehen lassen. Die Geschichte könnte auf eine mögliche Storyidee von Roddenberry zurückzuführen sein, die er in seinem 1964 geschriebenen Ideenfundus Star Trek is... unter dem Titel Kongo beschrieb. [5]

[ohne Titel / „Spocks Bein“] Bearbeiten

von Gene Roddenberry

Spock verletzt sich am Bein.

Während der Dreharbeiten zur Pilotepisode Der Käfig kam Roddenberry die Idee einer Story, in der sich Spock am Bein verletzen sollte. Er bat Nimoy während der Dreharbeiten ein wenig zu humpeln, um bei einer späteren Episode darauf zurückgreifen zu können. Nimoy „beschwerte“ sich Jahrzehnte später während eines Panels auf einer Convention darüber, dass man darauf nie zurückgekommen sei. Nicht ganz klar ist, ob es sich hierbei lediglich um einen Scherz Nimoys handelte – denn die Verletzung Spocks ergibt im Pilotfilm durchaus Sinn: Captain Pike berichtet von einer kurz zuvor schlecht verlaufenen Mission auf Rigel VII, bei der Tote und Verletzte zu beklagen waren. [Quelle fehlt]

A Fuzzy Thing Happened To Me... / The Fuzzies Bearbeiten

von David Gerrold

Die Enterprise erreicht einen kleinen Handelsaußenposten. Die Barth-Neo-Corn Corporation lagert dort jede Menge Getreide und fürchtet, dass eine rivalisierende Firma ihre Monopolstellung streitig machen könnte. Kirks Crew wird gebeten, auf das Getreide aufzupassen. Zugleich gewährt Kirk seiner Mannschaft auf dem Planeten Landurlaub. Zur selben Zeit taucht dort der windige Geschäftsmann Cyrano Smith auf, der in den vielen kleinen Shops auf dem Planeten auf dem ersten Blick völlig harmlos erscheinende Kreaturen, die Fuzzies, verkauft. Janice Rand ist das erste Besatzungsmitglied, dass einen solchen Fuzzy mit an Bord nimmt, nichts ahnend, dass das Tierchen sich rasend schnell vermehren kann und alles frisst, was nicht niet- und nagelfest ist. Bald überschwemmt eine Fuzzie-Plage das Schiff und den Planeten. Als die Fuzzies sich auch über das Getreide hermachen, sterben sie. Durch Zufall wird so ein Komplott der rivalisierenden Firma aufgedeckt, die das Getreide vergiftet hat.

Die Story wurde im Februar 1967 zunächst unter dem Titel The Fuzzies eingereicht. Aus dem Konzept entwickelten sich die Episoden TOS: Kennen Sie Tribbles? und TAS: Mehr Trouble mit Tribbles, da Gerrold in einem Nachtrag seines ersten Storyentwurfs die Möglichkeit eines natürlichen Tribble-Feindes (später bekannt als Glommer) ins Spiel bringt. Gerrolds zweiter, im Juni 1967 eingereichter Entwurf „A Fuzzy Thing Happened to me“ entspricht bereits weitestgehend der später produzierten TOS-Episode. [1], [6], [7]

A Time To Be Alive Bearbeiten

von Judy A. Burns

Die Enterprise wird im Orbit eines Planeten festgehalten, auf dem Kirk, Spock und McCoy in einer mittelalterlich anmutenden Hexenjagd landen und in Kämpfe mit den Einwohnern verwickelt werden, während McCoy sich in eine der verfolgten jungen Frauen verliebt. Allerdings stellt sich bald heraus, dass es sich bei dem Planeten um eine Art Museum handelt und alle Figuren Androiden sind.

Elemente dieser Story finden sich auch in der Episode TOS: Portal in die Vergangenheit wieder. [3]

Aladdin's AsteroidBearbeiten

von Robert Barry

Ein Asteroid entpuppt sich als Raumschiff.

Hierbei handelt es sich um eine am 22.05.1967 eingereichte Story, die zwar grundlegend Gefallen fand, jedoch in der Umsetzung als zu teuer bewertet wurde. Der Grundgedanke der Story fand später in der Episode TOS: Der verirrte Planet Verwendung. [1], [8]

Alien SpiritBearbeiten

von Norman Katkov

Die Enterprise wird von einem unsichtbaren Wesen heimgesucht, welches in der Lage ist, Räume zu zerstören und die Besatzungsmitglieder herumzuwirbeln.

Die an den Science-Fiction-Film It! The Terror from Beyond Space von 1958 angelehnte Story gefiel dem Produktionsteam um Gene Roddenberry nicht: Zu viel Gewalt und in der Umsetzung zu teuer. [9]

BandiBearbeiten

von David Gerrold

Ein Besatzungsmitglied schmuggelt ein Teddy-Bär-artiges Wesen an Bord der Enterprise. Die Bandi genannte Kreatur hat empathische Fähigkeiten, die fast jeden für sie Sympathie empfinden lässt. Als jemand aufgrund eines von Bandi verursachten Problems stirbt, will Kirk es loswerden. Doch kommen ihm ständig Besatzungsmitglieder in die Quere, die unter dem Einfluss der Kreatur stehen. Erst als Spock die Kreatur tötet, hört die Crew auf, gegen ihren Captain zu meutern.

Gerrold reichte die Story im Februar 1967 ein. [2]

BemBearbeiten

von David Gerrold

Version 1
Die Enterprise transportiert eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern eines Planeten im Zeta-Omicron-System, die aus sicherer Position die Entwicklung ihrer Sonne zu einer Nova studieren wollen. Zu den Wissenschaftlern gehört neben dem älteren Dr. Isaacson – einem geistig leicht abwesend anmutenden, bebrillten Sonderling – auch Bem, eine Kreatur, die ihre Körperteile abtrennen kann und der Crew – und hierbei insbesondere Spock – während der Mission einer Reihe von Streichen spielt. Aufgrund der Nähe zur Nova erleidet Spock Strahlenschäden, die Bem jedoch auf der Krankenstation heilen kann. Dort klärt er Spock auch darüber auf, dass er Spock mit den Streichen lediglich klar machen wollte, dass er ihn akzeptiere. Spock revanchiert sich entsprechend bei ihm.

Die Figur des Dr. Isaacson basiert augenscheinlich auf dem SF-Autoren Isaac Asimov. Nachdem die Serie im dritten Jahr von Fred Freiberger übernommen wurde, bat dieser Gerrold, der zudem weiterhin in Kontakt mit Gene Roddenberry stand und dessen Ideen umzusetzen versuchte, einen neuen Entwurf zu schreiben. [10]

Version 2
Bem sabotiert eine Mission, bei der herausgefunden werden soll, ob die affenartigen Kreaturen des Planeten Zeta Beta II bereits zivilisiert sind. Bem setzt Kirk und Spock auf dem Planeten gefangen und lässt die Enterprise-Besatzung im Glauben, dass ihre beiden Kommandooffiziere tot sind. Kirk freundet sich unterdessen mit der Planetenbevölkerung an, die in ihn einen Gott zu erkennen glaubt, da er ihnen lehrt, Werkzeuge zu erstellen. Mit ihnen zusammen gelingt es ihm, Bem gefangen zu setzen. Bem erklärt, dass er in Wirklichkeit ein Psycho-Soziologe sei, der die Mannschaft der Enterprise einem Test unterziehen wollte.

Fred Freiberger war mit dem Ergebnis weiterhin unzufrieden und lehnte die neue Storyfassung, trotz erster Skizzen Gerrolds zu Bems Physiologie, ab. Auch D.C. Fontana hielt sie für nicht produzierbar. Letztlich konnte die Idee aber ein paar Jahre später für die Zeichentrickserie genutzt werden. [1], [10], [11], [12], [13]

Beware Of Gryptons Bearing GiftsBearbeiten

von David P. Harmon

Hierbei handelt es sich um eine am 16.04.1968 eingereichte Story. An der Korrespondenz nahm neben Gene Roddenberry auch Robert Justman teil. [1]

Dead Man's ShoesBearbeiten

von unbekannt

Die Enterprise-Crew stößt auf einen Planeten voller Attentäter.

Zu dieser Storyidee sind darüber hinaus keine weiteren Informationen bekannt. [14]

Deep MuddBearbeiten

von Stephen Kandel

Harry Mudd entkommt mit der Hilfe der Androiden – von denen er Informationen zur Flucht und den Bau von Waffen erpressen kann – vom Planeten Mudd. Er lässt sich mit zwielichtigen Piraten ein und verliert die Kontrolle über die hochentwickelten Waffen. Die Enterprise muss eingreifen, um Mudd aus dieser verzwickten Lage zu befreien.

Die Story sollte an den vom selben Autoren geschriebenen Episoden TOS: Die Frauen des Mr. Mudd und TOS: Der dressierte Herrscher anschließen. Da der Darsteller des Mudd, Roger C. Carmel, nicht verfügbar war, konnte die Episode letztlich nicht realisiert werden. [5], [15]

Destination: InfinityBearbeiten

von Robert Barry

Die Story wurde am 30.03.1967 eingereicht. An der Korrespondenz beteiligten sich Robert Justman, D.C. Fontana, Gene Roddenberry und Gene L. Coon. [1]

For They Shall InheritBearbeiten

von Jerome Bixby

Die Enterprise soll klingonische Bauern evakuieren, da die Sonne ihres Planeten bald zur Nova wird. Dort angekommen werden Kirk und Co. damit konfrontiert, dass die Klingonen von einer feindlichen Rasse namens Dorn zu deren Amüsement gefoltert und in Gladiatorenkämpfen verheizt werden. Schon bald wird auch die Enterprise-Besatzung in diese Kämpfe einbezogen. Es stellt sich heraus, dass die Dorn vom Hass und der Gewalt anderer leben. Kirk verbündet sich mit den Klingonen und organisiert einen Friedensmarsch, der die Dorn so schwächt, dass Kirks Crew und die Klingonen vom Planeten entkommen können, ehe die Sonne zur Nova wird.

Einige Elemente dieser Story wurden später in den Episoden TOS: Stein und Staub und TOS: Das Gleichgewicht der Kräfte wiederverwendet. Die Story wurde vermutlich im März 1968 eingereicht. [1], [16]

From The First Day To The LastBearbeiten

von John D.F. Black

Es handelt sich hier um einen 36-seitigen, am 12.08.1966 eingereichten Entwurf für die Rahmengeschichte zur Talos IV-Doppelfolge. [1]

Happy Birthday To You Bearbeiten

von unbekannt

Zu dieser Storyidee sind darüber hinaus keine weiteren Informationen bekannt. [14]

He Walked Among Us Bearbeiten

von Norman Spinrad und Gene L. Coon

Die Enterprise befindet sich auf einer Routinekontrollmission und untersucht den Planeten Jugal, bei der Spock entdeckt, dass die Bewohner einen höheren technologischen Stand haben, als sie eigentlich aufgrund der letzten Überprüfung haben dürften. Ein Landetrupp stößt schnell auf den Grund: Ein Föderationswissenschaftler mit Namen Doktor Theodore Bayne, dessen Thesen von einer gesunden Ernährung innerhalb der Föderation selbst immer wieder auf Ablehnung stießen, war vor einiger Zeit auf dem Planeten abgestürzt und hat unter der Bevölkerung seine Vorstellungen umgesetzt. Nun wird er als Gott verehrt und kann nicht einfach von Kirk und seinen Leuten wieder mitgenommen werden, allerdings haben Baynes Eingriffe die Bewohner des Planeten dazu veranlasst, keine eigenen Entscheidungen mehr zu treffen, auch wenn sein modernes Wissen überaus beeindruckend erschien. Es liegt ein angespanntes Verhältnis zwischen den Anhängern des Herrschers König Kaneb und denen des Priesters Lokar vor, das erst entspannt werden kann, als Kirk, der sich als Baynes Sprecher ausgibt, die Bevölkerung beruhigt und die Positionen der beiden streitenden Parteien stärkt und den Streit schlichtet. Bayne kehrt mit der Besatzung der Enterprise zurück ins Föderationsgebiet.

An der Korrespondenz zu dieser letztlich sogar als Drehbuch vorliegenden Story nahmen von Mai bis Oktober 1967 Jean Messerschmidt, D.C. Fontana, Robert Justman und Gene Roddenberry teil. Geplant war, dass der populäre Fernseh-Moderator Milton Berle den zum Gott aufgestiegenen Doktor Bayne spielen sollte. Spinrad war jedoch alles andere als begeistert von Coons Umwandlung seines eher ernsten Storyentwurfs in ein komödiantisches Drehbuch und bat Roddenberry die Episode zurückzuziehen. [1], [3], [14], [17], [18]

Image Of The BeastBearbeiten

von Philip José Farmer

Farmer reichte seine Story am 27.03.1966 ein. Sein gleichnamiger erotischer SF-Roman basiert allerdings nicht auf dieser Idee. [1], [19]

In Essence - NothingBearbeiten

von Judy Burns und Chat Richards

Am 31.05.1968 wurde ein 68-seitiges Drehbuch eingereicht. Aus dieser Story entwickelte sich die Episode TOS: Das Spinnennetz. [1]

Joanna Bearbeiten

von D.C. Fontana

Uhura empfängt einen Notruf einer Gruppe von Reisenden, die auf einem Planeten gestrandet sind. Als man die Gruppe um Dr. Sevrin hochbeamt, begrüßt eine junge Frau den sichtlich verärgerten Dr. McCoy mit den Worten: Hallo, Dad.. Seine Tochter Joanna gehört zu einer Gruppe von Weltraumhippies, die auf der Suche nach dem sagenumwobenen Planeten Nirvana sind. Dr. Sevrin übernimmt im Laufe der Handlung das Schiff und erreicht tatsächlich Nirvana, der jedoch alles andere als ein Garten Eden ist. Kirk und McCoy folgen der Gruppe auf den Planeten, während Spock und Scotty versuchen die Kontrolle über das Schiff zurückzuerlangen. Letztendlich kann Kirk Sevrin überwältigen und McCoy versöhnt sich mit seiner Tochter.

Es handelt sich hier um einen Entwurf, der später massiv zum Drehbuch der Folge TOS: Die Reise nach Eden umgeschrieben wurde. McCoys Tochter Joanna wurde gestrichen, stattdessen bekam Chekov eine Ex-Freundin. [20]

Journey To ReoliteBearbeiten

von Alfred Brenner

Die Enterprise transportiert den Herrscher des Planeten Acrid zu Friedensgesprächen auf den Nachbarplaneten Reolite. Die Acriden sind ein starres und militärisches Volk, während es sich bei den Reolitern um demokratische Pazifisten handelt. Der Acriden-Herrscher und seine Begleiterin Galatea möchten den Reolitern ein seltenes lebenspendendes Medikament zum Geschenk machen. Das Medikament wirkt jedoch auch als Aphrodisiakum.

Diese Story wurde am 18.04.1966 eingereicht. Die Korrespondenz wurde mit John D.F. Black und Robert Justman geführt. Das grundlegende Konzept fand für die Episode TOS: Brautschiff Enterprise Wiederverwendung. [1], [9]

Machines Are BetterBearbeiten

von A.E. van Vogt

Autor van Vogt reichte seine Story am 29.03.1967 ein. An der Korrespondenz nahmen neben Roddenberry auch Robert Justman, D.C. Fontana, Stanley Robertson und Ed Perstein teil. Aus dieser Idee entwickelte sich später die Episode TOS: Die Stunde der Erkenntnis [1], [19], [21]

Mere ShadowsBearbeiten

von Philip José Farmer

Farmer reichte seine Storyidee am 26. März 1966 ein. [1], [19]

Miss GulliverBearbeiten

von A.E. van Vogt

Eine Wissenschaftlerin, die nach einem Weg forscht, Körperteile nachwachsen zu lassen, erleidet einen Unfall, in Folge dessen sie sich zur Riesin entwickelt. Da die Enterprise-Crew keinen Weg findet, die Entwicklung rückgängig zu machen, entscheidet sich ihr Freund sich ebenfalls dem Experiment zu unterziehen. Nachdem man einen Planeten mit riesenhaften Bewohnern finden kann, verlässt das Paar das Schiff.

Robert Justman sah in dieser Story zwar eine starke Ähnlichkeit zur Episode Der Tempel des Apoll – dort wächst der griechische Gott Apoll tricktechnisch in die Höhe – die Umsetzung hätte jedoch seiner Meinung nach die produktionstechnischen Möglichkeiten der Serie überstiegen. [8], [14]

Mission Into ChaosBearbeiten

von David P. Harmon und Gene L. Coon

Die Enterprise wird zum Planeten Dana Iotia II beordert, der in der Nähe des romulanischen Sternenimperiums liegt. Man befürchtet, dass die Romulaner den Planeten als Außenbasis nutzen wollen. Die dort lebende industrielle Zivilisation dieses Planeten ähnelt der Erde Anfangs des 20. Jahrhunderts. Kirk nimmt Kontakt mit einem der selbsternannten Boss namens Bela Okmyx auf und gerät schnell in die Fronten des lokalen Bandenkrieges. Auch die Romulaner befinden sich bereits auf dem Planeten und versprechen den Bandenführern die Lieferung hochentwickelter Waffen. Durch einen Trick gelingt es Kirk, die Gangsterbosse an einem Ort zu versammeln und die Kontrolle zu übernehmen. Auch die Romulaner können von einem Sicherheitstrupp der Enterprise in Schach gehalten werden und müssen unverrichteter Dinge abziehen. Für die anstehenden Handelsbeziehungen mit der Föderation sollen die Iotaner einen Botschafter wählen. Jeder Boss wählt sich jedoch selbst, so dass Kirk sich am Ende gleich mit mehreren Botschaftern herumschlagen muss.

Die Story wurde im September 1967 eingereicht und massiv zur Episode TOS: Epigonen umgeschrieben. Bei der Gangster-Gesellschaft der Iotaner sollte es sich ursprünglich um eine parallele und nicht wie später in der Episode um eine durch ein zurückgelassenes Buch inspirierte Entwicklung handeln. [22]

More Tribbles, More TroublesBearbeiten

von David Gerrold

Diese Episode sollte ein Sequel zur Tribble-Episode aus der zweiten Staffel sein. Showrunner Fred Freiberger, der sich am Tag vor dem Treffen mit Gerrold diese Episode nochmals ansah, hasste jedoch den darin vorherrschenden komödiantischen Unterton und machte keinen Hehl daraus, dass mit ihm keine weitere Tribble-Folge mehr produziert werden sollte. Letztlich griff Gene Roddenberry drei Jahre später im Rahmen der Zeichentrickserie auf die von Gerrold erdachte Story zurück (TAS: Mehr Trouble mit Tribbles). [10], [23], [24]

Mother TigerBearbeiten

von Jerome Bixby

Die Enterprise trifft auf ein im All reisendes Wesen, dessen Spezies vor dem Aussterben bedroht ist. Das Wesen – eine Art Muttertier – wurde in der Hoffnung losgeschickt, einen Planeten zu finden um dort die Spezies wiederzubeleben. Sehr mächtig und intelligent verursacht das Wesen allerhand Chaos an Bord des Schiffes bis letztlich ein Planet gefunden wird, auf dem es seine Mission erfüllen kann.

