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Gowron 2375

Gowron als Kanzler (2375)

Gowron, der Sohn des M'rel ist in den 2360er und 2370er der Kanzler des klingonischen Hohen Rats.

Frühe Karriere

In seiner Karriere gilt Gowron als politischer Außenseiter, welcher sich oft gegen den Hohen Rat stellt. (TNG: Tödliche Nachfolge)

Aufgrund seiner Position als Politiker besitzt Gowron nur wenig militärische Erfahrung. (DS9: Ein Unglück kommt selten allein)

Klingonischer Kanzler

2367

Gowron beendet das Ja'chuq

Gowron nimmt am Nachfolgeritus teil.

2367 liegt der klingonische Kanzler K'mpec im Sterben. Dieser weiß, dass er vergiftet wird und daran sterben wird, allerdings weiß K'mpec nicht, wer dafür verantwortlich ist. Vor seinem Tod bittet K'mpec Captain Jean-Luc Picard, da er niemandem aus dem hohen Rat traut, den Nachfolgeritus zu überwachen und herauszufinden, wer für seinen Tod verantwortlich ist. Picard hat keine Wahl, da er den Frieden zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich bedroht sieht. Nach K'mpecs Tod erheben Gowron und Duras, den Anspruch als Nachfolger. Gowron begibt sich mit seinem Schiff, der IKS Buruk, zur USS Enterprise (NCC-1701-D), damit Picard dort den Nachfolgeritus durchführt. Während des Rituals testen Gowron und Duras, ob K'mpec wirklich tot ist. Doch während des Rituals explodiert eine Bombe und tötet einen von Gowrons und Duras' Männern. Um herauszufinden, wer für diesen Anschlag verantwortlich ist, zieht Picard den Ritus in die Länge. Während des Rituals will Gowron die Unterstützung von Botschafterin K'Ehleyr gewinnen und bietet ihr alles an, was sie will. Doch K'Ehleyr lehnt sein Angebot ab. Währenddessen stellt sich heraus, dass die Bombe aus romulanischer Technik besteht. Picard und Worf präsentieren dies den beiden Nachfolgern und Gowron und Duras wollen beide diesen Beweis untersuchen. Inzwischen findet K'Ehleyr heraus, dass Duras' Familie mit den Romulanern zu tun hat. Zur selben Zeit bemerkt Duras, dass K'Ehleyr gegen ihn ermittelt und die Wahrheit weiß. Er begibt sich sofort zu ihr und diese konfrontiert Duras mit der Wahrheit. Da Duras nun seine Herrschaft in Gefahr sieht, verletzt dieser K'Ehleyr tödlich. Zur selben Zeit findet Doktor Beverly Crusher heraus, dass die Bombe von Duras Männern gelegt worden ist. Währenddessen findet Worf seine sterbende Gefährtin K'Ehleyr und erfährt von ihr, dass Duras dafür verantwortlich ist. Danach stirbt K'Ehleyr. Darauf begibt sich Worf auf die IKS Vorn und fordert Duras zum Kampf heraus und tötet diesen dabei. Nach dem Tod von Duras wird Gowron zum Kanzler ernannt. (TNG: Tödliche Nachfolge)

Gowron stellt die Ehre von Worf wieder her

Gowron stellt die Ehre von Worf wieder her.

