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Iconianer

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IconiaPlanet

Die zerstörte Heimatwelt Iconia.

Das Volk der Iconianer existiert vor mehr als 200.000 Jahren auf dem Planeten Iconia.

Selbst für die Entwicklungen des 24. Jahrhunderts, ist die Technologie dieser Zivilisation extrem fortschrittlich. Anstatt sich mit gewöhnlichen Raumschiffen durch die Galaxie zu bewegen, benutzen sie spezielle Portale, durch die sie innerhalb weniger Augenblicke Orte erreichen können, die Tausende von Lichtjahren von ihrem Heimatplaneten entfernt liegen. Eines ihrer entferntesten Ziele ist der Planet Vandros IV im Gamma-Quadranten. Deshalb beschreiben historische Texte die Iconianer auch als Dämonen der Luft und der Dunkelheit.

Aus historischer Sicht betrachtet gelten die Iconianer zur damaligen Zeit als eine Spezies von Eroberern, jedoch bestreiten einige Gelehrte diese Ansicht, weil keine beweiskräftigen Informationen dazu existieren. Stattdessen nimmt man an, dass die Geschichte von den „Siegern“ umgeschrieben worden ist, um ihre brutale Vorgehensweise gegen die Iconianer zu rechtfertigen.

Es gibt jedoch einige Anzeichen dafür, dass einige Iconianer ihr Portal benutzt haben, um ihren Heimatplaneten kurz vor der Bombardierung zu verlassen. (TNG: Die Iconia Sonden; DS9: Die Abtrünnigen)

Sprache Bearbeiten

Iconianisches Display

Ein Display mit der iconianischen Sprache.

Die oben genannte Theorie, dass sich einige Iconianer durch ihr Portal auf andere Welten retten haben können, wird durch Lieutenant Commander Datas Entdeckung untermauert. Er findet bei der Analyse der iconianischen Sprache heraus, dass es große Ähnlichkeiten mit den drei neueren Sprachfamilien Dewan, Dinasianisch und Iccobar zu geben scheint. Daraus lässt sich erkennen, dass die drei Sprachen zur gleichen Sprachenfamilie wie das Iconianische gehören. (TNG: Die Iconia Sonden)

Indirekte Begegnungen Bearbeiten

EnterpriseD Iconia

Die Enterprise im Orbit von Iconia.

2365 entdeckt die USS Yamato als erste den geheimnisvollen Planeten der Iconianer, auf dem noch funktionierende Technologie existiert. Doch durch Einwirkung einer Sonde unbekannter Bauart, wird die Yamato mit einem unbekannten Computerprogramm infiziert. Nachdem sie die USS Enterprise (NCC-1701-D) über ihre Entdeckung informiert haben, wird die USS Yamato durch einen plötzlich auftretenden Warpkernbruch vollständig zerstört. (TNG: Die Iconia Sonden)

Im Jahr 2372 muss Captain Benjamin Sisko widerwillig mit einigen Jem'Hadar zusammenarbeiten, um eine Gruppe abtrünniger Jem'Hadar ausfindig zu machen, die auf Vandros IV ein weiteres iconianisches Portal entdeckt haben. Damit wollen sie vermutlich einen Aufstand gegen das Dominion anzetteln. Letztlich gelingt jedoch die Mission und das Portal kann erfolgreich zerstört werden. (DS9: Die Abtrünnigen)

2377 legen Tom Paris und B'Elanna Torres Harry Kim damit rein, indem sie erzählen, dass Captain Kathryn Janeway Kontakt mit einem iconianischen Wissenschaftler aufgenommen hat und das dieser die USS Voyager durch ein iconianisches Portal zurück in den Alpha-Quadrant bringen will. (VOY: Eingeschleust)

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Nach dem Roman Dämonen der Luft und Finsternis haben die Iconianer in der gesamten Galaxie Portale angelegt. Einige befinden sich auf Planeten, damit Personen durch diese Reisen können, andere Portale befinden sich im Weltraum, damit Raumschiffe durch diese reisen können. Die Iconianer haben auch Kontakt zu den Propheten und haben ein Abkommen geschlossen, dass diese keine Portale in der nähe von Welten, darunter auch Bajor, errichten, welche unter dem Schutz der Propheten stehen. Die Iconianer wurden nicht vollständig ausgerottet, einige können fliehen und leben auf einem Außenposten außerhalb der Galaxie und von dort überwachen diese die übrigen Portale.

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