An der Korrespondenz zum Story-Entwurf war neben Gene Roddenberry auch Otto Klement beteiligt. Das Produktionsteam war von der Story – die das Feeling der Serie exakt wiedergab – begeistert, auch wenn sie sich aus Kostengründen nicht realisieren ließ. Die Grundidee des Muttertieres fand später in der Episode TOS: Horta rettet ihre Kinder Verwendung. [1], [25]

Pandora's Box Bearbeiten

von Daniel Louis Aubrey

Ein neuer Auftrag führt die Besatzung der Enterprise in die Nähe eines unerforschten Sektors, wo man auf einem Planetoiden eine Kolonie einrichten will, die als Sprungbrett für eine weitere Erforschung der Region dienen soll. Allerdings existieren auf diesem Planetoiden Lebewesen, die sich von Plutonium ernähren und dabei Energie abgeben. Auf der Suche nach ihrer Nahrung töten sie dabei einige Besatzungsmitglieder, eine von ihnen gelangt schließlich auf das Schiff. Erneut will Kirk den Gegner töten, wird jedoch von Spock umgestimmt, der auf die Idee kommt, dass man die Wesen zur Energiegewinnung nutzen könnte. Es gelingt schließlich eine Übereinkunft zu erzielen: Die Föderation liefert radioaktives Material als Nahrung, während man im Gegenzug die von den Wesen abgestrahlte Energie sammelt.

Die Story wurde am 29.08.1967 eingereicht. An der Korrespondenz beteiligten sich D.C. Fontana und Robert Justman. [1], [3]

Perchance To Dream Bearbeiten

von J. M. Winston

Die Enterprise wird nach Altair III geschickt, wo sie ein Medikament namens </q>Placidene</q> abholen soll, welches bei Schädigungen des Gehirns genutzt wird. Als der Landetrupp aus Kirk, Spock und McCoy herunterbeamt, werden sie beinahe von einer Gruppe schreiender Frauen überrannt, die in Kirk – wie der Repräsentant der Föderation Barker später erklärt – für den berühmten Schauspieler Tommy Thompson hielt. Die Serie, in der er mitspielte – Daydream – hatte vorwiegend erotische Themen und nahm schließlich derart Einfluss auf das alltägliche Leben der Bewohner, dass die angehörigen Schauspieler den Planeten verlassen mussten. Die Ähnlichkeit zum Schauspieler wird Kirk schließlich zum Verhängnis: Als Spock herausfindet, dass die Leiterin der Truppe Zena Grayson einige Einheiten des Medikaments gestohlen hat, da es den Zugang zum Gehirn erleichtert, wird Kirk durch sein Ebenbild ausgetauscht. Es gelingt schließlich Spock, sowohl die Machenschaften zu entlarven als auch seinen Freund zu retten.

Die Story wurde am 28.06.1969 eingereicht. [3], [26]

Return To Eden Bearbeiten

von Alvin Boretz

Die Enterprise erkundet einen Planeten. Die durch Maschinen gesteuerte Bevölkerung lebt in „perfekten“ Verhältnissen, kennt weder Verbrechen, Hunger, noch Krankheit. Die Kehrseite der Medaille: Fremdsteuerung, Stagnation, Unfruchtbarkeit.

Die Story wurde im Mai 1966 in zwei Fassungen eingereicht. Bei Robert Justman fand die Idee keinen Gefallen. Zudem erinnerte sie zu stark an Roddenberrys Landru und die Ewigkeit. [9]

Rites Of Fertility Bearbeiten

von Robert Sheckley

Ein Besatzungsmitglied der Enterprise infiziert sich mit einer seltsamen Krankheit, in Folge der er sich langsam in eine Art intelligente Pflanze verwandelt. Die Infektion droht auf die restliche Besatzung überzugreifen, nur Spock scheint immun zu sein. Auf einem nahe gelegenen Planeten lebt ein naturverbundenes Volk, das nach religiöser Überzeugung durch die Verwandlung in eine Pflanze einen gottähnlichen Zustand anstrebt. Spock kann sie davon überzeugen, dass Menschen diese Art von Unsterblichkeit nicht anstreben und erhält von ihnen ein Gegenmittel.

Die Story wurde am 06.05.1966 eingereicht. An der Korrespondenz nahm Robert Justman teil. Ablehnungsgrund dürften die zu befürchtenden Kosten gewesen sein, die das Episoden-Budget der Serie weit überstiegen hätten. [1], [9]

Rockabye Baby, Or Die Bearbeiten

von George Clayton Johnson

Die Enterprise kollidiert auf dem Weg nach Minerva, wo die Besatzung zwei Schwerverbrecher aufnehmen soll, mit einer Art Lichtkugel, was ungeahnte Folgen für das Schiff und die Besatzung hat: Eine Art von Bewusstsein eines Babys setzt sich in allen Schaltkreisen des Schiffs fest und "terrorisiert" die Besatzung mit endlosem Geschrei. Lediglich Uhura gelingt es, das Kind mit einem Schlaflied zu beruhigen und offenbar zum Schlafen zu bringen. Kurz bevor die Enterprise schließlich Minerva erreicht, entdeckt das Kind das Zentralgestirn des Planeten und lässt das Schiff nun darauf zusteuern. Erst im letzten Moment gelingt es Kirk die drohende Katastrophe abzuwenden, allerdings stehen erneut Probleme an, als die beiden Strafgefangenen an Bord kommen und das Kind davon überzeugen, dass sie zu unrecht gefangen gehalten werden. Das Kind lässt sich jedoch nicht lange an der Nase herumführen und steuert erneut auf den Stern zu, um die beiden Verbrecher zum Aufgeben zu bringen. Der Plan geht auf, allerdings wird das Kind anscheinend dabei so stark geschwächt, dass es scheinbar stirbt. McCoy, der auf Minerva zurückgeblieben war, entbindet jedoch zur gleichen Zeit ein Kind auf dem Planeten, das schließlich exakt so schreit wie das Wesen, das die Enterprise kontrollierte.

Die Story wurde im August 1968 eingereicht. An der Korrespondenz beteiligte sich Robert Justman. Während Gene Roddenberry die Idee mochte, lehnte Gene Coon sie ab, da er die Vermenschlichung des Schiffes und des Computers nicht mochte. Eine leicht veränderte Version der Geschichte wurde später auch für die Serie Star Trek: The Next Generation eingereicht; auch diese scheiterte. [1], [3], [27]

Shol Bearbeiten

von Darlene Hartman

Die Besatzung der Enterprise entdeckt auf dem Planeten Alpha Cygnus 12 ein in Frieden lebendes Volk, das jedoch alles etwas unterordnet, das sie Shol nennen. Uhura, Pavel Chekov, McCoy und Scotty, werden bei einer Erkundung der Oberfläche irrtümlich von Shol aufgenommen, zurück bleiben nur ihre leblosen Körper, woraufhin sich Kirk entschließt, Shol zu vernichten. Allerdings wird er von Spock aufgehalten, der erkennt, dass Shol die Seelen derjenigen enthält, die ihm ihre Leben gegeben haben. Es gelingt ihm, Kontakt zu Shol aufzunehmen und die vier Besatzungsmitglieder zurückzuholen, doch es ist klar, dass dies wahrscheinlich das Ende von Shol bedeutet.

Drei Fassungen dieser Story wurden von Hartman im Juni/Juli 1967 eingereicht. Am 23.08.1967 lag sogar ein erster Drehbuchentwurf vor. An der umfangreichen Korrespondenz nahmen Gene Roddenberry, Robert Justman, D.C. Fontana, Gene L. Coon und Stanley Robertson teil. Anscheinend wurde die Idee zunächst zurückgestellt, da das thematisch ähnliche Der Tempel des Apoll produziert wurde. Als später der an der Story sehr interessierte Coon aus dem Produktionsteam ausschied, wurde die Idee gänzlich fallen gelassen. Nur der im Rahmen dieser Storyidee entwickelte Charakter des Dr. M'Benga schaffte es später auf den Bildschirm. [3], [8], [28]

Shore Leave II Bearbeiten

von Theodore Sturgeon

Zu dieser am 24.04.1968 eingereichten und mit Robert Justman diskutierten Storyidee, die offenbar ein Sequel zur populären Episode Landeurlaub sein sollte, sind keine weiteren Informationen bekannt. [1], [2]

Sister In Space Bearbeiten

von Robert Sheckley

Die Enterprise entdeckt das im All treibende, lange als verschollen geltende Sternenflottenschiff USS Yorktown. Kirk, Scotty, Sulu, Rand und einige Redshirts beamen an Bord und finden heraus, dass die Crew von einer unbekannten, sehr gefährlichen Kreatur massakriert wurde. Kurz darauf fällt die Kreatur einen der Redshirts an und zerfleischt ihn. Was die fieberhafte Suche nach der Kreatur erschwert: sie ist in der Lage mit ihrer Umgebung wie ein Chamäleon zu verschmelzen und sich somit unsichtbar zu machen.

Die Storyidee wurde am 14.06.1966 eingereicht. An der Korrespondenz beteiligte sich John D.F. Black. Die Ablehnung erhielt Scheckley aber anscheinend durch Robert Justman, der Sheckleys Idee – neben der expliziten Horrorthematik – aus Kostengründen für absolut nicht realisierbar hielt. [1], [9]

Skal Bearbeiten

von Jerome Bixby

Zu dieser undatiert eingereichten Storyidee sind keine weiteren Informationen bekannt. [1], [2]

Sketches Among The Ruins Of My Mind Bearbeiten

von Philip José Farmer

Ein Mann namens Mark wacht eines Morgens auf und stellt fest, dass ihm vier Tage seiner Erinnerung fehlen. Dies wiederholt sich jeden Tag aufs Neue. Das Problem betrifft alle Menschen und wird durch ein kosmisches Objekt verursacht, das auf Kollisionskurs mit der Erde ist. Acht Jahre später: Mark wacht auf und denkt elf Jahre alt zu sein. Nur anhand seiner Aufzeichnungen kann er nachvollziehen, was bislang geschehen ist. Der Alptraum endet erst, als es den Wissenschaftlern und Militärs auf der Erde gelingt, das Objekt zu vernichten.

Farmer versuchte diese 1966 geschriebene Story als mögliche Star-Trek-Episode zu verkaufen. In einem Interview mit dem Magazin Starlog (Ausgabe #156) erzählte Farmer von der Reaktion Gene Roddenberrys auf seinen Storyentwurf. Dieser sagte ihm, dass er Stories suche, die seine kleine alte Tante in Iowa noch verstehen könne. Sketches Among The Ruins Of My Mind würde sie nicht verstehen. [1], [29]

Sleeping Beauty Bearbeiten

von Robert Bloch

Fünf Personen werden an Bord Enterprise gebeamt: Dr. Henning und die aus 200 Jahren Stasis erwachten Menschen Nancy Turner, Jim Comstock, Michael Oakes und Lou Jackson. Die Enterprise soll die Gruppe zur Erde transportieren, doch nur wenig später wird der Wissenschaftler Dr. Henning von einem der Wiedererweckten ermordet. Kirk untersucht den Fall persönlich. Die ehemalige Schauspielerin Turner reagiert schockiert, auch der junge Oakes - dem der Doktor einen Gehirntumor vor der Wiederbelebung entfernte - ist fassungslos. Comstock reagiert erbost, als Kirk ihn vedächtigt. Jackson, der nur hofft, dass sein Geld noch da ist, wenn er auf die Erde zurückkehrt, interessiert sich nicht für den Mord. Es folgen mehrere Verhöre durch Kirk, Spock und Dr. McCoy, bis sich am Ende herausstellt, dass Turner und Oakes Mutter und Sohn sind. Der Junge, der dies nicht wusste, verbrachte seine Kindheit durch den Tumor bedingt in der Psychiatrie. Turner, die ihren Sohn der Karriere wegen weg gab, wollte ihm ein besseres Leben in der Zukunft ermöglichen und ließ ihn und sich einfrieren. Da Dr. Henning von der Verbindung wusste und es dem Jungen hätte verraten können, tötete sie ihn. Turner wird festgenommen, sie erwartet eine Rehabilitation. Oakes kann hingegen dank Dr. Henning nunmehr ein normales Leben führen.

Die Storyidee wurde vermutlich aufgrund der sehr dialoglastigen, handlungsarmen Herangehensweise Blochs von Roddenberry abgelehnt. Elemente aus dieser Idee finden sich jedoch später in den Episoden TOS: Der schlafende Tiger (wobei nicht klar ist, ob Bloch seine Idee vor oder nach Entwicklung dieser Episode eingereicht hat) und TNG: Die neutrale Zone wieder. [1], [30]

Space Moby Dick Bearbeiten

von unbekannt

Die Enterprise-Crew verfolgt ein im All lebendes, tödliches Wesen.

Zu dieser Storyidee sind keine weiteren Informationen bekannt. [14]

The AuroralsBearbeiten

von Frank Paris

Kirk, McCoy und Spock beraten mit Loyung, dem Herrscher von Auroral, über den Föderationsbeitritt seiner Welt. Während Loyung sich mit den dreien berät, lässt er heimlich von ihnen Androiden-Doppelgänger anfertigen, die mit einer Zeitbombe ausgerüstet sind, mit der sie die Enterprise zerstören sollen. Er teilt schließlich seinen Gästen mit, dass sie nicht wieder zurückkehren könnten und weist ihnen drei Frauen zu. Bei einem Gespräch mit Kuyin, einem auroralischen Wissenschaftler, erfährt Kirk, dass die Bewohner in ihrer Vergangenheit andere Subspezies auf ihrer Welt ausgelöscht haben, um selbst als überlegene "Superrasse" weiterzuexistieren. Erst zu spät bemerkten sie, dass sie jedoch die genetische Vielfalt benötigen. Kirk gelingt es schließlich eine kurze Nachricht an sein Schiff zu übermitteln, die ausreicht, um die Besatzung zu warnen und die drei Doppelgänger unschädlich zu machen, indem man sie von Bord beamt, kurz bevor ihre Sprengsätze detonierten. Vom Planeten entkommt man dann, indem man einen Doppelgänger von Loyung erstellt, der das Original tötet, wodurch Kuyin dessen Nachfolge antritt. Er verspricht die Probleme von Auroral zu lösen, als sich Kirk und seine beiden Freunde verabschieden.

Die Story wurde im Juni 1968 in zwei Fassungen eingereicht. An der Korrespondenz nahmen auch Stanley Robertson und Jean Messerschmidt teil. [1], [3]

The BeastBearbeiten

von Marc Daniels

Daniels reichte diese Storyidee am 01.07.1968 ein. [1], [2]

The Deadliest GameBearbeiten

von unbekannt

Robert Justman beschrieb diese Storyidee als eine Art Schatzsuche nach einem Jungbrunnen, der sich auf einem Höllenplanet befindet. [14]

The ForbiddenBearbeiten

von Hank Stine

Zu dieser undatiert eingereichten Storyidee sind keine weiteren Informationen bekannt. [1], [2]

The ForcesBearbeiten

von Charles Parker

Zu dieser undatiert eingereichten Storyidee sind keine weiteren Informationen bekannt. [1], [2]

The Foreseeable FutureBearbeiten

von Jean Lisette Aroeste

Die Story wurde im August/September 1968 eingereicht. [1], [2]

The Godhead Bearbeiten

von John Meredyth Lucas

Bei der Untersuchung der Explosion mehrerer Sterne in einem Sektor begegnet die Besatzung der Enterprise den beiden Wesen Ehdom und Ehvay. Ehdom, der in der Lage ist Gedanken zu lesen, erklärt dass die Sonnenexplosionen durch seinen Versuch zustandegekommen sind, das Universum aufzunehmen. Kirk gelangt zu dem Schluss, dass dieses und alle in ihm enthaltenen Lebensformen nur zu retten ist, wenn er die Enterprise zerstört und damit Ehdom tötet, allerdings erfährt dieser von dem Plan und verhindert die Sprengung. In der Zwischenzeit hat Ehvay einen Landetrupp der Enterprise in die Katakomben ihres Volks geführt, in denen leblose Körper liegen. Diese sind jedoch nicht tot, aber wie Ehdom zuvor bereits erklärte, die Grundlage seiner Existenz, da sie ihren Geist in seinen Körper übertragen haben. Es gelingt ihnen schließlich mit Ehvays Hilfe die Körper wiederzubeleben, so dass Ehdom letztlich stirbt.

Diese Story wurde von Lucas mehrmals überarbeitet und letztlich in drei Fassungen – im März, April und November 1968 – eingereicht. An der Korrespondenz nahmen Gene Roddenberry, Robert Justman und Stanley Robertson teil. [1], [3], [31]

The Joy Machine / The Root Of Evil Bearbeiten

von Theodore Sturgeon und Meyer Dolinsky

Kirk hat einen prekären Auftrag: Er soll in einer geheimdienstlichen Mission die Lage auf dem Planeten Timshel sondieren, der seit bereits zwei Jahren sämtliche Kontakte zu anderen Welten abgebrochen hat und auf dem auch Kirks Verlobte Danielle du Molin lebt. Er kommt bei der Familie seines langjährigen Freundes Marouk unter, bemerkt jedoch schnell, dass etwas nicht stimmt, als er seine Danielle trifft. Alle scheinen verrückt darauf zu sein, ihrer Arbeit nachzugehen und auf den Zahltag zu warten. Als Kirk in Gefahr gerät, eilen Spock, McCoy und Uhura ihm zu Hilfe, werden aber selbst gefangen genommen. Es stellt sich schließlich heraus, dass Marouk eine Schlüsselposition im System einnimmt, das darauf beruht, die Arbeiter positiv zu stimulieren, wenn sie ihre Arbeit verrichten. Allerdings macht diese Stimulation auf die Dauer süchtig. Erst indem man die Frequenz der Stimulation verändert, gelingt es dem Landetrupp die Lage auf Timshel zu entschärfen, allerdings nur in der Form, dass künftige Generationen nicht mehr der Stimulation unterliegen. Die bereits Süchtigen jedoch können nicht mehr von ihrer Sucht befreit werden, so dass Kirk auch Danielle auf dem Planeten zurücklassen muss.