Ende 2367 soll Picard Gowron offiziell in seinem Amt bestätigen und den Nachfolgeritus abschließen. Doch die Familie von Duras will Gowron nicht anerkennen. Die Schwestern von Duras, Lursa und B'Etor, sammeln Truppen, um Gowron zu stürzen. Gowron bittet Picard darauf um Unterstützung, doch Picard lehnt diese Bitte ab, da die Föderation sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Klingonen einmischt. Doch Worf bietet Gowron seine Unterstützung an und fordert im Gegenzug, dass Gowron ihm seine Familienehre zurückgibt, welche er durch Duras verloren hat. Worf bietet Gowron an, Beweise zu liefern, dass die Familie von Duras mit den Romulanern zusammenarbeitet. Doch Gowron lehnt dies ab, da Worf die Entehrung damals angenommen hat, um Duras und den hohen Rat zu schützen. Aber Worf hat eine weitere Möglichkeit, damit Gowron seine Familienehre wieder herstellt. Er nutzt die Unterstützung seines Bruders Kurn und dessen Flotte, welche Gowron unterstützen soll. Zur selben Zeit schließt Picard den Ritus vor dem Hohen Rat ab und Gowron wird zum Kanzler ernannt. Plötzlich kommen Lursa und B'Etor hinzu und präsentieren Toral, den Sohn von Duras, welcher den Hohen Rat führen soll. Doch Picard hält sich an das Protokoll und ernennt Gowron zum Kanzler. Darauf beginnt Haus des Duras einen Bürgerkrieg und Gowrons Truppen werden angegriffen. Als Gowron unterlegen ist, bietet Worf die Unterstützung von Kurn und seinen Truppen an und Gowron hat keine Wahl und muss diese annehmen. Mit Kurns Truppen schlägt Gowron die Truppen aus dem Haus des Duras. Nach dem ersten Sieg stellt Gowron die Familienehre von Worf wieder her. (TNG: Der Kampf um das klingonische Reich, Teil I)

2368

Gowron kämpft gegen die Duras-Familie

Gowrons bekämpft das Haus des Duras.

Da die Duras-Schwestern Unterstützung der Romulaner bekommen, verläuft der Krieg schlecht für Gowron. Auch Picard bemerkt, dass Gowron, aufgrund der romulanischen Unterstützung, den Krieg verlieren wird. Mit einer Flotte von 23 Raumschiffen erzeugt die Sternenflotte ein Tachyongitter, welches getarnte Schiffe aufspüren kann. Picard will damit den Nachschub der Romulaner an das klingonische Haus der Duras blockieren. Um die Verbindung zwischen den Romulanern und dem Haus der Duras aufzudecken, fordert Picard Gowron auf, massiv die Anhänger von Duras anzugreifen, damit diese den Nachschub der Romulaner benötigen. Die Anhänger der Duras benötigen wieder Unterstützung der Romulaner und fordern Nachschub an. Doch mit Hilfe des Gitters kann der romulanische Nachschub aufgehalten werden und die Duras-Familie erhält keine Unterstützung mehr. Kanzler Gowron gewinnt schließlich den klingonischen Bürgerkrieg. Toral kann zwar gefangen genommen werden, aber die Duras-Schwestern können entkommen. Nach dem Krieg gibt Gowron Worf die Möglichkeit Toral zu töten, als Strafe für das, was sein Vater Worf angetan hat. Doch Worf lässt Toral zu Gowrons Überraschung am Leben. (TNG: Der Kampf um das klingonische Reich, Teil II)

Goworns Sieg über die Duras-Familie

Gowrons Sieg über das Haus des Duras.

Wenig später verschwindet Botschafter Spock auf Romulus. Picard bekommt den Auftrag sich nach Romulus zu begeben, um herauszufinden warum sich Spock nach Romulus begeben hat. Um nach Romulus zu gelangen, benötigt Picard ein Schiff mit einer Tarnvorrichtung. Da die Föderation Gowron während des Bürgerkrieges geholfen hat, wendet sich Picard an Gowron. Doch Gowron hat inzwischen die Geschichte umgeschrieben und sich den alleinigen Sieg im Bürgerkrieg zugesprochen. Dabei ignoriert Gowron auch die Hilfe der Föderation. Als Picard Kontakt mit Gowron aufnimmt, ignoriert er Picard und schickt stattdessen den Junior Adjutanten B'iJik zu Picard. Dieser lehnt im Auftrag von Gowron Picards Bitte ab. Doch Picard gibt B'iJik zu verstehen, dass er von Gowron dieses Schiff benötigt, da er sich ansonsten von jemand anderem im klingonischen Reich das Schiff besorgt wendet und wenn Picard dann Hilfe braucht, bekommt dann jemand anders die Unterstützung der Föderation. B'iJik versteht sofort diese versteckte Drohung und richtet dies Gowron aus. Darauf erhält Picard sein Schiff und begibt sich nach Romulus, wo er Spock schließlich findet. (TNG: Wiedervereinigung? Teil I)