Dolinsky verwandelte die von Sturgeon im Mai/Juni 1967 eingereichte Story in einen ersten Drehbuchentwurf, der am 21.10.1968 vorlag. Basierend auf dieser Story schrieb James Gunn den gleichnamigen ST-Roman Die Glücksmaschine. [1], [3], [32]

The Land of Counter-Pain Bearbeiten

von unbekannt

Zu dieser Storyidee sind keine weiteren Informationen bekannt. [14]

The Lost Star Bearbeiten

von John Meredyth Lucas

Die Enterprise dringt versehentlich in ein Planetensystem ein, das von einem gigantischen Tarnfeld umgeben ist. Dabei wird der an Bord befindliche und für die Schiffssysteme extrem wichtige Stoff Talabdium fast komplett aufgebraucht, allerdings findet sich eine Quelle in Form von Erz auf einem der Planeten. Dieser ist jedoch von einfachen und abergläubischen, aber dennoch sehr intelligenten Humanoiden bewohnt. Diese sind ihren Anführern gegenüber hörig und weigern sich zunächst der Besatzung etwas von ihrem Erz zu überlassen, allerdings lässt sich doch einer der Anführer überzeugen. Dabei erfährt Kirk den Grund für das einfache Leben der Bewohner: Die Bevölkerung des Planeten stand einst durch ständige Konflikte untereinander kurz vor der Auslöschung, als man sich schließlich entschloss, die Weiterentwicklung der Kultur zu stoppen, sich einem einfachen Leben zu widmen und hinter einem Tarnfeld zu verstecken, um Konflikten mit fremden Spezies aus dem Weg zu gehen. Kirk weist jedoch den Anführer darauf hin, dass es ein Verbrechen sei, die natürliche Entwicklung zu unterdrücken, und hofft nach seiner Abreise, dass es ihm gelingt, auch die anderen Herrscher darauf erfolgreich hinzuweisen.

Die Story wurde von Lucas am 24.06.1967 eingereicht. [3], [33]

The Machine That Went Too FarBearbeiten

von A.E. van Vogt und Jack Williamson

Die Story wurde im April 1966 eingereicht. [14]

The Magicks Of Megas-TuBearbeiten

von Larry Brody

Brody schrieb die Story 1969 aus Enttäuschung über den damaligen Verlauf der dritten TOS-Staffel und schickte sie über seine Agentin zu den TOS-Produzenten. Er erhielt keine Rückmeldung. Drei Jahre später versuchte er es bei den TAS-Produzenten, dieses Mal erfolgreich (TAS: Das Geheimnis von Megas-Tu). [34]

The Orchard PeopleBearbeiten

von Catherine Turney und John Collier

Die Story wurde im April 1967 eingereicht. [1], [2]

The Protracted Man Bearbeiten

von David Gerrold

Die Sternenflotte testet eine neue Möglichkeit riesige Distanzen in wenigen Sekunden zu überwinden: den Space-Warp-Korridor. Die Enterprise soll das Experiment überwachen und das Testshuttle, das durch den Korridor fliegt, in Empfang nehmen. Das Experiment geht schief, das Shuttle verliert die Integrität und der Pilot muss an Bord der Enterprise gebeamt werden. Dieser kommt jedoch in drei visuell aufgespaltenen Reinkarnationen im Transporterraum an, die sich parallel aber zeitverzögert bewegen und sprechen; der Pilot entzieht der Enterprise dabei Energie um zu überleben und erschwert somit der Crew ihm zu helfen. Letztlich gelingt es jedoch den Piloten mit Hilfe des Transporters wieder zusammenzusetzen.

Die Story wurde im Februar 1967 eingereicht. Gerrold ließ sich von einer Trick-Sequenz im Film West Side Story zu dieser Geschichte inspirieren. [35]

The Rebels Unthawed Bearbeiten

von Philip José Farmer

Die Enterprise-Crew entdeckt ein im All treibendes Raumschiff. Im Inneren finden sie zwölf in Stasis versetzte Personen. Nachdem sie wiederbelebt werden, stellt sich heraus, dass sie während des amerikanischen Bürgerkrieges von der Erde entführt wurden. Ihnen fällt es anfangs nicht leicht, sich an die Bedingungen der Zukunft anzupassen.

Farmer wandelte seinen eingereichten Storyentwurf später in eine Kurzgeschichte um. Die Story erinnert an TOS: Der schlafende Tiger, TNG: Die neutrale Zone und VOY: Die 37er. [36]

The Search For Eternity Bearbeiten

von A.E. van Vogt

Die Besatzung der Enterprise wacht auf und kann sich nicht mehr an die letzten paar Stunden zurück erinnern. Während dieser Zeit befahl Kirk angeblich die Vernichtung einer ganzen Planetenbevölkerung, untermauert wird dies durch eine Aufzeichnung der Zerstörung und das Fehlen eines Photonentorpedos. Kurz darauf erscheint ein weiteres Sternenflottenschiff. Der befehlshabende Admiral ordnet die Exekution Kirks durch ein Erschießungskommando an. All dies stellt sich jedoch als perfides Täuschungsmanöver reptilienartiger Aliens heraus. Diese wollen die Enterprise unter ihre Kontrolle bringen, um einen Krieg mit der Föderation zu provozieren.

Die Story wurde am 11.04.1967 eingereicht und erinnert an die später produzierten Episoden TNG: Mission ohne Gedächtnis und ENT: Die Schockwelle, Teil I. [1], [19]

The Shadow Of Space Bearbeiten

von Philip José Farmer

Eine Raumschiffcrew erreicht ungewollt eine Art Grauzone, in der ganze Universen in Form von Sphären existieren. Als sie versuchen wieder nach Hause zu gelangen, vernichten sie, ohne es zunächst zu ahnen, mehrere Galaxien.

Farmer versuchte seine 1966 geschriebene Kurzgeschichte The Shadow of Space als mögliche Star-Trek-Episode zu verkaufen. Jedoch meinte er später, dass die Umsetzung der Geschichte womöglich das Budget der Serie gesprengt hätte. [19], [37]

The Squaw Bearbeiten

von Shimon Wincelberg

Die Enterprise trifft auf eine weit entfernte, von Menschen besiedelte Kolonie. Angeleitet von einem drittklassigen Western-Roman, den einer ihrer Vorfahren aus Versehen zurück ließ, bauten die Kolonisten ihre Zivilisation über die Jahrhunderte im genrebedingten Western-Stil auf. Auf dem Planeten findet sich auch eine vulkanoide im Stammesverband lebende Spezies, die sich gegenüber den Menschen aggressiv verhält. Schuld daran sind jedoch die Menschen selbst, da sie diese Spezies wie die im Buch beschriebenen Indianer herablassend behandeln.

Die Story wurde in zwei Fassungen im Juli 1966 eingereicht. Auch wenn sie nicht als ganzes verfilmt wurde, so fanden sich doch mehrere Elemente in späteren Star-Trek-Produktionen wieder: so etwa die an Büchern ausgerichteten Entwicklungen in TOS: Epigonen und TNG: Hotel Royale. Die Story erinnert auch an die Episode ENT: Faustrecht. [9]

The Stars Of Sargasso Bearbeiten

von D.C. Fontana

Die Enterprise befindet sich auf einer Suchmission nach einem vermissten Konvoy von Transportschiffen und gerät dabei in ein Kraftfeld, aus dem sich das Schiff nicht wieder befreien kann. Die Besatzung bemerkt, dass es eine Vielzahl anderer Schiffe in der Umgebung gibt, deren Besatzung jedoch allesamt bereits tot sind. Bei ihren Nachforschungen stoßen Kirk und seine Mannschaft auf Argos, der das Kraftfeld kontrolliert und schlagen ihn, worauf hin die Enterprise wieder frei ist.

Diese Story wurde am 08.02.1967 eingereicht, ein weiterer Versuch erfolgte am 14.05.1969 für die nicht realisierte vierte TOS-Staffel. Fontana versuchte hier ein weiteres Mal McCoys Tochter Joanna auftreten zu lassen. [3], [38]

The Surrender Of Planet X Bearbeiten

von Don Masselink

Die Enterprise erreicht Planet X, den Müllplaneten der Galaxie, um dort ihre Waffensysteme zu testen. Auf dem eigentlich unbewohnten Planeten befinden sich zu diesem Zeitpunkt jedoch drei jugendliche Ausreißer, die dort ihr improvisiertes Hauptquartier aufgeschlagen haben. Kirk und sein Landetrupp entwaffnen sie und bringen sie nach Hause zurück.

Diese Story wurde bereits zu einem frühen Zeitpunkt (genaues Datum unbekannt) eingereicht. [1], [39]

The Takeover Bearbeiten

von unbekannt

Weitere Informationen zu dieser undatiert eingereichten Story sind nicht bekannt. [14]

The Uncoiler Bearbeiten

von Philip Jose Farmer

Die Crew der Enterprise reagiert auf ein Notsignal eines eigentlich unbewohnten Planeten. Im dortigen Dschungel finden sie einen alten Mann und die Ruinen einer längst untergegangenen Zivilisation nebst Götterstatue. Zurück an Bord der Enterprise verhält sich der Landetrupp seltsam und klagt unter Gedächtnisverlust. Es stellt sich heraus, dass die Zaltoner ihr Gedächtnis in der Statue gespeichert haben und dieses nun nach und nach auf die Besatzung der Enterprise übergeht. Kirk und Spock kommunizieren aufgrund der kurzzeitigen Amnesieanfälle schriftlich miteinander. Letztendlich finden sie einen Weg die Übernahme der Crew zu verhindern.

Die Story wurde in zwei Fassungen im April 1966 vorgelegt. Gene Roddenberry und John D.F. Black erschien sie jedoch nicht interessant genug. Ähnliche Stories wurden später mit TOS: Strahlen greifen an, DS9: Meuterei und VOY: Das Mahnmal realisiert. [1], [9]

The V.I.P.s Bearbeiten

von Gene Lasser und Malachi Throne

Die Thedusianer, eine Spezies, die auf einer anderen Wellenlänge existiert, möchten die Enterprise besuchen, um das Schiff und seine Besatzung kennenzulernen. Kirk erlaubt die Schiffsbesichtigung. Die Präsenz der drei Thedusianer verursacht jedoch Unbehagen bei der Besetzung, die sich zu Hysterie ausweitet. Nur Spock ist nicht davon betroffen. Die Thedusianer verlassen daraufhin das Schiff, laden Kirk jedoch ein, ihren Planeten zu besuchen. Dort erfährt Kirk, dass die Thedusianer vor Jahrtausenden die Galaxie besuchten und auch Kolonien zurück ließen. So meinen sie auch in Spock jemanden wiederzuerkennen, auf dessen Heimatplaneten die Thedusianer zukünftig leben könnten. Als Kirk sich weigert, ihnen die Koordinaten von Spocks Planeten zu nennen verwandelt sich der Thedusianer Tares in eine teufelsähnliche Gestalt und versucht die Informationen von ihm zu erzwingen. Kirk geht zum Schein darauf ein, trickst die Thedusianer aus und entkommt mit der Enterprise.

Die Story enthält - insbesondere im Bezug auf die Lösung des Problems - Elemente, die an TOS: Spocks Gehirn erinnern. [1], [40]

The Web Of Death Bearbeiten

von William Shatner

Nahe Urus III findet die Enterprise die USS Momentous. Das Schiff scheint in einem Kokon eines riesigen Insektes gefangen zu sein. Die im All lebende Kreatur beginnt kurz darauf auch die Enterprise einzuwickeln. Kirk sieht nur einen Ausweg: sie müssen die Kreatur töten. Er beamt zusammen mit Spock auf die Momentous, deren Besatzungsmitglieder nicht überlebt haben, und wandelt sie in einen Giftköder um. Die Kreatur wird im entscheidenden Moment von der Enterprise abgelenkt, sucht die scheinbar reaktivierte Momentous auf und verendet in der Giftfalle. Die Enterprise kann sich befreien. Zur ausgelassenen Freude besteht jedoch kein Anlass, da die Crew Freunde auf der Momentous hatte.

Shatner reichte seinen Storyentwurf im April 1966 ein. Zu diesem Zeitpunkt war die Besetzung des Schiffarztes noch nicht abgeschlossen, so dass dieser im Entwurf namenlos blieb. Gene Roddenberry fand die Idee laut eines Interviews mit der TVGuide zwar sehr gut, doch mit dem Serien-Budget wären die kostenintensiven Special-Effects nicht zu realisieren gewesen. [41]

The Well Of Death Bearbeiten

von unbekannt

Es sind keine weiteren Informationen zu dieser Idee bekannt. [14]

Tomorrow The Universe Bearbeiten

von Paul Schneider

Auf einer Welt mit dem Namen Spurlos entdecken Kirk und seine Mannschaft eine Zivilisation, deren Bewohner alles nachahmen, was man ihnen vorlebt. So stößt die Besatzung der Enterprise auf ein Naziregime, welches die Bevölkerung des Planeten aufgrund der Daten der auf dem Planeten abgestürzten SS Magellan haben aufleben lassen. Kirk greift ein, versucht die Situation zu klären und die Nazis zu Fall zu bringen.

Diese Episode wurde im März 1967 für die zweite TOS-Staffel eingereicht. Die Handlung wurde daraufhin in die beiden Episoden Epigonen und Schablonen der Gewalt aufgeteilt. [3], [8]

Tomorrow Was Yesterday / The Galactic Whirlpool Bearbeiten

von David Gerrold

Die Enterprise stößt im All auf ein Generationenschiff, welches bereits seit hunderten von Jahren unterwegs ist. Die Kolonisten auf der Voyager haben längst vergessen, dass sie sich auf einem Schiff befinden. Sie leben in zwei verfeindeten Lagern: Die wohlhabenden "Lichtmenschen" residieren in der Nähe des Kontrollraums, die armen "Dämonen" in der Nähe der Antriebssektion. James Kirk muss zwischen beiden Parteien vermitteln, da das Schiff droht in einen Stern zu stürzen und die Bewohner nur gemeinsam der drohenden Katastrophe entgehen können. Doch diese zeigen sich völlig uneinsichtig. Kirk und Spock sehen sich gezwungen die Bewohner außer Gefecht zu setzen und die Katastrophe selbst zu verhindern.

Dieser 60-seitige Drehbuchentwurf, der als Zweiteiler gedacht war, wurde unter dem Titel Zwischen den Welten im Jahr 1980 veröffentlicht. Gene L. Coon lobte Gerrold per Brief für seine Geschichte, machte aber gleichzeitig klar, dass diese eher für einen Kinofilm geeignet wäre, als für eine TV-Serie. [42]

Warrior's World / Camelot Revisited Bearbeiten

von Stephen Kandel

Die Enterprise-Crew trifft auf eine außerirdische Zivilisation, die an das Römische Imperium erinnert. Die Bevölkerung lebt nach strengem Ehrenkodex. Kleinste Brüche der Etikette können schlimmst mögliche Folgen haben.

Die im April/Mai in drei Fassungen eingereichte Story geht auf einer Idee Roddenberrys zurück, die er in seinem 1964 geschriebenen Ideenfundus Star Trek is... unter dem Titel Camelot Revisited beschrieb. Roddenberry erkannte zwar das Action-Potential dieser Story, musste sie jedoch aus Budgetgründen ablehnen. Stattdessen bat er Kandel eine andere seiner Ideen („The Women“) zu bearbeiten, daraus entstand letztlich Die Frauen des Mr. Mudd. Ein ähnliches Storykonzept findet sich in späteren Episoden wie TOS: Brot und Spiele und TNG: Der Ehrenkodex. [9]

Star Trek: The Animated Series Bearbeiten

Für die Star-Trek-Zeichentrickserie Star Trek: The Animated Series wurden mehrere Storyideen und Drehbuchentwürfe eingereicht, die letztlich nicht realisiert werden konnten.

[ohne Titel] Bearbeiten

von Larry Niven

Niven versuchte nach Quantum Black Holes eine weitere Story für TAS einzureichen, über deren Inhalt nichts weiter bekannt ist, als dass sie für eine Zeichentrickserie zu blutig gewesen sei. Kurz darauf gelang es ihm jedoch mit der Story The Soft Weapon eine Episode für die Serie beizusteuern (Das Geheimnis der Stasis-Box). [43]

Klingon AttackBearbeiten

von Don Christensen

Das Trainingsschiff Ecalibur wird von Klingonen angegriffen.

Christensen hatte bereits im Rahmen der Entwicklung der TAS-Serie im Herbst 1969 die Idee, in die Episoden ein erzieherisches Element mit einzuflechten. Hierzu sollten einzelne Szenen an Bord des Trainingsschiffes Excalibur eingefügt werden, in denen ein Besatzungsmitglied der Enterprise mit einem kindlichen Alter Ego interagieren sollte. Christensen reichte mit The Space Cocoon, Klingon Attack und The Impossible Rainbow drei Ideen ein, die mit Philip Mayer von Paramount und Lou Scheimer von Filmation diskutiert und letztlich verworfen wurden. Klingon Attack hielt Meyer für nicht besonders originell. [44]

Quantum Black HolesBearbeiten

von Larry Niven

Die Enterprise muss sich mit schwarzen Löchern und einer Gruppe überaus intelligenter Außerirdischer auseinandersetzen.

Niven wollte in seiner ersten Storyidee das Konzept der Zeichentrickserie ausreizen. Er sah phantastische kosmische Phänomene und nicht-humanoide Aliens mit photoelektronischen Metabolismus vor, die den Rahmen einer Live-Action-Serie über ein Vielfaches hinaus überstiegen hätten. Dabei schoss er jedoch, wie er später selbst einräumte, ein wenig über das Ziel hinaus. Die Idee wurde von D.C. Fontana abgelehnt, da sie für das eher jugendliche Zielpublikum der Zeichentrickserie nicht passend schien. Niven nutzte seine Idee jedoch später für die Kurzgeschichte The Borderland of Sol, mit der er 1976 einen Hugo Award gewinnen konnte. [43], [45]

The Impossible RainbowBearbeiten

von Don Christensen

Dr. McCoy lernt auf dem Trainingsschiff Excalibur den Jungen Bob kennen.

Diese Story gehört zu den drei von Christensen vorgeschlagenen erzieherischen Sequenzen. Im Kern sollte es um den schmalen Grad von Fantasie zur Realität gehen. Als Charaktere waren Dr. McCoy und der junge, als stilles Kind beschriebene, Bob vorgesehen. Philip Mayer mochte die kindgerechte Idee, da das erzieherische Element in ihr eher subtil geraten war. [44]

The Patient ParasitesBearbeiten

von Russell Bates

Eine Maschine namens Finder bringt einen Landetrupp der Enterprise, darunter ein indianisches Besatzungsmitglied namens Dawson Walking Bear, in seine Gewalt. Die Maschine erhielt von ihren längst ausgestorbenen Schöpfern die Aufgabe, Wissen und dessen mögliche Anwendung von anderen Spezies zu sammeln. Kirk kann die Maschine davon überzeugen, dass der Egoismus seiner Schöpfer zu deren Untergang geführt hat. Die Maschine zerstört sich selbst und der Landetrupp kommt frei.

Bates, ein Nachkomme der Kiowa-Indianer, schrieb die Story 1973 in zweiwöchiger intensiver Arbeit auf Bitten von D.C. Fontana, die sich eine Geschichte wünschte, in der ein indianisches Besatzungsmitglied vorkommen und indianische Legenden eingearbeitet sein sollten. Fontana lehnte die von Bates geschrieben Story aus zwei Gründen ab: zum Einen war sie darüber enttäuscht, dass Bates entgegen ihrem Wunsch nach einer indianischen Geschichte einen normale Star-Trek-Plot als Ausgangspunkt nutzte, zum Anderen darüber, dass Bates die Möglichkeiten einer Zeichentrickserie nicht nutzte. Sie bescheinigte Bates, dass The Patient Parasites eher für Star Trek: The Original Series denn für die Zeichentrickserie geeignet gewesen wäre. Bates nutzte seine Erfahrung mit diesem Storyentwurf zur gemeinsam mit David Wise geschriebenen Episode TAS: Kulkulkan – Der Mächtige. Seine Story The Patient Parasites wurde zunächst im Buch Galaxis in Gefahr! und 2005 mit Erlaubnis Bates' in Form eines fanproduzierten Comics auf der Seite startrekanimated.com veröffentlicht. [46], [47]

The Space CocoonBearbeiten

von Don Christensen

Spock und der junge Steve werden auf der Excalibur mit einer spinnen-/krabbenartigen Spezies konfrontiert.

The Space Cocoon war die erste von drei Ideen Christensen, die TAS-Episoden mit erzieherischen Sequenzen anzureichern. Philip Meyer kritisierte das fehlende erzieherische Element und die nicht vorhandene Beziehung zwischen Spock und Steve, der offenbar Spock nach einer Verletzung allein zurücklässt, anstatt zu seiner Genesung beizutragen. [44]

War GameBearbeiten

von Fred Bronson

1973 schrieb Bronson unter Pseudonym – da er bei NBC anderweitig vertraglich gebunden war – eine Story, die sich im Kern um den zweiten Weltkrieg drehen sollte. NBC lehnte den Entwurf aufgrund seines Themas als nicht kindgerecht ab. Bronson steuerte später die TAS-Episode Flucht aus einem anderen Universum bei. [48]

Star Trek: Phase II Bearbeiten

siehe Hauptartikel: Star Trek: Phase II

Star Trek: The Next Generation Bearbeiten

Für die Star-Trek-Serie Star Trek: The Next Generation wurden zahlreiche Storyideen und Drehbuchentwürfe eingereicht, die letztlich nicht realisiert werden konnten.

Viele früh eingereichte Storyideen wurden von Gene Roddenberry direkt verworfen, da sie seiner Idee des 24. Jahrhunderts nicht entsprachen. [49] So lehnte er insbesondere (kriegslastige) Stories ab, die sich mit den Klingonen beschäftigten. Auch mehrere Geschichten um Jack Crusher hatten keine Chance. [50] Laut Joe Menosky gab es auch mehrere Versuche eine Story um die Chaos-Theorie zu entwickeln. Dies gelang jedoch erst mit der Star Trek: Deep Space Nine-Episode Rivalen. [51]

[ohne Titel] Bearbeiten

von Don M. Mankiewicz

Die Enterprise-D fliegt zu einem Planeten, mit dem seit über 100 Jahren kein Kontakt mehr besteht. Einst lebte dort eine Zivilisation. Doch das Außenteam der Enterprise findet keine Überlebenden. Zurück an Bord verhält sich erst das Außenteam und später die gesamte Crew merkwürdig. Die Besatzungsmitglieder gruppieren sich entsprechend ihrer Herkunft und verdächtigen sich gegenseitig. Man findet heraus, dass genau dies zum Untergang der Zivilisation auf dem Planeten führte.

Mankiewicz zeichnete sich schon für das Drehbuch der Star Trek: The Original Series-Episode Kirk unter Anklage verantwortlich. [52]

[ohne Titel / Armus-Story] Bearbeiten

von Nick Sagan

Hierbei handelte es sich um die Idee, die in der Episode TNG: Die schwarze Seele zurückgelassene Kreatur Armus wieder auftreten zu lassen. [53]

[ohne Titel / Charlie-X-Story] Bearbeiten

von Nick Sagan

Hierbei handelte es sich um die Idee, den aus der Star Trek: The Original Series-Episode Der Fall Charlie bekannten Charakter Charles Evans wieder auftreten zu lassen. [53]

[ohne Titel / Chekov-Story] Bearbeiten

von Naren Shankar

Für die siebte Staffel von Star Trek: The Next Generation schlug Shankar eine Story vor, in der Pavel Chekov auftreten sollte. [54]

[ohne Titel / Rückwärts-Story] Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Moore arbeitete vergeblich an einer Idee, in der die Handlung rückwärts ablaufen sollte. Jahre später gelang ein ähnliches Konzept erst mit der Star Trek: Voyager-Episode Temporale Sprünge. [55]

[ohne Titel / Heruntergekommene-Kreatur-Story] Bearbeiten

von David Kemper

Die Enterprise-D stößt auf ein scheinbar havariertes Raumschiff. Ein Landetrupp beamt in das Innere und entdeckt dort ein lebendes Wesen, welches das Schiff als eine Art Schneckenhaus benutzt. Da es weiter wächst, benötigt es eine größere Hülle und gefährdet bald darauf die Enterprise.

Kemper schrieb seine Story Jahre später für die Science-Fiction-Serie Farscape um. Sie wurde dort unter dem Titel „Through the Looking Glass“ (dt.: „Ein Jenseits von Raum und Zeit?“) produziert. [56]

[ohne Titel / Jack-Crusher-Story] Bearbeiten

von Mike Sussman

Sussman versuchte es mit einer Story um Wesley Crushers Vater Jack, doch die Produzenten waren nicht interessiert. [50]

[ohne Titel / Klingonen-Stirnwulst-Story] Bearbeiten

von Marc Scott Zicree

Zicree wollte das unterschiedliche Aussehen der Klingonen aus der TOS-Ära, den späteren Kinofilmen und der TNG-Serie erklären und fand zunächst in Produzent Burton Armus einen Fürsprecher seiner Idee. Als Amus jedoch das Produzententeam verließ, fand auch die Idee keinen Abnehmer mehr. Es sollte noch Jahre dauern, bis diese Problematik im Star Trek: Enterprise-Zweiteiler Die Heimsuchung und Die Abweichung aufgeklärt werden sollte. [57]

[ohne Titel / Klingonen-Story] Bearbeiten

von Mike Sussman

In der Zeit zwischen den beiden TNG-Episoden Worfs Brüder und Die Sünden des Vaters versuchte Sussman vergeblich eine Klingonenstory an die TNG-Produzenten zu verkaufen. [50]

[ohne Titel / La-Forge-Story] Bearbeiten

von Lisa Klink

Dank seines Visors ist Geordi La Forge als einziger an Bord der Enterprise-D in der Lage mit einer noch unbekannten außerirdischen Rasse zu kommunizieren, die ihm ihr technisches Wissen übermittelt. Da ihn die telepathische Kommunikation emotional überfordert, ist er auf die Hilfe von Deanna Troi angewiesen.

Klink hatte mit dieser (wenn auch nicht produzierten) Storyidee einen Fuß in der Tür des Trek-Franchise und schrieb später für die Serien Star Trek: Deep Space Nine und Star Trek: Voyager [58], [59]

[ohne Titel / Musical-Episode] Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Moore versuchte vergeblich seine Kollegen von einer Musical-Folge zu überzeugen. [55]

[ohne Titel / Q-wird-verrückt-Story] Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Das Universum spielt verrückt und seltsame Dinge gehen vor sich: Ein uniformierter Jean-Luc Picard läuft mit einer Aktentasche in der Hand und einem Hut auf dem Kopf eine New Yorker Straße hinunter. Er trifft auf William Riker, der seinem alltäglichen Job nachgeht: Das Schlagen eines Laib Brotes gegen die Mauer eines Gebäudes. Ein klingonischer Taxifahrer fährt vorbei und eine Reihe Polizisten marschiert in glänzender Ritter-Rüstung die Straße entlang. Nicht weit entfernt, in einer Seitenstraße sitzt der obdachlose Q und murmelt vor sich hin: Ich war einmal ein Superwesen.

In der von Moore vorgeschlagenen Story sollte es nun darum gehen, wie die Protagonisten sich aus dieser Situation einen Reim machen und die Dinge wieder gerade biegen. Auch wenn letztlich nicht produziert, inspirierte die Idee jedoch das Serienfinale Gestern, Heute, Morgen, Teil I / Gestern, Heute, Morgen, Teil II. [49], [54]

[ohne Titel / Roswell-Story] Bearbeiten

von Toni Marberry und Jack Treviño

Die Enterprise-D verfolgt vier Ferengis, die im 20. Jahrhundert in Roswell, New Mexico, USA bruchlanden. Da das US-Militär die Leichen und die Trümmerteile des Schiffes finden, muss die Enterprise-Crew intervenieren.

Die Realisierung dieser Idee scheiterte einzig daran, dass man nur eine Zeitreise-Episode pro Staffel produzieren wollte und man bereits an einer solchen arbeitete. Wenige Monate später nutzte man die Idee stattdessen für die Serie Star Trek: Deep Space Nine und produzierte sie unter dem Titel Kleine, grüne Männchen. [51], [60]

[ohne Titel / Sarek-Spock-Story] Bearbeiten

von D.C. Fontana und Herbert J. Wright

Während er sich auf einer Friedensmission befindet, wird Botschafter Sarek von den Romulanern entführt und als Geisel festgehalten. Im Austausch für Sarek fordern sie dessen Sohn Spock. Spock schließt sich der Crew der Enterprise-D an, um seinen Vater zu retten.

Die Story-Idee wurde bereits für die erste TNG-Staffel vorgeschlagen. Eine Umsetzung scheiterte, da es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich erschien, Leonard Nimoy und Mark Lenard zu engagieren. [61], [62]

[ohne Titel / Sigma-Iotia-II-Story] Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Die Enterprise-D steuert den Planeten Sigma Iotia II an.

Diese Story hätte ein Sequel zur Star Trek: The Original Series-EpisodeEpigonen sein sollen. [54]

[ohne Titel / Sequel zu Willkommen im Leben nach dem Tode] Bearbeiten

von Ron Wilkerson and Jean Louise Matthias

Auf einem Klassentreffen trifft Captain Picard auf seine ehemaligen Akademie-Kameraden Marta Batanides und Cortin Zweller. Während Picard der „Star“ der Veranstaltung ist, macht Zweller aufgrund seiner eher suboptimal verlaufenen Karriere als Sternenflottencaptain einen verbitterten Eindruck.

Dies sollte ein Sequel zur Episode Willkommen im Leben nach dem Tode werden. [49]

[ohne Titel / Spiegeluniversum-Story] Bearbeiten

von Jerome Bixby

Bixby, der sich schon für die Star Trek: The Original Series-Episode Ein Parallel-Universum verantwortlich zeichnete, schrieb diese Sequel-Idee, in der auch Charaktere aus der Originalen Serie hätten auftauchen sollen. [63]

[ohne Titel / Umwelt-Story] Bearbeiten

von René Echevarria

Die Einwohner eines Planeten, auf dem die Föderation eine Dilithium-Miene betreibt, leiden unter Mutationen und Erblindungen. Man findet heraus, dass die Probleme durch Organismen hervorgerufen werden, die sich im elektromagnetischen Feld des Dilithiums entwickelt haben.

Echevarria selbst empfand seine auf Bitten Michael Pillers erdachte Umwelt-Story letztlich als zu vorhersehbar. [53]

[ohne Titel / VISOR-Story] Bearbeiten

von Ron Wilkerson und Jean Louise Matthias

Man findet einen Weg Geordis Augenlicht wiederherzustellen, so dass er den Visor fortan nicht mehr tragen muss.

Wie auch das von den beiden Autoren konzipierte Sequel zu TNG: Willkommen im Leben nach dem Tode, fand die Idee als eigenständige Episode keine Zustimmung bei den TNG-Produzenten. Im Serienfinale Gestern, Heute, Morgen, Teil I / Gestern, Heute, Morgen, Teil II kam man jedoch auf diese Idee zurück. [49]

[ohne Titel / Watts-Unruhen-Story] Bearbeiten

von Robert Hewitt Wolfe

Geordi und Picard verschlägt es zurück in die Vergangenheit der Erde. Sie landen mitten in den Rassenunruhen von Watts, Los Angeles im Jahr 1965.

Ein ähnliches Konzept wurde Jahre später für den Star Trek: Deep Space Nine-Zweiteiler Gefangen in der Vergangenheit, Teil I und Gefangen in der Vergangenheit, Teil II umgesetzt. [64]

[ohne Titel / Yesterdays-Enterprise-Alternative] Bearbeiten

von Eric A. Stillwell

Ein Außenteam der Enterprise-D soll Botschafter Sarek zur Auszeichnung eines archäologischen Teams begleiten, das den Wächter der Ewigkeit nutzt, um die Vergangenheit des Planeten Vulkan – genauer gesagt die Geschichte des legendären Surak – zu erforschen. Doch kurz vor Abschluss ihrer Arbeit geschieht das Unfassbare: Ein Unfall löscht die Existenz Suraks aus. Botschafter Sarek und das archäologische Team bleiben von den dadurch verursachten Veränderungen unberührt, doch auf der Enterprise-D ist alles anders als zuvor. Ohne Surak entwickelten sich die Vulkanier nicht zur bekannten friedliebenden Spezies des 24. Jahrhunderts. Stattdessen gaben sie ihren Emotionen freien Lauf, verbündeten sich mit dem romulanischen Zweig ihrer Spezies und überzogen die Galaxie mit Terror und Krieg, dem unter anderem das klingonische Imperium zum Opfer fiel. Der Wächter der Ewigkeit ist eine der letzten Bastionen der Föderation. Das vulkanisch-romulanische Imperium will den Wächter nutzen, um die Föderation endgültig zu vernichten. Das Kriegsschiff Enterprise hat den Auftrag die Gruppe um Sarek von dessen vermeintlichen Vorhaben abzubringen. Doch der von Captain Picard gefangen genommene Sarek verhält sich anders als erwartet: friedlich und logisch versucht der Vulkanier den vom Krieg resignierten Menschen davon zu überzeugen, dass dieser Lauf der geschichtlichen Entwicklung falsch ist. Erst eine Gedankenverschmelzung, auf die sich Picard trotz Warnungen seiner Sicherheitschefin Tasha Yar einlässt, kann den Captain überzeugen, Sareks Plan zur Wiederherstellung der Geschichte zu unterstützen. Er lässt ihn zurück auf den Planeten beamen. Zugleich wird die Enterprise von sechs vulkanisch-romulanischen Warbirds umzingelt. Sarek durchschreitet den Wächter der Ewigkeit und nimmt den Platz von Surak ein und bleibt fortan in der Vergangenheit. Der normale Verlauf der Geschichte ist wiederhergestellt.

Stilwell entwickelte diese Story – ein Sequel zur Star Trek: The Original Series-Episode Griff in die Geschichte – aus einer von Trent Christopher Ganino eingereichten Idee. Elemente aus beiden Entwürfen wurden dann zur Episode Die alte Enterprise weiterentwickelt. Die Rückkehr Tasha Yars war Stilwells Idee. Der DS9-Zweiteiler Gefangen in der Vergangenheit, Teil I, Gefangen in der Vergangenheit, Teil II weist eine ähnliche Geschichte auf, bei der Captain Sisko in die Erdvergangenheit gerät und den Aufständischen Gabriel Bell ersetzt. [65]

All That Glitters Bearbeiten

von unbekannt

Zu der am 31. Mai 1990 in einer finalen Fassung eingereichten Story sind keine weiteren Informationen bekannt. [66]

Blood And Fire Bearbeiten

von David Gerrold

Die Enterprise-D folgt einem Notruf des wissenschaftlichen Forschungsschiffes USS Copernicus. Als Kommunikationsversuche scheitern und man nur schwache Lebenszeichen feststellt, beamt ein Außenteam unter der Leitung von Commander Riker zum Schiff herüber. Auf der Brücke der Copernicus finden sie zunächst eine mumifizierte Leiche, der alles Blut entzogen scheint. Kurz darauf betritt ein sich vor Schmerzen windendes Besatzungsmitglied der Copernicus die Brücke und bittet darum getötet zu werden. Da niemand dieser Bitte entsprechen will, entwendet er einem Mitglied des Außenteams den Phaser und desintegriert sich selbst. Man stellt eine Infizierung durch regulanische Blutwürmer fest; eine solche ist absolut tödlich. Die Biofilter des Transporters sind nutzlos. Im Frachtraum der Copernicus findet man eine handvoll Besatzungsmitglieder, die sich hinter einem Repulsorfeld in Sicherheit gebracht haben. Dennoch: eine Rettung scheint aufgrund der strikten Quarantänebestimmungen der Sternenflotte im Falle einer solchen Infektion nicht möglich. Erst als Dr. Crusher einen Weg findet, den Krankheitserreger mittels kompletten Blutaustausches aus den Körpern der Infizierten zu eleminieren, kann die Evakuierung eingeleitet werden. Projektleiter Yarell gibt auf Drängen gegenüber Picard zu, dass er mit Wiederaufnahme der Erforschung der regulanischen Blutwürmer keinesfalls die Suche nach einem Heilmittel im Sinn hatte. Vielmehr will er sie als biologische Waffe gegen die vermeintliche Bedrohung durch die Ferengi einsetzen. Als er die Enterprise-Crew mit der Öffnung einer mit dem Krankheitserreger gefüllten Kapsel zwingen will, Kurs auf das Territorium der Ferengi zu nehmen, entwendet ihm Blodgett, ein weiteres Crewmitglied der Copernicus, die Kapsel und schluckt sie herunter. Auf seinen Wunsch hin wird er auf die Copernicus gebeamt. Dort vereinigt er sich mit den Blutwürmern, verwandelt sich in ein höheres Wesen und entschwebt ins All.