2369

Gowron akzeptiert Kahless als Imperator

Gowron akzeptiert Kahless als Imperator.

2369 kommt es zu einem Zwischenfall auf der Relaisstation 47. Der Klingone Morag bedroht bei seinen Flügen die Stationsbewohner. Picard geht dieser Sache nach und wendet sich an Gouverneur Torak. Doch dieser zeigt kein Interesse der Sache nachzugehen. Darauf erwähnt Picard, dass er sich an Gowron wendet und dass er als Leiter des Nachfolgeritus großen Einfluss auf Gowron hat. Nun willigt Torak ein herauszufinden, was geschehen ist. (TNG: Aquiel)

Einige Wochen später erscheint der legendäre klingonische Imperator Kahless auf Boreth. Kahless will die gespaltene klingonische Gesellschaft wieder vereinen und wieder den Wert der Ehre vermitteln. Doch Kanzler Gowron hält diesen Kahless für eine Fälschung der Mönche und glaubt, dass Kahless ihm seine Macht entreißen will. Gowron will beweisen, dass Kahless ein Betrüger ist und bringt das Messer von Kirom zur Enterprise, welches eine Blutprobe des echten Kahless enthält. Gowron lässt die Probe von Doktor Crusher untersuchen und diese bestätigt, dass Kahless wirklich der legendäre Führer ist. Obwohl Gowron den Beweis sieht, ist er immer noch gegen Kahless, da er glaubt, dass Kahless das Reich spalten wird, da viele Klingonen glauben, dass Kahless ein Betrüger ist, während andere ihn für echt halten. Während Worf an Kahless glaubt, glaubt Gowron weiter an eine Verschwörung der Mönche von Boreth. Als Gowron schließlich auf Kahless trifft, zweifelt er noch mehr an diesem und er fordert Kahless zum Kampf heraus. Unerwartet besiegt Gowron den legendären Kahless. Nun beginnt auch Worf zu zweifeln und erkennt, dass Gowron recht gehabt hat. Die Mönche geben schließlich zu, dass es sich bei Kahless um einen Klon handelt. Worf berichtet Gowron die Wahrheit, dass es sich bei Kahless um einen Klon handelt und Gowron will Kahless sofort töten. Doch Gowron und Worf müssen erkennen, dass Kahless, obwohl dieser ein Klon ist, trotzdem verehrt wird. Worf schlägt Gowron vor, dass Kahless Imperator des Reiches wird, aber keine politische Macht haben soll. Somit soll Kahless ein Vorbild für das klingonische Volk sein, während Gowron weiterhin regiert. Widerwillig stimmt Gowron Worfs Vorschlag zu. (TNG: Der rechtmäßige Erbe)

2371

Gowron und Quark

Gowron ist von Quark beeindruckt.