Gerrolds Story-Idee, die sich als Allegorie auf die AIDS-Problematik verstand und die ersten homosexuellen Charaktere des Star-Trek-Universums vorsah, erschien den TNG-Produzenten zu gewagt, wurde von allen Beteiligten überaus kontrovers diskutiert und letztlich abgelehnt. Gerrold, dem es vor allem daran gelegen war, in Zeiten der Furcht vor dem AIDS-Virus ein positives Statement zur Blutspende abzugeben, traf die Ablehnung hart: Er verließ daraufhin frustriert das TNG-Team. Dabei wäre die AIDS-Problematik nicht direkt thematisiert worden und auch der Hinweis auf Homosexualität im Star-Trek-Universum sollte äußerst subtil gesetzt werden: Riker redet in einer Szene mit zwei männlichen Crewmitgliedern und fragt diese, wie lange die beiden schon zusammen wären. Doch einige im Produktionsteam befürchteten die Reaktion des eher konservativen Teils des Publikums. Gerrold adaptierte seine Story-Idee später für ein Drehbuch der Fan-Fiction-Serie Star Trek: Phase II. In dieser in der TOS-Ära spielenden Produktion trat als Gaststar auch Denise Crosby auf. [52], [67], [68]

Blood And Ice Bearbeiten

von Herb Wright

Die Enterprise-D soll mit der Copernicus Personal austauschen. Kurz vor dem Rendezvous der beiden Schiffe fällt der Funkkontakt aus. Man registriert schwächer werdende Lebenszeichen und Deanna Troi spürt ein seltsames Hungergefühl, das von der Crew der Copernicus ausgeht. Commander Riker beamt mit einem Außenteam auf das Schiff. Auf der Brücke der Copernicus finden sie zunächst eine mumifizierte Leiche, der alles Blut entzogen scheint. Doch „tot“ ist in diesem Fall offenbar nicht gleich „tot“: Die Leiche erwacht zum „Leben“ und greift das Außenteam an. Eine normale Phasersalve reicht nicht um den „Zombie“ zu stoppen, das Außenteam ist gezwungen ihn zu desintegrieren. Man findet heraus, dass ein großer Teil der Crew von regulanischen Blutwürmern infiziert wurde. Das körpereigene Hämoglobin wird dabei durch eine Substanz ersetzt, welche die Infizierten nach und nach in Zombies verwandelt, die nun auf der Suche nach „Essbarem“ das inzwischen selbst infizierte Außenteam bedrohen. Nur wenige nicht-infizierte Besatzungsmitglieder der Copernicus konnten sich hinter einem Repulsorfeld in Sicherheit bringen. Unter ihnen befindet sich auch ein Außerirdischer namens Rohan, der mit der Freisetzung der regulanischen Blutwürmer die Föderation bedrohen wollte. Als Rohan einen Phaser entwendet, greift Worf kurzentschlossen zu und wirft ihn den Zombies zum Fraß vor. Dr. Crusher findet derweil ein Gegenmittel: sie erschafft einen natürlichen Feind, der sich von Blutwürmern ernährt. Das Außenteam und die wenigen Überlebenden der Copernicus-Besatzung können nun gerettet werden. Die Copernicus explodiert in einiger Entfernung zur Enterprise.

Wright versuchte sich während der fünften TNG-Staffel an dem von Gerrold eingereichten Drehbuch zu Blood And Fire. Er behielt die Kernhandlung bei, entfernte jedoch die Anspielungen auf AIDS und Homosexualität und machte aus den infizierten Besatzungsmitgliedern in Anspielung auf den Horrorklassiker Die Nacht der lebenden Toten kurzerhand Zombies. Rick Berman mochte die Story, doch Michael Piller, der die Kontroverse um das Gerrold-Drehbuch noch nicht mitbekommen hatte und erst später zum TNG-Produktionsteam stieß, erinnerte das von Wright überarbeitete Drehbuch eher an die Episoden der ersten TNG-Staffel und fand es zur Verfilmung ungeeignet. Das Drehbuch sah unter anderem ein romulanisches (!) Besatzungsmitglied der Enterprise und die Einführung von Dr. Robert Crusher, Wesleys Onkel und Schiffsarzt der Copernicus, vor. So ungewöhnlich eine Zombie-Story für das Star-Trek-Universum auch erscheinen mag: Jahre später wurde eine ähnliche Story-Idee tatsächlich für die Serie Star Trek: Enterprise realisiert: Impulsiv. [52], [67]

Children Of The Light Bearbeiten

von Michael Okuda

Okuda ist vor allem als künstlerische Leiter und wissenschaftliche Berater von Star Trek bekannt geworden. [69]

Dead On My Feet Bearbeiten

von Richard Krzemien

Diese Geschichte wurde am 19. November 1987 eingereicht. [70]

Deadworld Bearbeiten

von James Van Hise

Van Hise schrieb diese Story im Jahr 1987, da er eine TNG-Episode mit Regisseur Gerd Oswald realisieren wollte. Oswald führte bereits in den 1960ern bei einigen TOS-Episoden Regie (u. a. Kodos, der Henker). Er fand die Story-Idee seines Freundes, die sich offenbar um das Thema „Sterblichkeit“ drehte, jedoch zu deprimierend und lehnte eine Umsetzung letztlich ab. Oswald starb zwei Jahre später an Krebs. [71]

Ferengi Gold Bearbeiten

von Gene Roddenberry

Die Besatzung der Enterprise-D schnappt das Gerücht auf, dass sich in der Region, die von der Besatzung kartografiert wird, ein bestimmter Planet befinden soll, der sich wie exakt die Erde entwickelt habe. Man findet schließlich auf dem Planeten Lerta-117 eine Bevölkerung vor, die sich auf dem Entwicklungsstand eines Nordamerikas aus dem 18. Jahrhunderts befindet – aber auch ein Ferengi-Schiff, das sich in einem niedrigen Orbit um diese Welt befindet und die Enterprise offenbar noch nicht entdeckt hat. Captain Picard genehmigt ein Außenteam, um dem Treiben der Ferengi auf den Grund zu gehen. So findet man schließlich heraus, dass die Ferengi hinter den Goldvorräten auf dem Planeten her sind, die sich hier sehr leicht abbauen lassen. Die Besatzung entschließt sich, den Eingriffen der Ferengi in diese Kultur Einhalt zu gebieten.

Roddenberry plante diese Idee im Rahmen eines Zweiteilers umzusetzen. Eine ähnliche Handlung gab es in VOY: Das Wurmloch, in der zwei im Delta-Quadrant gestrandete Ferengi eine Präwarp-Zivilisation ausbeuten und von der Crew der Voyager aufgehalten werden; dabei handelt es sich um ein Sequel zur Star Trek: The Next Generation-Episode Der Barzanhandel, in der die Reise der Ferengi in den Delta-Quadranten erklärt wird. Einem Gerücht zu Folge arbeitete Tracy Tormé daran, die Storyidee zu Ferengi Gold in ein Drehbuch umsetzen. [52], [67], [72], [73]

Genius Is Pain Bearbeiten

von Tracy Tormé

Die Enterprise-D eskortiert eine Gruppe von Davalii nach New Montana. Die Davalii sind Künstler und Freidenker und sollen zu Ehren der ersten Siedler von New Montana eine Skulptur erschaffen. Diese soll bei Ankunft auf dem Planeten erstmals präsentiert werden. Statt sich an die Arbeit zu machen, spielen die Davalii ihrer Art nach der Besatzung der Enterprise jedoch lieber Streiche und lenken sie mit allerlei Schabernack von ihren Pflichten ab. Einer der Davalii versucht, sehr zur Freude Commander Rikers, Deanna Troi zu bezirzen, während eine weibliche Davalii Wesleys Unterrichtsstunde stört, ein dritter Davalii die Kantine des Schiffs unsicher macht und ein vierter sich die gesamte Reise hindurch behaarlich weigert, den Transportraum zu verlassen. Nur mit Mühe kann Picard die Davalii dazu bringen, die Skulptur anzugehen. Das Ergebnis ist jedoch entsetzlich. Picard sieht eine diplomatische Krise heraufziehen und interveniert: mit Hilfe des übermenschlich schnellen Datas und Eingebungen der Führungscrew gelingt es, die Skulptur von den Davalii unbemerkt in ansprechendere Form zu bringen. Die Skulptur hat reißenden Erfolg auf New Montana, die Bevölkerung will die Davalii, die sich bei Picard für den netten „Scherz“ bedanken, sogar länger dabehalten als vorgesehen. Picard ahnt, dass die New Montaner dies schon bald bereuen werden...

Tormé hatte für die Rolle eines der Davalii den Monty-Phyton-Darsteller John Cleese vorgesehen. Unkonventionelles Verhalten von außerirdischen Delegierten findet sich z. B. auch in der TNG-Episode Indiskretionen wieder, wenn auch dort aus anderen Motiven. [52], [67]

I.Q. Test Bearbeiten

von Herbert J. Wright

Während sich die Enterprise-D auf einer Rettungsmission befindet, erhalten sie Besuch von Q und seiner Kollegin Q-Too. Letztere ist genervt von Q's Affinität für die Menschheit und schlägt ihm daher eine Art olympischen Wettkampf vor. Die Enterprise-Crew soll in verschiedenen Spielchen gegen eine Raumschiffcrew der aggressiven Rasse Zaa-Naar antreten. Ein Boxkampf, ein Poker-Spiel, ein Shuttle-Rennen, eine Quizshow und ein Kampf Mann gegen Mann auf Leben und Tod sollen über das Schicksal der Crews entscheiden. Picard gelingt es, sich nach anfänglichem Misserfolg den Zaa-Naar anzunähern. Im Kampf gegen deren Captain Chac'Maal unterliegt er zwar, doch Chac'Maal weigert sich den von ihm nun respektierten Gegner zu töten. Q belohnt „seine“ Crew, indem er deren Rettungsmission vollendet.

Autor Wright hatte für die Rolle des Chac'Maal Arnold Schwarzenegger im Sinn. Da er Schwarzenegger persönlich kannte, sah er durchaus eine Chance, dass der viel beschäftigte Schauspieler den Part tatsächlich übernehmen würde. Der abschließende Kampf zwischen Picard und Chac'Maal erinnert an die Star Trek: The Original Series-Episode Ganz neue Dimensionen. [52], [67], [72]

Inner Visions Bearbeiten

von Larry Brody

Die Enterprise erhält die Mission, in einem Sonnensystem nach Überlebenden einer Katastrophe zu suchen. Das System wurde von einer wolkenähnlichen Kreatur vernichtet. Überraschend stößt man jedoch auf einen bewohnten Planeten. Eine Kontaktaufnahme mit der primitiven Bevölkerung scheint jedoch nicht möglich, da sich diese in einem kollektiven Traumzustand befinden. Die Enterprise-Crew versucht sie vor der drohenden Gefahr zu warnen. Ein Landetrupp beamt auf den Planeten, dringt in die kollektive Traumwelt der Fremden ein, die diese nicht mehr verlassen können und nimmt Kontakt mit ihnen auf. Es stellt sich heraus, dass sie mit dem Wolkenwesen mental Kontakt aufnehmen und somit die Gefahr für sich und ihren Planeten abwenden können.

Brody schrieb die Story auf Anfrage für Gene Roddenberry, der ihm sogar eine Prouzentenstelle in Aussicht stellte. Ein Stevie-Wonder-Album gleichen Namens inspirierte ihn für den Titel seiner Geschichte. Bob Justman gefiel die Story-Idee sehr und schrieb dazu ein 8-seitiges Memo. Laut Brody fürchtete ein anderer Co-Produzent der Serie aber anscheinend um seinen Job und sorgte dafür, dass die Idee letztlich abgelehnt wurde. [52], [74]

Limits Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Zu dieser Story-Idee sind keine weiteren Informationen bekannt. [66]

Maxa Junda Bearbeiten

von Kevin L. Hing

Diese Story wurde am 25. November 1991 eingereicht. [75]

Out Of Time Bearbeiten

von Joe Menosky

Worf will mit seinem Sohn Alexander auf einem Planeten ein klingonisches Jagd-Ritual absolvieren. Plötzlich verschwindet der Junge. Als Worf nach seinem Sohn ruft, antwortet ihm die Stimme eines erwachsenen Mannes. Vor ihm steht Alexander: verbittert, um Jahre gealtert und von zahlreichen Kämpfen einer grausamen Vergangenheit gezeichnet. Wie sich herausstellt, fiel Alexander durch ein Zeitportal und erlebte Jahre in einer unwirtlichen Welt, in der er mutterseelenallein ums Überleben kämpfen musste.

Diese Story wurde für die siebte TNG-Staffel eingereicht, scheiterte jedoch vornehmlich am Veto Michael Pillers, der im Gegensatz zu Menosky den Charakter des jungen Alexanders mochte und ihm seine Kindheit erhalten wollte. Stattdessen wurde die Episode Ritus des Aufsteigens produziert, in der Alexander auf sein älteres Ich trifft. DS9-Produzent Echevarria erinnerte sich an diese Story-Idee und nutzte sie für die Episode Das Zeitportal, in der Molly O'Brien die Hauptrolle spielt. [49], [51], [53], [76]

Perchance To Dream Bearbeiten

von Howard Weinstein

Weinstein entwickelte aus dieser Story-Idee seinen Roman Die Macht der Former. [77]

Profit Margin Bearbeiten

von Hilary J. Bader

Eine weibliche Ferengi namens Pel gibt sich als Mann aus. Beverley Crusher findet dies heraus und freundet sich mit Pel an.

Aus diesem Konzept entwickelte sich später die Star Trek: Deep Space Nine-Episode Profit oder Partner!. [51]

Q Makes Two Bearbeiten

von René Echevarria

Picard behauptet gegenüber Q, dass die Menschheit sich im 24. Jahrhundert von den Fehlern der Vergangenheit ausgehend weiter entwickelt hätte. Q will dies nicht so stehen lassen und stellt das Exempel auf die Probe: Er dupliziert die Enterprise-D und spaltet die Mannschaft in zwei Hälften: die eine mit überwiegend guten Eigenschaften, die andere mit überwiegend schlechten. Sie stellen schon bald fest, dass die eine Hälfte nicht ohne die andere überleben kann.

An dieser letztlich verworfenen Idee wurde längere Zeit gearbeitet. Sie erinnert in ihren Grundelementen sehr an die Star Trek: The Original Series-Episode Kirk : 2 = ? und die später produzierte Star Trek: Voyager-Episode Die Verdopplung. [23], [53]

Quantum Leap Bearbeiten

von Robert Hewitt Wolfe

Q verwandelt Picard, Data und Troi in romulanische Offiziere an Bord eines romulanischen Raumschiffes. Während sie sich gegenseitig erkennen, nehmen alle anderen sie als Romulaner wahr.

Wolf entwickelte die Story mit Blick auf die populäre Science-Fiction-Serie Zurück in die Vergangenheit (im Original Quantum Leap mit Scott Bakula und Dean Stockwell in den Hauptrollen), anscheinend mit ein Grund dafür, warum diese abgelehnt wurde. Elemente aus dieser Idee fanden sich in späteren Episoden wie TNG: Das Gesicht des Feindes und DS9: Die zweite Haut wieder. [23], [51], [64]

Return To Forever Bearbeiten

von Tracy Tormé

Ein kleines Team aus Wissenschaftlern erhält die Erlaubnis den Wächter der Ewigkeit zu erforschen. Wenig später sind sie alle tot und Spock erscheint im Wächter. Auf der Enterprise-D begegnen sich Spock und sein jüngeres Ich, das im Koma liegt. Der ältere Spock hat keine Erinnerung daran, wie und warum er durch den Wächter der Ewigkeit reiste. Es stellt sich später heraus, dass der alte Spock seinem jüngeren Ich mittels Gedankenverschmelzung die Erinnerung an diese Ereignisse nimmt.

Tormé konzipierte diese Story-Idee als Zweiteiler und Sequel zu TOS: Griff in die Geschichte. Die Umsetzung scheiterte u. a. daran, dass Nimoy nicht verfügbar war. [49], [52]

See Spot Run Bearbeiten

von Michael Halperin

Die Enterprise-D fliegt Procyon III an, eine vergessene Kolonie der Föderation. Zur Zeit der Besiedlung wurde der Planet vorwiegend von Rookas bewohnt, einer dem Pandabär äußerlich ähnlichen friedvollen Tierart, die von den Siedlern beinahe vollständig ausgerottet wurde. Die verbliebenen Rookas wurden zur Verrichtung einfacher Tätigkeiten abgerichtet. Zum Erstaunen des von Commander Riker angeführten Landeteams hat sich die einst hochzivilisierte Kolonie zu einer primitiven, in Holzhäusern wohnenden, untechnisierten Gemeinschaft zurückentwickelt. Bücher werden öffentlich verbrannt, Wissen jeglicher Art ist verpönt. Das wenige Wichtige wird von sogenannten Erinnerungsmeistern mündlich in einem wirren Kauderwelsch aus alten Föderationsgeschichten und -regeln an die Bevölkerung weitergegeben. Man trifft auf einen Bewohner namens Kort, der sich der primitiven Lebensweise seiner Mitbewohner heimlich widersetzt. Kurz darauf wird Kort und ein Teil des Landetrupps verhaftet und einem Tribunal zugeführt. Riker, der sich der Verhaftung entziehen kann, sucht Schutz in einer heruntergekommenen wissenschaftlichen Einrichtung. Er trifft dort auf Rookas und erfährt, dass diese viel intelligenter sind, als angenommen: Des Lesens mächtig, verstecken sie die verbotenen Bücher und erhalten somit das bibliothekarische Wissen der Kolonie. Mit Unterstützung der Rookas gelingt es Riker die Vollstreckung des Todesurteils gegen Kort und den Außentrupp zu verhindern. Kort gibt einem alten Rooka ein Föderationsgesetzbuch, aus dem dieser zur Überraschung der Anwesenden vorliest. Die Kolonisten erkennen dank der verfassungsrechtlichen Worte zu Rede-, Religions- und Versammlungsfreiheit, dass sie von den Erinnerungsmeistern getäuscht wurden und verlangen nunmehr Gerechtigkeit.

Die Szenerie erinnert ein wenig an die TOS-Episode Landru und die Ewigkeit, das allzu moralische Ende dagegen eher an Das Jahr des roten Vogels. Der Titel spielt auf ein amerikanisches Kinderbuch an; Datas Katze Spot war zum Zeitpunkt der Storyentwicklung noch kein Thema. [52], [67]

Shattered Time Bearbeiten

von Eric A. Stillwell

Die Enterprise-D erreicht einen Planeten, der einst von einer hochzivilisierten Spezies bewohnt wurde. Nun aber scheint der Planet verlassen. Stattdessen findet der Landetrupp eine Menge spiegelartiger Objekte vor. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei den Objekten um Stasisfelder. Auch im Orbit des Planeten befindet sich ein – jedoch gigantischer – Spiegel. Die Enterprise-D wird hineingezogen und trifft dort auf hunderte Schiffe zweier verfeindeter Parteien. Während ihres jahrhundertelang währenden Kalten Krieges flüchtete sich die komplette Bevölkerung des Planeten in die Stasisfelder – niemand blieb zurück um sie wieder heraus zu lassen. Nun aber ist es Zeit, die Spiegel zu zerbrechen und den Krieg endlich zu beenden. {{Meta|1=Stillwell schrieb diese Story zwischen der ersten und zweiten TNG-Story. Sie sollte eine Analogie auf den „Star-Wars“-Verteidigungsplan der Reagan-Ära darstellen. Seine Idee reichte er am 8. August 1988 ein. Maurice Hurley, Sam Freedle und Tim Icafano mochten die Geschichte sehr, sie scheiterte jedoch letztlich aus unbekannten Gründen an Gene Roddenberrys Veto.

Die Story wurde am 8. August 1988 eingereicht. [65], [75]

Somewhen Bearbeiten

von Vanna Bonta

Die Enterprise-D folgt einem Notruf der Pleides. Das Schiff ist in der Dolceischen Triade gestrandet, einer Region, die als Bermuda-Dreieck des Universums bekannt ist. Auf dem Weg zur Pleides gerät die Enterprise in den Sog eines kosmischen Phänomens. Seltsame Dinge ereignen sich daraufhin auf dem Schiff. Data erkennt, dass sich die von den Besatzungsmitgliedern individuell wahrgenommene Realität partiell verändert. So wird Beverly Crusher mit einer Realität konfrontiert, in der sie und ihr Mann Jack glücklich vereint sind. In dieser Realität aber wurde Wesley nie geboren. Captain Picard hingegen wähnt sich, einen Bart tragend, immer noch an Bord der Stargazer, während Geordi einer alten Flamme aus Akademie-Tagen wieder begegnet und Tasha Yar verschiedene alternative Realitäten ihrer Zeit auf Davana II durchlebt. Die Realitätsverschiebungen kommen und gehen. Laut Deanna Troi werden sie vor allem durch die persönlichen Wünsche der Besatzung gesteuert. Nachdem klar ist, dass man die Pleides, die sich auf einer anderen Ebene der Realität befindet, nicht mehr retten kann, versucht man dem kosmischen Phänomen zu entkommen. Die Realitätsverschiebungen lassen nach, nur eine entscheidende nicht: Wesley bleibt verschwunden. Dr. Crushers Wunsch mit ihrem verstorbenen Mann zusammenzubleiben ist zu groß. Doch Picard sieht in Wesley den Schlüssel zur Flucht aus der Dolceischen Triade. Er stellt Beverly vor die Wahl: Ihr Mann, oder ihr Sohn. Sie entscheidet sich für Wesley. Dank des Jungen gelangt die Enterprise-D in den normalen Raum zurück.

Die von Bonta eingereichte Story erinnert deutlich an die Episode Der Reisende, auch werden Erinnerungen an die Star Trek: The Original Series-Episode Landeurlaub wach. Parallel verlaufende Realitäten wurden später u. a. auch ausführlich in der Star Trek: The Next Generation-Episode Parallelen behandelt. [52], [67], [69]

Terminus Bearbeiten

von Philip und Eugene Price / Robert Lewin und D.C. Fontana

Die Enterprise ist auf dem Weg zur Sternenbasis Bynax II. Diese wird von Ty Norsen, einem Freund Picards geleitet. Aus unbekannten Gründen setzt Norsen unvermittelt einen Notruf ab. Währenddessen überholt ein Objekt die Enterprise, was Data veranlasst erst zu lächeln und dann fröhlich zu lachen. Er ist sich sicher, dass von diesem Objekt keine Gefahr ausgeht. Auf Bynax II angekommen stellt man fest, dass die gesamte Bevölkerung auf Geheiß Norsens Schutzräume unterhalb der Oberfläche aufgesucht hat. Norsen weigert sich eine Erklärung für sein Verhalten abzugeben. Auf dem Planeten befindet sich ein ähnliches Objekt, wie das, was die Enterprise kürzlich überholt hat. Riker will es entgegen dem Rat von Norsen und Data, der sich immer seltsamer verhält, untersuchen lassen, was jedoch misslingt. Der Landetrupp sucht mit Norsen wieder die Schutzräume auf, als das Objekt aus dem Weltall erneut auftaucht und den Planeten mit Gamma-Strahlen beschießt. Alle Personen, die zwischenzeitlich auf die Oberfläche zurückgekehrt waren, werden mit Ausnahme eines Fieberkranken, getötet. Data macht sich ob seines sonderbaren Verhaltens Vorwürfe und bittet Picard sich für eine Selbstdiagnose in sein Quartier zurückziehen zu dürfen. Dort stellt er fest, dass er sich nicht selbst reparieren kann. Er spielt mit dem Gedanken, sich selbst zu deaktivieren, kann jedoch von Wesley dazu überredet werden, es nicht zu tun. Derweil taucht auf dem Planeten plötzlich ein zweiter Data auf. Es stellt sich heraus, dass die Objekte, die überall in der Galaxis zur Unterstützung der Menschheit hinterlassen wurden, für die Erschaffung von Data und seinem Zwilling verantwortlich sind. Als eines der Objekte auf einem entfernten Planeten zerstört wurde, entstand ein Objekt, das Rache an den Verantwortlichen nehmen sollte. Eine Fehlfunktion führte jedoch dazu, dass das Objekt auch nach seiner erfolgreichen Mission weiterhin nach Lebensformen sucht, die es vernichten kann. Das normal funktionierende Objekt auf Bynax II hat Norsen beeinflusst, um die Menschen auf den Planeten zu beschützen – aus dem gleichen Grund erschuf es ein Duplikat Datas. Man bereitet eine Falle für das gestörte Objekt vor, das offenbar nur Lebensformen angreift, die eine normale Atemfrequenz und Körpertemperatur aufweisen – einen Umstand, dem der Fieberkranke sein Leben verdankt. Wesley hat die Idee, ein paar Dummies herzustellen, die dem Objekt Lebensformen auf der Oberfläche von Bynax II vorgaukeln. Tatsächlich lässt es sich hervorlocken und beginnt den Planeten erneut mit Gamma-Strahlen zu beschießen. Dies nutzt die Enterprise-Crew um das Objekt mit einem gezielten Photonentorpedo zu zerstören. Datas Zwilling bleibt auf Bynax II zurück und wird Norsen fortan bei dem Studium der Objekte unterstützen.

Einige Elemente dieser Story fanden offenbar später in anderen Episoden Verwendung: So begegnet uns in der Episode TNG: Das Duplikat tatsächlich ein Zwilling Datas. Die Bedrohung der Sternenbasis und die Flucht unter die Oberfläche scheinen in Das Recht auf Leben Wiederverwendung gefunden zu haben – zumal auch dort eine Verbindung zu Datas Vergangenheit besteht. Auch das Waffensystem aus TNG: Die Waffenhändler erinnert an das hier beschriebene angreifende Objekt. Wirklich neu war die Idee der nach Fehlfunktion oder Umprogrammierung Amok laufenden Maschine zudem nicht: man erinnere sich etwa an die Star Trek: The Original Series-Episode Ich heiße Nomad. [52], [67]

The Bonding Bearbeiten

von Lee Maddux

Die Enterprise-Crew soll in einem bürgerkriegsähnlichen Territorialstreit auf dem Planeten Omega Croton IV vermitteln, zunächst von dort jedoch Flüchtlinge aufnehmen. Der Planet wurde bislang von einer überlegenden Kaste beherrscht, die sich einer Form der künstlichen Intelligenz bedient und der jegliche Emotionen fremd sind. Unter den Flüchtlingen befindet sich auch eine Frau, die an Bord der Enterprise einen Säugling versteckt. Mit letzter Energie bringt sie den Computer der Enterprise dazu, das Kind zu umsorgen und zu beschützen, ehe sie entkräftet stirbt. Der Junge wächst rasant heran und wird bald von der Crew entdeckt. Schon nach kurzer Zeit ist er in der Lage sich vorzustellen: Pattrue ist der zukünftige Anführer seines Volkes. An Bord der Enterprise lernt der Junge Emotionen kennen, die seinen rein logisch denkenden Intellekt übersteigen. Er weigert sich zunächst auf seinen Planeten zurückzukehren. Nachdem dort schwere Kämpfe ausbrechen, können Picard und Wesley jedoch an seine neu gewonnenen Gefühle appellieren. Pattrue studiert die Gesetzestexte seines Volkes und findet einen Weg, das auf dem Planeten herrschende Kastensystem außer Kraft zu setzen. Er will nun auf den Planeten zurück um allen Bewohnern die gleiche Rechte zu gewähren. Währenddessen findet Data heraus, was es mit der depressiven Stimmung Worfs auf sich hat: Alle zwei Jahrzehnte müssen sich Klingonen einen Initiationsritus unterwerfen. Kurzerhand überraschen Geordi, Tasha und Data ihren Freund mit einer improvisierten Zeremonie und demütigen ihn, in dem sie auf den sich wehrlos gebenden Klingonen mit Schmerzstöcken einprügeln. Worf bedankt sich bei ihnen für die befriedigenste Demütigung, die ihm je zuteil wurde...

Maddux reichte die Story am 9. Oktober 1987 ein. Das rasant wachsendes Kind, das nach kurzer Zeit bereits sprechen kann, erinnert an TNG: Das Kind. Worfs Initiationsritus fand in leicht abgewandelter Form in der Episode Rikers Vater Verwendung. Dort ist es jedoch Wesley, der hinter das Geheimnis von Worfs mieser Stimmung kommt. Zudem dient das Ritual dort weniger der Demütigung, als mehr dem Nachweis von Stärke und Durchhaltevermögen. [52], [67]

The Crystal Skull Bearbeiten

von Patrick Barry

Auf Bolaxnu 7, eine zwischen den Territorien der Föderation und der Ferengi gelegene Wüstenwelt, macht die Archäolgin Dr. Annette Boudreau eine erstaunliche Entdeckung: Sie will eine Stätte des vor Jahrtausenden untergegangenen Faran-Imperiums wiederentdeckt haben. Gegenüber dem Außenteam der Enterprise-D relativiert sie sie die historische Bedeutung ihres Fundes jedoch zunächst. Stattdessen zeigt sie sich um ihren Mitarbeiter Roark besorgt, der nach einem Unfall das Bewusstsein noch nicht wieder zurückerlangt hat. Riker entdeckt die Archäolgin jedoch wenig später dabei, wie sie einen seltsamen Kristallschädel vor ihm verstecken will. Als er diesen berührt gerät Riker unter den Einfluss des Schädels, den er fortan verborgen hält. Es stellt sich heraus, dass auch die Ferengi ein großes Interesse an der Entdeckung der Faran-Stätte haben. Die Legende um den Kristallschädel der Faran-Herrscher hat, wie Data erläutert, für die Ferengi dieselbe Bedeutung wie die Legende um den Heiligen Gral für die Menschen. Sie schicken ein Schiff zum Planeten. Derweil verändert sich Rikers Persönlichkeit immer mehr. Durch einen Trick gelingt es ihm, Captain Picard, Data und Dr. Boudreau in der Ausgrabungsstätte des Planeten gefangen zu setzen. Der Besatzung der Enterprise gegenüber berichtet er vom Tod seiner Kameraden, der angeblich durch die Ferengi verursacht wurde. Er befiehlt den Angriff auf das Ferengi-Schiff und die Zerstörung der Ausgrabungsstätte. Derweil erfährt Dr. Crusher durch den wiedergenesenen Roark vom Kristallschädel und den Einfluss, den dieser auf andere Lebewesen ausübt. Seinen „Unfall“ hat er nämlich der vom Schädel besessenen Dr. Boudreau zu verdanken. Als man Riker damit konfrontiert, will dieser Worf mit einem Phaser töten. Stattdessen trifft er jedoch den Kristallschädel und zerstört ihn. Riker kommt zur Besinnung und die Ferengi ziehen ab.

Die Handlung erinnert stark an die verfilmte Episode Die Schlacht von Maxia. Ein vor Jahrtausenden untergegangenes Imperium wurde in Der Wächter thematisiert. [52], [67]

The Dream Pool Bearbeiten

von Tracy Tormé

Ein Gerät wird an Bord der Enterprise-D gebracht. Dieses beeinflusst die Crew, die sich mehr und mehr in ihren Träumen zu verlieren droht.

Die zu Beginn der Serie von Tormé eingereichte Story wurde von Gene Roddenberry abgelehnt, der eine etwaige wenn auch fremdgesteuerte (Drogen-)Abhängigkeit der Crew nicht thematisieren wollte. [49], [78]

The Hands of Time Bearbeiten

von Ken Gildin

Hierzu sind keine weiteren Informationen bekannt. [Quelle fehlt]

The Homecoming Bearbeiten

von Jeri Taylor

Die Enterprise-D nimmt Fähnrich Ro Laren auf. Die bajoranische Frau möchte den von seinem Volk verehrten Anführer des bajoranischen Widerstandes aus einem cardassianischen Gefängnis retten. Der resignierte Mann muss jedoch erst davon überzeugt werden sein Heldendasein wieder aufzunehmen.

Die Story wurde zunächst für die sechste TNG-Staffel entwickelt. Michael Piller hielt sie jedoch, sehr zur Frustaration Taylors, für Star Trek: Deep Space Nine zurück und entwickelte daraus letztlich den Eröffnungsdreiteiler der zweiten DS9-Staffel. [51]

The Immunity Syndrome Bearbeiten

von J.D. Kurtz

Die Enterprise-D folgt einem Notruf der S.S. Beagle. Ein Außenteam unter der Leitung von Commander Riker kann nur noch den (Kälte-)Tod aller Besatzungsmitglieder feststellen. Der Captain des Schiffes ließ alle Luken öffnen, um das Übergreifen einer Infektion auf andere Schiffe zu verhindern. Zurück an Bord der Enterprise zeigt das Außenteammitglied Ames erste Anzeichen einer Infektion, die zunächst als Schockreaktion auf die gefundenen Leichen gewertet wird. Ames wird jedoch mehr und mehr irrational und greift Wesley im Aufenthaltsraum an. Wenig später stirbt er unerwartet und zum Entsetzen Commander Rikers trotz sofortigem Einsatzes Dr. Crushers an einem simplen Herzinfarkt. Die Enterprise nimmt Kurs auf Aldebaran IV, dem letzten Aufenthaltsort der Beagle. Man hofft dort ein Gegenmittel für die Infektion zu finden. An Bord häufen sich nun Fälle von ungewöhnlichem Verhalten. Commander Riker verbarrikadiert sich im Maschinenraum und manipuliert den Antrieb; die Enterprise droht auf den Planeten zu stürzen. Derweil gelingt es Data und Dr. Crusher in einem auf dem Planeten von der Beagle-Besatzung eingerichtetem Basislabor ein Gegenmittel zu entwickeln. Dank einer Idee Wesleys nutzt man anschließend die Gravitationskräfte des Planetens, um den Absturz zu verhindern.

Die Story hat den selben (Original-)Titel wie die Star Trek: The Original Series-Episode Das Loch im Weltraum, erweist sich aber als Remake der Episode Implosion in der Spirale, die in Star Trek: The Next Generation mit der Episode Gedankengift bereits ein Sequel erhalten hatte. Besatzungsmitglied Ames durchlebt exakt die selben Symptome wie einst der bedauernswerte Joe Tormolen auf Kirks Enterprise, Riker übernimmt derweil die Rolle von Kevin Riley und die Enterprise wird abschließend wie in der TOS-Folge durch ein gewagtes Manöver gerettet. [52], [67]

The Kreen Legacy Bearbeiten

von Larry R. Butcher

Zu dieser anscheinend als Zweiteiler geplanten Idee sind keine weiteren Informationen bekannt. [Quelle fehlt]

The Legacy Bearbeiten

von Paul Aratow

In einer Region, die als Bermuda-Dreieck des Weltraums bekannt ist, empfängt die Enterprise-D einen Notruf. Das vermeintlich havarierte Schiff ist nicht mit einem Traktorstrahl abzuschleppen. Besatzungsmitglied Lara meldet sich freiwillig, mit einem Shuttle zum anderen Schiff zu fliegen. Picard stimmt diesem Plan zu. Bei ihrer Rückkehr behauptet Lara kein anderes Schiff vorgefunden zu haben. Sie habe stattdessen ein im All schwebendes, geflügeltes Wesen gesehen. Dr. Crusher stellt bei Lara eine völlig unerwartete Schwangerschaft fest. Der Fötus wächst rasant heran und Lara entwickelt übermenschliche Kräfte. Die Sternenflotte zeigt sich äußerst besorgt und empfiehlt eine Abtreibung des Kindes. Lara wendet derweil eine Katastrophe ab, in dem sie dafür sorgt, dass die Enterprise kurzfristig ihren Kurs verlässt. Ihre Macht erreicht ein Potenzial, dass die Sternenflotte veranlasst, nun einen Abbruch der Schwangerschaft anzuordnen. Lara verrät Picard, dass in einem Paralleluniversum ein Kampf zwischen Gut und Böse herrsche und der Schlüssel zum Sieg des Guten in der Geburt des in ihr heranwachsenden Kindes liege. Picard weigert sich daraufhin dem Befehl der Flotte folge zu leisten und gestattet Lara sich mit einem Shuttle zu entfernen um das Kind zur Welt zu bringen.