2371 kommt Kozak bei einem Kampf gegen Quark durch einen Unfall ums Leben. Da das Haus des Kozak keinen männlichen Erben hat, will D'Ghor, der Todfeind des Hauses von Kozak, die Besitztümer übernehmen. Er fordert dies von Gowron ein und dieser stimmt zu. Doch Grilka, die Witwe von Kozak, hat Quark gegen seinen Willen geheiratet und fordert von Gowron, dass sie ihr Haus behalten darf. Da Grilka sich an die Vorschriften gehalten hat, stimmt Gowron Grilkas Bitte zu und so entsteht das Haus des Quark. Quark versucht darauf die Betrügereien von D'Ghor aufzudecken und er trägt diese dem hohen Rat vor. Gowron interessieren solche Sachen nicht, aber er nimmt sich der Sache an, da D'Ghor unehrenhaft gehandelt hat. Darauf fordert D'Ghor Quark zu einem Kampf auf Leben und Tod heraus, um seine Ehre zurückzugewinnen. Quark muss sich am nächsten Tag D'Ghor stellen. Quark erscheint am nächsten Tag, doch statt zu kämpfen wirft Quark seine Waffe weg. Quark erklärt, dass er in diesem Kampf keine Chance hat und dies einer Hinrichtung gleicht. Er kniet vor D'Ghor nieder und wartet auf seinen Tod. Als D'Ghor Quark töten will, greift Gowron ein, da es sich um einen unehrenhaften Kampf handelt. Gowron ist von Quarks Verhalten beeindruckt und D'Ghor wird für sein Verhalten entehrt. Aufgrund der besonderen Umstände bekommt Grilka ihr eigenes Haus. (DS9: Das Haus des Quark)

Einige Wochen später schicken Gowron und der Hohe Rat einige Agenten nach Deep Space 9, um dort die romulanische Delegation zu überwachen, welche sich zu dieser Zeit an Bord der Station befindet. Doch die Agenten werden von Odo enttarnt und verhaftet. (DS9: Der Visionär)

2372

Gowron will Worf mit nach Cardassia nehmen

Gowron will Worf mit beim Kampf dabei haben.

Anfang 2372 wird General Martok durch einen Gründer ersetzt. Dieser beginnt Gowron zu manipulieren, damit dieser eine aggressivere Politik führt. Als es zu einem Regierungswechsel in der Cardassianischen Union kommt, befiehlt Gowron eine Invasion in den cardassianischen Raum. Die Klingonen beginnen die Invasion mit der Begründung, dass das Dominion für diesen Regierungswechsel verantwortlich ist. Da es keine Beweise dafür gibt, beteiligt sich die Föderation nicht an dieser Invasion. Als die Föderation den Angriff scharf verurteilt, löst Gowron alle Verträge mit ihr, darunter auch das Khitomer-Abkommen auf. Zu dieser Zeit befindet sich Worf auf Deep Space 9 und Gowron begibt sich persönlich zur Station, um Worf zu überzeugen sich dem Kampf gegen die Cardassianer anzuschließen. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil I)

Doch Worf lehnt es ab sich an dem Kampf zu beteiligen, da er den Kampf gegen die Cardassianer für falsch hält. Da Worf sich Gowron nicht anschließt, entehrt er diesen und seine Familie. Inzwischen gelingt es Captain Benjamin Sisko zu beweisen, dass die Gründer nichts mit dem Regierungswechsel auf Cardassia zu tun haben, doch Gowron ist dies egal, er will seinen Kampf fortsetzen. Da Sisko die Regierungsmitglieder von Cardassia auf Deep Space 9 in Sicherheit bringt, droht Gowron mit einem Angriff auf die Station. Als Sisko sich weiterhin weigert die Ratsmitglieder auszuliefern, greift Gowron mit seiner Flotte die Station an. Bei dem Angriff erleidet die klingonische Flotte schwere Verluste, dennoch setzt Gowron den Angriff fort. Sisko versucht diesen Konflikt zu beenden, da ein Krieg zwischen den Klingonen und der Föderation genau das ist, was das Dominion will, da so beide Großmächte geschwächt werden. Gowron sieht ein, dass Sisko recht hat und will den Angriff beenden. Martok versucht Gowron zu überzeugen, den Kampf fortzusetzen, doch Gowron beendet den Angriff auf die Station. Allerdings kann er der Föderation es nicht verzeihen, das sich diese gegen die Klingonen gewandt hat. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II)

Gowron & Martok

Gowron und Martok wollen Deep Space 9 angreifen.