Die von Paul Aratow eingereichte Story erinnert im Kern an die später verfilmte Episode TNG: Das Kind. [52], [67]

The Lost and the Lurking Bearbeiten

von Gene Roddenberry

Roddenberry schrieb diesen Story-Entwurf unter dem Pseudonym Robert Wesley. Weitere Informationen sind nicht bekannt. [Quelle fehlt]

The May Fly Bearbeiten

von Richard Krzemien

Diese Story wurde am 1. Oktober 1987 eingereicht. [70]

The Neutral Zone Bearbeiten

von Greg Strangis

Commander Billings, laut Tasha Yar DER Sicherheitsexperte der Sternenflotte, kommt in geheimer Mission an Bord der Enterprise-D. Der körperlich schwer behinderte Mann ist an den Rollstuhl gefesselt und interessiert sich für nichts weiter als die Sicherheit an Bord des Schiffes. So weist er die Bemühungen Wesley Crushers, seinen ineffizienten Rollstuhl wesentlich zu verbessern, barsch ab und auch Tasha kann nicht zu dem verbitterten Mann vordringen. Dabei verbindet sie mit ihm ein sehr persönliches Schicksal: Billings führte einst die Rettungsmission auf Tashas Heimatwelt Davana II an. Seine Zurückweisung enttäuscht Tasha schwer. Billings verlangt von Picard gewisse „Sicherheitsrisiken“ – gemeint sind insbesondere Personen wie Wesley und der den Romulanern feindlich gesinnte Klingone Worf – von Bord zu entfernen und für die geplante Mission zwischenzeitlich auf einer Sternenbasis abzusetzen. Picard jedoch vertraut seiner Crew und weigert sich der Anweisung folge zu leisten. Um Billings entgegenzukommen, weist er Worf jedoch an, für die Dauer der Mission Wesley in klingonischer Geschichte zu unterrichten. Des Weiteren werden auf Wunsch Billings an Bord Sicherheitszonen eingeführt: Die Besatzung hat somit nur noch eingeschränkten Zugang zu sensiblen Bereichen. Es stellt sich heraus, dass Billings eine streng geheime Handelskonferenz mit den Romulanern an Bord der Enterprise durchführen soll. Zu diesem Zweck fliegt das Schiff in die Neutrale Zone. Der romulanische Sub-Commander Gar wird an Bord gebeamt und macht von Anfang an keinen Hehl daraus, was er von der Annäherung an die Föderation hält. Arrogant und überheblich prognostiziert er ein Scheitern der Verhandlungen. Derweil überzeugt Wesley Worf davon, ihm bei der Modifizierung des Rollstuhls behilflich zu sein. Mit einem Trick überbrücken sie die Sperre des Transporterraums und beamen das von Wesley benötigte Equipment herbei. Wenig später sollen in eben jenem Transporterraum die romulanischen Handelsdelegierten ankommen. Doch beim Transport geht etwas schief, nur mit Mühe kann Geordi die Romulaner unversehrt zurückschicken. Die Transporterkonsole wurde manipuliert und Billings ist völlig davon überzeugt, dass Worf dafür verantwortlich ist. Der Klingone beteuert seine Unschuld, wobei er Tasha überzeugend erklärt, den Romulanern eher im offenen Kampf gegenüber treten zu wollen, statt sich einer solch perfiden Methode zu bedienen. Tasha ist es auch, die ihren Kollegen entlasten kann. Im Zuge der Verschärfung der Bordsicherheit ließ sich wichtige Sektionen des Schiffes per Video überwachen. Die Aufzeichnungen entlarven Sub-Commander Gar der Manipulation. Offen gibt der Romulaner zu, die Verhandlungen sabotieren zu wollen. Da die Gefahr nun gebannt ist, kann die Handelskonferenz erfolgreich stattfinden. Billings entschuldigt sich sowohl bei Wesley – dessen Ideen zur Verbesserung des Rollstuhls er an die Techniker der Sternenflotte weiterreichen will – und bei Tasha, die er zum Abendessen einlädt. Zur freudigen Überraschung der Enterprise-Crew holt er Tasha aufrecht gehend von der Brücke ab. Dr. Crusher hatte zuvor dank des Vergleiches mit Datas Bio-Physiologie eine Heilmethode zur Rekonstruktion seines zerstörten Nervengewebes gefunden und Billings erfolgreich operiert.

Viele Elemente dieser Story-Idee finden sich in der Episode TNG: Die Entscheidung des Admirals wieder. Für die Überwindung der Transporterraumsperre sollte eine List wiederverwendet werden, die Wesley bereits in Gedankengift nutzte: er bedient sich einfach einer Sprachaufzeichnung Picards zur Deaktivierung der Sperre. Worfs feindselige Einstellung den Romulanern gegenüber wird insbesondere in der Episode Auf schmalem Grat thematisiert. Das Drehbuch sah diesbezüglich auch einen bemerkenswerten Ausspruch Worfs vor, als er das arrogante Verhalten des romulanischen Sub-Commanders mit folgenden Worten kommentiert: Wie kann jemand einem Vulkanier so ähnlich sehen und sich doch wie ein Schwachkopf aufführen?. [52], [67], [79]

The One And Lonely Bearbeiten

von Richard Krzemien

Diese Story wurde am 18. Juni 1987 eingereicht. [70]

The Rivals Bearbeiten

von Geoffrey Thorne

Geordi La Forge trifft auf einen alten Rivalen von der Sternenflottenakademie und konkurriert mit diesen um eine Frau.

Thorne schrieb später mehrere Trek-Romane und -Kurzgeschichten. [80], [81]

The Storyteller Bearbeiten

von Kurt Michael Bensmiller

Bensmiller schrieb diesen Storyentwurf bereits für die erste TNG-Staffel, Michael Piller entdeckte ihn in der dritten TNG-Staffel und kaufte die Idee; doch erst für Star Trek: Deep Space Nine fand sie dann auch Verwendung (Die Legende von Dal'Rok). [23], [51]

Two Yuffs Two Many Bearbeiten

von Richard Krzemien

Diese Story wurde am 9. Juli 1992 eingereicht. [70]

Star Trek: Deep Space Nine Bearbeiten

Für die Star-Trek-Serie Star Trek: Deep Space Nine wurden zahlreiche Storyideen und Drehbuchentwürfe eingereicht, die letztlich nicht realisiert werden konnten.

Mehrere Storyideen hatten zum Ziel, die wahre Iliana Ghemor, deren Rolle Kira in der Episode DS9: Die zweite Haut kurzzeitig „übernimmt“, auftauchen zu lassen. Jedoch fand keine der Ideen Anklang bei den Produzenten. Gleiches gilt für zahlreiche Ideen, die einen Krieg mit den Klingonen und den Cardassianern vorsahen, da das Produktionsteam selbst einen solchen Story-Arc plante. [23]

Das Autoren-Zwillingspärchen Barbara J. Lee and Jennifer A. Lee schlug 17 verschiedene Story-Ideen vor – manche von denen nur eine Zeile lang – die alle bis auf eine abgelehnt wurden: Der Streik wurde produziert. Zwei der von Gary Holland eingereichten Ideen wurden verworfen, seine dritte bildete die Grundlage zur Episode DS9: Die Wahl des Kai. Bradley Thompson und David Weddle scheiterten gleich mit zahlreichen kurzen Storyentwürfen während einer speziellen „Pitch Session“. [51] Auch Autor Christopher L. Bennett erhielt für ein bereits fertiges Drehbuch und zahlreiche kurze Storyideen kein OK. [77]

[ohne Titel / Cardassianischer-O'Brien-Story] Bearbeiten

von Robert Hewitt Wolfe

O'Brien entpuppt sich als cardassianischer Spion, der den echten O'Brien bereits während des Massakers von Setlik III ersetzt hat.

Wolfe spielte eine Zeit lang mit dieser Idee. Ein Problem wäre jedoch gewesen, die rein menschliche Physiologie seiner Tochter Molly zu erklären. Die Idee des cardassianischen Spions wurde später in der Episode DS9: Das Tribunal bei der Konzeption des Charakters Raymond Boone genutzt. Auch die Episode Die zweite Haut nutzt Elemente dieser Idee, auch wenn es dort anstatt O'Brien Kira Nerys trifft. Auch für Kira hatte Wolfe zunächst einen permamenten Charakterbruch vorgesehen – bei ihr sollte es sich tatsächlich um die Cardassianerin Iliana Ghemor handeln. Doch letztendlich fanden die Produzenten auch diesen Schritt als zu gewagt. [23], [51], [64]

[ohne Titel / Crossover-Story] Bearbeiten

von unbekannt

Die Crews von Deep Space Nine und der USS Enterprise-D kämpfen vereint gegen eine fremde Invasionsstreitmacht.

Bereits in der ersten DS9-Staffel gab es eine Idee zu einem Crossover mit der Serie Star Trek: The Next Generation. Rick Berman lehnte diese jedoch ab. [82]

[ohne Titel / Ferengi-Vorurteil-Story] Bearbeiten

von Armin Shimerman, Eric A. Stillwell und David R. George III

Die erste von drei vorgeschlagenen, aber abgelehnten Storyideen dieser drei Autoren sollte sich im Kern um Vorurteile gegenüber Ferengi im Speziellen und anderen Spezies im Allgemeinen richten. Nach der Ablehnung wurde daraus der Roman The 34th Rule. [77], [83]

[ohne Titel / Musical-Episode] Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Wie schon für die Serie Star Trek: The Next Generation versuchte Moore auch für Star Trek: Deep Space Nine eine Musical-Episode durchzusetzen und scheiterte am Veto des restlichen Produktionsstabes. [Quelle fehlt]

[ohne Titel / Nausicaaner-Episode] Bearbeiten

von unbekannt

Laut Ira Steven Behr war 1997 eine Episode geplant, in der die Nausicaaner als Gegner auftauchen sollten. [84]

[ohne Titel / Ro-Laren-Rückkehr] Bearbeiten

von unbekannt

Eine mögliche Rückkehr Ro Larens, die in der (im Deutschen ironischerweise gleichnamigen) TNG-Episode Die Rückkehr von Ro Laren zum Maquis überlief, spukte dem Autorenstab der Serie kurze Zeit ergebnislos im Kopf herum. Statt ihrer wurde schließlich Thomas Riker reaktiviert, der sich in der Episode Defiant überraschenderweise ebenfalls dem Maquis anschloss. [64]

[ohne Titel / Sito-Jaxa-Rückkehr] Bearbeiten

von Robert Hewitt Wolfe

Fähnrich Sito Jaxa starb in Ausübung ihrer Pflicht während einer geheimen Mission im cardassianischen Raum. Das zumindest machten die Cardassianer der Sternenflotte Glauben. In Wahrheit fristet Sito jedoch ein unerträgliches Dasein in cardassianischer Gefangenschaft. Der jungen Bajoranerin setzen der psychische Druck und die inhumanen Haftbedingungen dermaßen zu, dass sie im Affekt ihre Zellengenossin tötet.

Wolfe arbeitete eine Zeit lang an der Idee, den bei Fans populären Charakter Sito Jaxa aus der TNG-Episode Beförderung zurückkehren zu lassen. Die Story wurde später für Miles O'Brien umgeschrieben (Strafzyklen). [51]

[ohne Titel / Thomas-Riker-Rückkehr] Bearbeiten

von Jonathan Frakes

Kira Nerys plant die Befreiung von Thomas Riker.

Eine Rückkehr des zweiten Rikers wurde im Produktionsstab tatsächlich diskutiert. Laut Frakes sollte Riker seiner Idee nach auch an Damars Rebellion zur Befreiung Cardassias teilnehmen. Tatsächlich kehrte Tom Riker jedoch nie wieder auf den Bildschirm zurück. [23], [51], [64], [85]

[ohne Titel / Zirkus-Story] Bearbeiten

von Jeff McBride und Christopher Teague

Ein Zirkus macht Halt auf Deep Space Nine. Hauptattraktion ist ein mysteriöser maskierter Zauberer.

Die Story hätte insbesondere Odo in den Fokus gerückt. Stark umgeschrieben wurde aus dieser Idee die Episode Das Equilibrium. [23], [51], [64]

Cold And Distant Stars Bearbeiten

von Robert Hewitt Wolfe

Benjamin Sisko wacht im Jahr 1995 in Santa Monica auf der Erde auf. Er ist offenbar obdachlos und wirkt desorientiert. Er ist sich bewusst, ein Sternenflottenoffizier zu sein, doch alle um ihn herum halten ihn für verrückt.

Wolfe spielte eine lange Zeit mit dieser Idee herum, ohne Recht zufrieden damit zu sein. Sisko wäre in dieser Story einem Polizisten begegnet, der wie Odo aussieht – nur menschlich – und einer Sozialarbeiterin, die wie Dax aussieht – ohne deren markante Trill-Punkte. Aus dieser Idee entwickelte sich die später realisierte Episode DS9: Jenseits der Sterne. Einige Elemente wurden jedoch schon vorher für den Zweiteiler Gefangen in der Vergangenheit, Teil I und Gefangen in der Vergangenheit, Teil II genutzt. [23], [51], [64]

Day At Quark's Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Laut Moore hätte diese Episode einen kompletten Tag im Quark's zeigen sollen.

Dysfunctional Bearbeiten

von unbekannt

Ezri trifft heimlich Vorbereitungen um den Dax-Symbionten mit Hilfe eines außerirdischen Arztes wieder zu entfernen.

Vereinzelte Quellen berichten von einer Storyidee dieses Titels und Inhaltes. Direkt gefragt verneinte Ronald D. Moore jedoch, das ein solcher Entwurf vorlag oder diskutiert wurde. [86], [87]

Klingon Hell Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Ursprünglich sollten Worf und die Crew der IKS Rotarran in der DS9-Episode Martoks Ehre in Gre'thor, der klingonischen Hölle landen. Das Konzept wurde später für die Star Trek: Voyager-Episode Die Barke der Toten genutzt. [51]

Persistence Of Vision Bearbeiten

von Robert Hewitt Wolfe

Miles O'Brien und Jadzia Dax landen in einem virtuellen Gefängnis. Die beiden scheinen entkommen zu können, müssen jedoch realisieren, dass sie immer noch gefangen sind. Also versuchen sie es erneut und erneut und erneut. Als sie am Ende tatsächlich nach Hause kommen, gesteht Miles Keiko, dass er sich nie mehr sicher sein kann, ob er es tatsächlich geschafft hat oder ob er sich weiterhin in einer virtuellen Welt befindet.

Auf Geheiß von Michael Piller stellte Wolfe die Arbeit an dieser Story ein und schrieb stattdessen die Episode Die Illusion, in der ebenfalls ein Charakter namens Rurigan vorkommt. Einige Elemente der Story wurden später im DS9-Zweiteiler Die Suche, Teil I / Die Suche, Teil I und in der Star Trek: Voyager-Episode Rätselhafte Visionen wiederverwendet. [51]

Rapture Genesis Bearbeiten

von L.J. Strom

Laut Hans Beimler hatte Storm für die Episode Heilige Visionen ursprünglich eine völlig andere Handlung erdacht. [51]

Quorum Bearbeiten

von Jack Treviño und Toni Marberry

Weitere Informationen zu dieser Story-Idee sind nicht bekannt. [88]

Space Locusts Bearbeiten

von unbekannt

Ein Schwarm von Weltraum-Heuschrecken nimmt Kurs auf Bajor. Da eine Prophezeiung dieses Ereignis vorhergesagt hat, weigern sich die Bajoraner sich gegen den Schwarm zu verteidigen. [51]

Star Trek: Voyager Bearbeiten

Für die Star-Trek-Serie Star Trek: Voyager wurden zahlreiche Storyideen und Drehbuchentwürfe eingereicht, die letztlich nicht realisiert werden konnten.

Autor Christopher L. Bennett, der sich auch schon an der Serie Star Trek: Deep Space Nine versuchte, schlug per Telefon zwei Storys vor, die im Anschluss vom Produktionsteam besprochen aber letztlich abgelehnt wurden. [77] ST-Fan und Kritiker Jamahl Epsicokhan scheiterte am 3. Oktober 2000 gleich mit vier Story-Ideen, die er mit Bryan Fuller besprach (s. u.). [89]

[ohne Titel / Heimkehr der biometrischen Lebensformen] Bearbeiten

von Joe Menosky und Brannon Braga

Die Voyager feiert ihre triumphale Rückkehr in den Alpha-Quadranten. Ein gigantisches Feuerwerk begrüßt die Heimkehrer. Janeway hat ein tränenreiches Wiedersehen mit Mark. Sie küssen sich leidenschaftlich und dann bricht Janeway ihm das Genick…

Dies sollte der Auftakt für eine invasionsartige Rückkehr der Silberblut-Wesen sein, die anstelle der echten Voyager-Crew als erstes den Alpha-Quadranten erreichen. Eine Version der Story sah sogar den Empfang der Voyager auf Deep Space Nine vor – was ein Serien-Crossover ermöglicht hätte. Die als Zweiteiler gedachte Story wurde vom Produktionsteam von Staffel zur Staffel verschoben, ehe man einsah, dass man der geplanten Rückkehr der „echten“ Voyager damit den Wind aus den Segeln nehmen würde. [90], [91]

[ohne Titel / Janeway unter Anklage] Bearbeiten

von Ronald D. Moore

Die Besatzung der Voyager stellt Captain Janeway unter Anklage. [92]

[ohne Titel / Siamesische-Zwillinge-Story] Bearbeiten

von Mike W. Barr

Barr nutzte diesen abgelehnten Story-Entwurf für seinen späteren Roman Gemini. [77]

[ohne Titel / Tom-Paris-Story] Bearbeiten

von Harry Doc Kloor

Tom Paris verliert bei einer Bruchlandung auf einen fremden Planeten seinen Arm. Einem Mitglied einer hochzivilisierten Rasse gelingt es, den Arm mit Borg-Technologie wieder anzunähen.

Kloor, der Autor der Episode Die Drohne, sandte zahlreiche Story-Vorschläge ein. Seine erste wurde als zu blutrünstig abgelehnt. [93]

[ohne Titel / Universalübersetzer-Story] Bearbeiten

von unbekannt

Eine unbekannte Anomalie verursacht den Ausfall des Universalübersetzers an Bord der Voyager. Alle Besatzungsmitglieder können sich nur noch in ihrer Muttersprache miteinander verständigen. [50]

Do No Harm Bearbeiten

von Jamahl Epsicokhan

Ein Außenteam der Voyager befindet sich auf einer Rettungsmission auf einem von Krieg erschütterten Planeten. Um ein Besatzungsmitglied zu retten, ist der Doktor gezwungen eine andere Person mit dem Phaser zu töten. Dieser Bruch mit dem Hippokratischen Eid stürzt ihn in einen ungeahnten Gewissenskonflikt. Der Doktor versucht durch Gespräche mit mehreren Besatzungsmitgliedern - darunter Chakotay und B'Elanna - sowie durch den Besuch mehrerer Holo-Programme das Konzept der Gewalt zu verstehen und sein Problem zu bewältigen.

Diese Story wurde u. a. wegen ihrer Ähnlichkeit zur VOY-Episode Verborgene Bilder abgelehnt. [94]

Human Option Bearbeiten

von Jamahl Epsicokhan

Durch einen Unfall verliert Seven den Großteil ihrer Borg-Nanosonden. Da dadurch ihre menschliche Natur wieder Überhand gewinnt, muss sie sich wieder daran gewöhnen, Mensch zu sein. Statt sich zu regenerieren, benötigt sie nunmehr Schlaf. Etwas, das sie wieder von Grund auf erlernen muss. Probleme lassen nicht lange auf sich warten: Kopfschmerzen, Übelkeit körperliche Schwäche setzen Seven zu. Während sie mit Panik auf ihre Schwäche reagiert, begrüßt Janeway diese Entwicklung. Der Doktor unterstützt Seven medikamentös und sie beginnt sich an die Veränderungen zu gewöhnen, ja sogar positive Aspekte - wie etwa der intensivere Genuss von Speisen – zu entdecken. Doch die Behandlung hat unerwartete schmerzhafte Nebenwirkungen und Seven drängt auf eine Prozedur, die die Anzahl der Nanoproben wieder erhöht. Janeway will dies durch direktem Befehl unterbieten. Doch dann erinnert Tuvok sie an ihre kontroverse Entscheidung im Fall Tuvix und überzeugt sie davon, dass Seven über ihr Schicksal selbst entscheiden sollte. Auf der Krankenstation wurden währenddessen längst Fakten geschaffen: Der Doktor hat sich über den Befehl Janeways hinweggesetzt und die Behandlung erfolgreich abgeschlossen. Sevens früherer Zustand ist wiederhergestellt. Zwar ist Janeway wenig glücklich darüber, dass der Doktor sich ihrem Befehl widersetzt hat, aber sie zeigt Verständnis. Alle sind sich darin einig, dass teilweise Borg zu sein, die Einzigartigkeit Sevens ausmacht.