Trotz des Rückzuges von Deep Space 9 verkündigt Gowron seinen Angriff auf Cardassia als Sieg für das Reich. Gowron setzt seine Angriffe darauf fort und greift nun auch die Romulaner an. (DS9: Der Hippo­kratische Eid)

In den nächsten Wochen führt Gowron seine Angriffe fort, aber nicht alle im Reich sind mit Gowrons Politik einverstanden. Imperator Kahless verurteilt die Angriffe der Klingonen auf die cardassianische Union. Obwohl Kahless der Imperator über das Reich ist, hat dieser keine politische Macht und Gowron ignoriert die Meinung des Imperators. Aber auch Kor ist mit Gowrons Politik nicht einverstanden und freut sich, in dem entehrten Worf einen Verbündeten gefunden zu haben. Kor hat Hinweise auf das Schwert des Kahless auf dem Heimatplaneten der Hur'q gefunden und Worf begleitet ihn bei dieser Suche. Worf will das Schwert des Kahless finden, um dies dem Imperator zu geben, damit er alle Klingonen vereint und so auch die Macht über Gowron übernimmt. Obwohl die beiden das Schwert des Kahless finden, sehen beide ein, dass die Klingonen dafür noch nicht bereit sind und beide beamen das Schwert in den Weltraum. (DS9: Das Schwert des Kahless)

Gowron ist erbost über Forderungen der Föderation

Gowron droht mit weiteren Angriffen.

Durch die Entehrung von Worf übernimmt Gowron, sämtlichen Landbesitz des Haus von Mogh. Gowron verweist auch Kurn aus dem hohen Rat. (DS9: Die Söhne von Mogh, Das Gefecht)

Ende des Jahres verschlechtern sich weiter die Beziehungen zwischen den Klingonen und der Föderation. Gowron sieht die Forderungen der Föderation als Beleidigung die eroberten cardassianischen Gebiete zurück zugeben. Er fordert nun von der Föderation sich aus dem Archanis-Sektor zurück zieht und den Klingonen Archanis IV überlässt. Da die Föderation sich nicht aus dem Sektor zurück zieht, schickt Gowron eine Streitmacht, um den Sektor zu erobern. Inzwischen hat Odo durch die Große Verbindung erfahren, dass Gowron ein Gründer ist und er teilt diesen Verdacht Captain Sisko mit. (DS9: Das Urteil)

2373

Gowron und Worf kämpfen

Gowron und Worf kämpfen.

Anfang 2373 nimmt der Konflikt mit den Klingonen zu und Sisko bekommt den Auftrag, die Klingonen zu infiltrieren und Gowron als Gründer zu enttarnen. Durch plastische Chirurgie verändert Doktor Julian Bashir das Aussehen von Sisko, Worf, Odo und Miles O'Brien, damit sie wie Klingonen aussehen. Dukat bringt die vier mit seinem eroberten Bird-of-Prey nach Ty'Gokor, wo sich Gowron zu dieser Zeit befindet. Von Dukat bekommen die vier eine neue klingonische Identität als Kandidaten auf der Kandidatenliste für den Orden des Bat'leth. Die vier begeben sich in die Halle der Krieger und nehmen an den Feierlichkeiten teil. Sisko und seine Leute wollen Gowron mithilfe von Polaronemittern als Wechselbalg entlarven. Bevor diese jedoch zum Einsatz kommen können, werden sie von Martok bei der Zeremonie zur Ordensverleihung entlarvt und verhaftet. Als Worf jedoch Martok zu einem ehrenhaften Kampf auffordert, erwidert dieser, dass es kein ehrenwerter Kampf sein würde. Stattdessen will er den vier Männern helfen, in die Halle der Krieger zu gelangen und dort sollen sie den Kanzler umbringen. Damit sind die Gefangenen einverstanden. Worf fordert Gowron zum Duell, daraufhin entbrennt ein heißer Kampf zwischen den beiden. Odo hat dabei das Gefühl, dass alles nicht stimmt. Er fragt sich, warum Gowron nicht Worf von seiner Leibwache aufhalten lässt, und gibt sich selbst die Antwort. Es ist klingonische Ehrvorstellung, die Gowron daran hindert. Er wundert sich, sollte Martok dieses Konzept doch vertraut sein, im Gegensatz zu seinem eigenen Volk. Damit steht für Odo fest, dass Martok der Wechselbalg ist. Bevor Worf Gowron töten kann, warnt Odo die anderen vor Martok. Es bricht ein Kampf zwischen Martok und Odo aus, wobei der Wechselbalg von den umstehenden Kriegern erschossen wird. Als Gowron dies erfährt, fordert Sisko Gowron auf, die Kämpfe mit der Föderation zu beenden, doch Gowron will keine Verhandlungen, das dies seiner Ehre widerspricht. Doch Odo gibt Gowron zu verstehen, dass dies die Gründer wollen, damit sie so den Alpha-Quadranten erobern können. Gowron versteht dies und empfiehlt dem Hohen Rat einen Waffenstillstand mit der Föderation. Gowron sorgt auch dafür, dass die vier sicher nach Deep Space 9 zurückkehren können. Zum Abschied gibt er Worf zu verstehen, dass er ihn hätte töten sollen, als er die Gelegenheit dazu gehabt hat, da er nie wieder dazu kommen wird. (DS9: Die Apokalypse droht)

Gowron unterzeichnet Khitomer-Abkommen

Gowron unterzeichnet das Khitomer-Abkommen.

Einige Wochen später schließt sich Cardassia unter Führung von Dukat dem Dominion an. Mit Hilfe des Dominions können die Cardassianer die Klingonen schlagen und die Klingonen müssen ihre eroberten cardassianischen Gebiete aufgeben. Die Klingonen müssen sich nun zurückziehen. Gowron bittet darauf auf Deep Space 9 um medizinische Unterstützung und Sisko gewährt den Klingonen diese. Auf Deep Space 9 kann Sisko Gowron davon überzeugen die Khitomer-Verträge wieder zu unterzeichnen, damit die Föderation gemeinsam mit den Klingonen das Dominion aufhalten kann. Im Zuge der neuen Allianz bleibt eine klingonische militärische Präsenz, unter Führung des echten General Martok, auf der Station. (DS9: Im Lichte des Infernos)

Als Martok einige der Stationsbestimmungen bricht, droht Sisko ihm damit, dass er sich bei Gowron beschweren wird und dass Martok durch einen anderen Offizier ersetzt wird. (DS9: Liebe und Profit)

2374

Nachdem das Dominion im Dominion-Krieg Deep Space 9 erobert hat, will Sisko mit einer Flotte die Station zurück erobern. Allerdings benötigt Sisko die Unterstützung der Klingonen. Gowron sieht allerdings die Mission als zu riskant an, um eine gewaltige Flotte einzusetzen. Darauf begeben sich Martok und Worf nach Qo'noS um sich bei Gowron dafür einzusetzen, dass er weitere Schiffe schickt. (DS9: Ein kühner Plan)

Den beiden gelingt es schließlich Gowron davon zu überzeugen weitere Schiffe zu schicken. Mit Hilfe der klingonichen Schiffe gelingt es Sisko Deep Space 9 zurück zu erobern. (DS9: Sieg oder Niederlage?)