Die Story-Idee wurde von Bryan Fuller abgelehnt, da man bereits an einer ähnlichen Story-Idee arbeitete, die letztlich als Episode Unvollkommenheit realisiert wurde. [95]

Momentum Bearbeiten

von Jamahl Epsicokhan

Die Voyager-Crew versucht in einem Streit zwischen einer Asteroidenbasis und einem von seiner Bevölkerung auf der Flucht vor einer Supernova in das System gesteuerten Planeten (!) zu vermitteln. Die Positionierung des Planeten in eine Umlaufbahn um die Sonne des Systems würde den dortigen Asteroidengürtel mitsamt der Basis vernichten. Die Planetenbewohner sehen in der seit Jahrzehnten vorbereiteten und vorprogrammierten Mission, die einzige Möglichkeit, ihre Zivilisation zu retten. Tuvok, Seven, und B'Elanna begeben sich auf den Planeten um nach einer alternativen Lösung zu suchen. Währenddessen beamen Janeway und der Doktor zur Asteroidenbasis. Von dort aus wird im Asteroidengürtel eine medizinische Substanz abgebaut, die zur Erstellung des einzige bekannte Gegenmittels gegen eine Infektionskrankheit dringend benötigt wird. Auch hier versucht man alternative Wege zu finden. Nach einigen Fehlschlägen, entscheidet man sich für ein riskantes Manöver, bei dem unter Ausnutzung des planetaren Gravitationsfeldes die Asteroiden nicht zerstört sondern lediglich umgelenkt werden sollen. Die Asteroidenbasis, deren Besatzung kurz zuvor evakuiert wurde, fällt dem Manöver zum Opfer. Doch der Großteil der Asteroiden bleibt intakt. Die Asteroidenbesatzung wird zukünftig mit Unterstützung der Planetenbevölkerung den Abbau der medizinischen Substanz betreiben.

Epsicokhans zweiter Vorschlag hätte laut Bryan Fuller besser zur Serie Star Trek: The Next Generation gepasst. [96]

Q On A Beach Bearbeiten

von John de Lancie

Q, der eine Krise durchmacht, lernt an einem Strand eine Person kennen, deren Schicksal und Leben ihn positiv beeinflussen.

de Lancie schlug den VOY-Produzenten Braga, Berman und Menosky diese Story während eines gemeinsamen Thanksgiving-Essens vor. Die Idee beeinflusste die Entstehung der Episode 23 Uhr 59. De Lancie nutzte einige Elemente dieser Idee für seinen späteren Roman Ich, Q. [91]

The Terminator Drone Bearbeiten

von Harry Doc Kloor

Als Sevens Nanosonden den Holo-Emitter beeinflussen entsteht, eine Killer-Drohne.

Aus dieser Story-Idee entwickelte sich die Episode Die Drohne. [93]

The Warning Bearbeiten

von Jamahl Epsicokhan

Die Voyager-Crew will einer Planetenbevölkerung zu Hilfe kommen, deren Experiment zur Erschaffung eines künstlichen Wurmlochs katastrophal schief ging und nun den Planeten bedroht. Zugleich trifft man auf einen zeitreisenden Außerirdischen derselben Spezies, der die Voyager-Crew dringend davor warnt, den entstandenen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum zu schließen, da sonst eine noch größere Katastrophe drohe. Allerdings erinnert er sich nicht daran, warum er dieser Überzeugung ist. Er wird an Bord gebeamt und Tuvok geht mit ihm eine Gedankenverschmelzung ein um sein Erinnerungsvermögen wiederherzustellen. Dies gelingt zwar nicht, doch Tuvok ist von der Aufrichtigkeit seiner Warnung überzeugt. Da die Voyager-Crew diese weiterhin ignoriert und an der Lösung des Problems arbeitet, gerät der Mann in Panik und beamt zurück an Bord seines Schiffes. Er will sich so weit wie möglich in Sicherheit bringen, obwohl dem Anschein nach keine Gefahr droht. Im Gegenteil: Der beim Experiment verursachte Riss im Raum-Zeit-Kontinuum beginnt sich dank des Einsatzes der Voyager zu schließen. Doch dann feuert der außerirdische Pilot auf das Föderationsschiff. Der Riss vergrößert sich, der Pilot wird mitsamt seines Schiffes hineingezogen und verschwindet. Die Voyager, die keine Möglichkeit sieht ihn zurückzuholen, schließt den Riss und wendet somit die Gefahr vom Planeten ab. B'Elanna findet anhand der Sensorlogbücher heraus, dass eine Reise durch den Riss in die Vergangenheit geführt hätte. Man nimmt an, dass der Pilot in einer Art Zeitschleife gefangen war und rätselt nun, was die Katastrophe ursprünglich ausgelöst hat: der Pilot oder die Voyager. Und hätte diese verhindert werden können oder nicht?

Epsicokhan wollte insbesondere das Zeit-Paradoxon in den Vordergrund stellen, doch genau das wurde seiner Idee letztlich auch zum „Verhängnis“: Die Zeitreise-Story wurde als zu komplex und verwirrend abgelehnt. Auch erinnerte der Außerirdische zu sehr an die Persönlichkeit von Captain Braxton in Vor dem Ende der Zukunft, Teil I / Vor dem Ende der Zukunft, Teil II. [97]

Visit To A Small Planet Bearbeiten

von Jack Treviño und Toni Marberry

Die Voyager-Crew entdeckt einen Planeten, dessen Bewohner die letzten drei Jahre mittels Logbücher das Leben an Bord der Voyager verfolgen konnten. Alle Bewohner tragen die Uniformen ihrer Idole, nur wenige eifern dem nicht so populären Neelix nach.

Die beiden Autoren waren skeptisch, ob die Fans eine solche Persiflage auf sich selbst unkritisch hinnehmen würden. Teile der Story erinnern an die späteren Episoden Die Muse, Es geschah in einem Augenblick und Der Virtuose. [98]

Who's Killing The Great Voyagers Of The Delta Quadrant? Bearbeiten

von Bryan Fuller

Versionen der Voyager existieren in mehreren alternativen Realitäten. In einer Realität, in der das klingonische Imperium vor 200 Jahren die Föderation unterwarf, führt „Mistress Jan'toch“ das Kommando über die Voyager. In einer anderen Realität führt der Doktor eine rein holografische Mannschaft an. Doch all diese Realitäten haben eins gemeinsam: die jeweilige Voyager wird zerstört. Verantwortlich dafür ist der Chakotay einer weiteren alternativen Realität. Dieser befindet sich auf einem persönlichen Rachefeldzug gegen alle Versionen Janeways und der Voyager, die er nun eigenhändig zu vernichten trachtet.

Der Titel ist eine Anspielung auf den Film Who Is Killing the Great Chefs of Europe? (dt: Die Schlemmer-Orgie). Mistress Jan'toch hätte natürlich von Kate Mulgrew unter einer Klingonen-Maske gespielt werden sollen. [99]

Star Trek: Enterprise Bearbeiten

Für die Star-Trek-Serie Star Trek: Enterprise wurden zahlreiche Storyideen und Drehbuchentwürfe eingereicht, die letztlich nicht realisiert werden konnten.

In der ersten Staffel waren eigentlich mehrere Stories mit den Weltraumnomaden angedacht. Letztlich wurde nur Familienbande realisiert. Laut Brannon Braga hätten sich ursprünglich zwei oder drei Episoden mit dem Thema beschäftigen sollen, aber man wollte die Enterprise-Crew nicht so häufig über andere Menschen „stolpern“ lassen. [100]

Gegen Ende der zweiten und vor Beginn der dritten Staffel der Serie, schlug das bekannte Trek-Autorenpaar Judith und Garfield Reeves-Stevens mehrere Storyideen vor und traf sich diesbezüglich mit Mike Sussman und Phyllis Strong. Leider befand man sich zu dieser Zeit bereits in den Planungen zu einem umfassenden Story-Arc in der dritten Staffel, welcher für sich allein stehende Episoden eher selten vorsah. [101]

André Bormanis erwähnte im Audiokommentar zur vierten Enterprise-Staffel, dass es viele Vorschläge für Porthos-Episoden gegeben habe. Darunter Ideen, in denen Porthos außergewöhnliche Intelligenz entwickeln, in denen er als einziges Mitglied der Enterprise-Besatzung mit einer hundeartigen Spezies Kontakt aufnehmen kann und eine Story, die ihm das Kommando des Schiffes übertragen sollte. Der Hundetrainer der Porthos-“DarstellerinBreezy meinte ergänzend, eine Story vorgeschlagen zu haben, in der der Rüde Porthos nach einem Transporterunfall als Hündin rematerialisieren sollte. Ob diese Vorschläge tatsächlich unterbreitet und ernsthaft diskutiert wurden, ist angesichts des humorvollen Tons der Interviewten aber eher zu bezweifeln. [102]

Als Star Trek: Enterprise im Februar 2005 offiziell eingestellt wurde, endete auch die Entwicklung einer möglichen fünften Staffel, für die bereits Konzepte und Storyideen entwickelt wurden. Auf der VegasCon 2009 deutete Manny Coto an, dass zwei Handlungsbögen dieser Staffel die „Gründung der Föderation“ und die „Anfänge des Irdisch-Romulanischen Krieges“ enthalten sollten. Konsequenterweise sollten die Romulaner demnach die Hauptgegner in dieser Staffel sein, auch wenn für weitere Spezies kleinere Handlungsbögen geplant waren. Brannon Braga bemerkte zudem, dass er und Rick Berman darüber nachgedacht hätten, den in Produktionskreisen „Future Guy“ genannten Befehlshaber der Cabal als Romulaner in Erscheinung treten zu lassen. [103] Später jedoch erläuterte Brannon Braga, dass der „Future Guy“ Archers zukünftiges Ich hätte sein sollen, der sein jüngeres Ich dazu anstiftet, die Zeitlinie wiederherzustellen. [104]

Laut Manny Coto war zudem geplant den bis dato nur gelegentlich auftretenden Andorianer Shran in einer Art Beratungsfunktion fest an Bord der Enterprise zu integrieren. [105], [103]

Namhafte Science-Fiction-Autoren wie David Brin, Gregory Benford und Greg Bear sollten gewonnen werden, um ganze Story-Arcs für die fünfte Staffel zu konzipieren. [106] In einem Interview aus dem Jahr 2009 erzählte der Autor und Produzent Russell T. Davies - Showrunner der britischen SF-Serie Doctor Who - dass er vorgehabt hätte, ein Doctor-Who-Star Trek-Crossover vorzuschlagen. Da Star Trek: Enterprise jedoch vorzeitig abgesetzt wurde, kam er nicht mehr dazu. [107]

[ohne Titel] Bearbeiten

von Tom Bergeron

Bergeron, der D'Marr in der Star Trek: Enterprise-Episode Schiff der Geister spielte, versuchte eine nicht weiter bekannte Story-Idee an Rick Berman zu verkaufen. [108]

[ohne Titel / Besuch auf Denobula] Bearbeiten

von Manny Coto

Die fünfte Staffel hätte dem Zuschauer womöglich einen Besuch auf Phlox' Heimatplaneten Denobula beschert. [106]

[ohne Titel / Billard-Kugel-Idee] Bearbeiten

von André Bormanis

Der Idee von Bormanis nach sollte es um einen vollständig profillosen Planeten gehen, der wie eine riesige Billard-Kugel anmutet. Eine Handlung hatte er dazu nicht parat. Die Idee erinnerte jedoch an die später entwickelte Delphische Sphäre in der dritten Staffel der Serie. [109]

[ohne Titel / Erste Sternenbasis] Bearbeiten

von unbekannt

Die Konstruktion der ersten Sternenbasis hätte Gegenstand einer weiteren Episode der geplanten fünften Staffel sein sollen. Die Basis wäre möglicherweise im Berengarius-System gebaut worden; erste Anzeichen hierzu gab es in der Episode ENT: Die Verbindung. [110]

[ohne Titel / Flint-Story] Bearbeiten

von unbekannt

Die Enterprise-Crew begegnet einem Außerirdischen namens Flint, der von sich angibt, früher als Abramson auf der Erde gelebt zu haben. Abramson war ein berühmter irdischer Wissenschaftler mit Verbindungen zu Henry Archer und Zefram Cochrane. Phlox entdeckt Flints Geheimnis, was dazu führt, dass Flint von nun an mit niemanden mehr über seine Vergangenheit sprechen will.

Laut Entertainment Weekly wurde für die geplante fünfte Staffel eine Story-Idee am Reißbrett entwickelt, in der Flint, bekannt aus TOS: Planet der Unsterblichen, auftauchen sollte. Die Idee wurde nie zu einem Drehbuch entwickelt. [Quelle fehlt]

[ohne Titel / Herkunft der Borg-Königin] Bearbeiten

von Judith Reeves-Stevens und Garfield Reeves-Stevens

Judith und Garfield Reeves-Stevens entwickelten für die geplante fünfte Staffel eine Story, in der eine von Alice Krige gespielte medizinische Technikerin der Sternenflotte mit den Borg aus ENT: Regeneration in Kontakt kommen soll und zur Borg-Königin wird. [111]

[ohne Titel / Koch ersetzt Kirk] Bearbeiten

von Rick Berman

Crewman Daniels bringt den Koch der Enterprise-NX in die Zukunft. Um die Zeitlinie aufrecht erhalten zu können, muss der Koch während eins bedeutenden geschichtlichen Ereignisses dem ihn ähnlich sehenden James Tiberius Kirk ersetzen.

Berman erarbeitete diese Idee als Alternative des von Shatner vorgeschlagenen Spiegel-Kirk-Zweiteilers. Shatner war von der Idee offenbar nicht sehr angetan. [112]

[ohne Titel / Mars-Unabhängigkeit-Story] Bearbeiten

von Manny Coto

Coto sah für die vierte Staffel ursprünglich eine Story vor, die die Unabhängigkeitserklärung der Mars-Kolonien zum Gegenstand hätte haben sollen. Die Story hätte Parallelen zur realen Kuba-Krise der 1960er Jahre ziehen sollen. Die Idee konnte letztlich nicht realisiert werden. Der Mars spielte jedoch in der Episode Dämonen eine wichtige Rolle. [113]

[ohne Titel / Pulp-Fiction-Story] Bearbeiten

von Connor Trinneer

Trinneer schlug laut seiner Kollegin Linda Park ein Idee vor, die Ähnlichkeit zum Film Pulp Fiction aufwies und aus der Perspektive von Außerirdischen gedreht werden sollte. [114]

[ohne Titel / Rückkehr ins Spiegeluniversum] Bearbeiten

von Manny Coto

Für die geplante fünfte Staffel wurde eine Rückkehr in das Spiegeluniversum diskutiert, in dem Hoshi Sato als Imperatorin das Terranische Imperium regiert. Laut Coto sollten vier oder fünf Episoden als eine Art „Mini-Serie innerhalb der Serie“ im Spiegeluniversum spielen. Brannon Braga zufolge hätte gar kurz zur Diskussion gestanden, die gesamte Staffel im Spiegeluniversum stattfinden zu lassen. [103], [115]

[ohne Titel / Spiegel-Kirk-Zweiteiler] Bearbeiten

von Judith Reeves-Stevens, Garfield Reeves-Stevens und William Shatner

Der im Spiegeluniversum eingesetzte Tantalus-Strahler desintegriert seine Opfer in Wirklichkeit gar nicht, sondern versetzt sie lediglich in die ferne Vergangenheit auf eine Strafkolonie. Die Enterprise stößt zufällig auf diese Kolonie und trifft dort auf den Sträfling Kirk, der in seine Zeit und sein Universum zurück will. Als er den Transporter der Enterprise manipuliert, muss er feststellen, dass das Spiegeluniversum (noch) nicht existiert. Es stellt sich heraus, dass Archer und Kirk das Spiegeluniversum erst erschaffen müssen.

In dieser Story sollte der von William Shatner gespielte Kirk aus dem Spiegeluniversum zurückkehren. Shatner selbst schlug diese von ihm und dem Autorenpaar Reeves-Stevens entwickelte Idee den Produzenten Manny Coto, Brannon Braga und Rick Berman bei einem gemeinsamen Essen vor. Paramount konnte sich mit Shatner jedoch letztlich nicht auf die Konditionen eines Gastspiels einigen. [112]

[ohne Titel / Stratos-Story] Bearbeiten

von Manny Coto

Eine weitere Episode (womöglich sogar ein Zweiteiler) der geplanten fünften Staffel sollte in Stratos City spielen, der Wolkenstadt auf Ardana aus der Star Trek: The Original Series-Folge TOS: Die Wolkenstadt. In diesem Prequel sollte es um die Entstehung des Kastensystems auf diesem Planeten gehen. [110], [116]

[ohne Titel / T'Pols Vater] Bearbeiten

von Mike Sussman

T'Pols Vater ist ein romulanischer Agent, der sich als vulkanischer Offizier ausgab und seinen eigenen Tod vortäuschte. Nun treffen sich Vater und Tochter erstmals.

Autor und Produzent Mike Sussman wollte T'Pol in einer Episode der geplanten fünften Staffel mit ihrem Vater konfrontieren. Als Halb-Romulanerin hätte man T'Pols Affinität zur Menschheit und ihr Interesse an Emotionen erklären können. [117]

[ohne Titel / Tan-Ru-Story] Bearbeiten

von Jack Treviño, Steve Fratt und Dr. Joseph DiLella

Die Enterprise-NX trifft auf die Sonde Tan Ru. Phlox wird von der Sonde dazu gezwungen aus sechs verschiedenen Spezies, darunter einem Menschen, eine Kreatur ähnlich dem Frankenstein-Monster zu schaffen.

Die Autoren schlugen diese Story gegen Ende der Serie vor. Die Sonde verband sich später mit Nomad aus der Star Trek: The Original Series-Episode Ich heiße Nomad. [118]

Kilkenny Cats Bearbeiten

Kzinti-Raumschiff.jpg

Das von Josh Finney entworfene Kzinti-Raumschiff

von Jimmy Diggs

Eine der möglichen Episoden der geplanten fünften Staffel hätte sich um die Kzinti drehen sollen. Die Episode sollte demnach als Prequel der Star Trek: The Animated Series-Folge Das Geheimnis der Stasis-Box dienen. Es wurden sogar erste Konzepte für das Design eines Kzinti-Raumschiffes erstellt. [119]

Links und Verweise Bearbeiten

Verweise Bearbeiten

Quellenangaben Bearbeiten

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 1,29 1,30 1,31 1,32 1,33 1,34 1,35 Archiveintrag: Finding Aid for the Gene Roddenberry Star Trek Television Series Collection, 1966-1969 im Online Archive of California
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