In den nächsten Wochen unterstützt Gowron weiter die Allianz mit der Föderation, damit das Dominion bekämpft wird. Doch der klingonische Botschafter von Farius Prime ist gegen die Allianz und will Gowron davon überzeugen, dass die Klingonen sich aus dem Krieg zurück ziehen und ihre Heimat verteidigen. Das Dominion und das Orion-Syndikat will darauf den Botschafter töten, damit es so aussieht, als sei Gowron für diesen Mord verantwortlich und das sich dann die Klingonen gegen Gowron stellen. Somit will das Dominion erreichen, dass die Klingonen aus dem Krieg zurück ziehen. Allerdings werden die Klingonen vom Geheimdienst der Sternenflotte vor diesem Anschlag gewarnt und das Syndikat kann aufgehalten werden. (DS9: Ehre unter Dieben)

Einige Zeit darauf will Sisko die Romulaner dazu bewegen, sich im Dominion-Krieg der Föderation anzuschließen. Dafür will Sisko mit Elim Garaks Hilfe Senator Vreenak eine gefälschte Aufzeichnung präsentieren. Dafür benötigt Garak den Fälscher Grathon Tolar. Dieser sitzt jedoch in einem klingonischen Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Sisko bittet Gowron Tolar zu begnadigen und Gowron gewährt Siskos Bitte. Tolar kümmert sich darauf um die Fälschung und Sisko droht, falls dies nicht funktioniert, dass er sich persönlich an Gowron wendet, damit Tolars Hinrichtung lang und Schmerzvoll wird. Doch Garaks Plan funktioniert und wenig später greifen die Romulaner das Dominion an. (DS9: In fahlem Mondlicht)

2375

Gowron will in die Offensive gehen

Gowron befiehlt Martok gefährliche Angriffe auf das Dominion.

2375 wollen sich Worf und Martok an Gowron wenden, damit dieser einen neuen Posten für den Dahar-Meister Kor findet, nachdem Kor unter dem Kommando von Martok versagt hat. Wenig später opfert Kor sein Leben heldenhaft. (DS9: Der Dahar-Meister)

Einige Zeit später reicht Martok Gowron Pläne zur Expansion der Fronten jenseits des Kalandra-Systems ein, um die Front zu verlagern. (DS9: Die Tarn­vorrichtung)

In den nächsten Wochen schließen sich die Breen dem Dominion an und die Föderationsallianz erleidet schwere Verluste durch die Energiedämpfungswaffe der Breen. Da die klingonische Technologie gegen diese Waffe immun sind, kümmert sich Martok um weitere Angriffe, um so das Dominion zu beschäftigen. Zu dieser Zeit kommt Kanzler Gowron nach Deep Space 9, um General Martok den Orden von Kahless zu verleihen. Auf Deep Space 9 trifft Gowron wieder Admiral William Ross, den er bereits von Khitomer kennt und Captain Sisko. Gowron freut sich beide Offiziere wieder zu sehen. Als Martok Worf sieht und dieser nun zum Haus des Martok gehört, verzeiht Gowron Worfs Taten in der Vergangenheit und lädt diese zum Blutwein trinken ein. Am nächsten Tag vollzieht Gowron die Zeremonie und zeichnet Martok für seine Leistungen aus. Allerdings übernimmt Gowron nun die Kriegsführung und übernimmt somit Martoks Position. Martok versteht die Haltung seines Kanzlers nicht, da er immer gut gearbeitet hat. Gowron erklärt ihn aber, dass Martok sich geehrt fühlen darf, da dieser nun wieder aktiv im Krieg kämpfen kann. Martok versteht Gowrons Haltung trotzdem nicht, aber Worf erklärt ihm, dass Gowron eifersüchtig auf Martok ist, da dieser aufgrund seiner Position so viel Ruhm bekommen hat. Wenig später beginnt Gowron riskante Angriffe der klingonischen Flotte zu planen. Martok warnt Gowron darüber, dass die klingonischen Verluste zu groß sein werden, um diese Angriffe zu rechtfertigen. Doch Gowron will durch seine Pläne den endgültigen Sieg über das Dominion erreichen. (DS9: Ein Unglück kommt selten allein)

Worf tötet Gowron

Worf tötet Gowron.

In den nächsten Wochen befiehlt Gowron Martok immer weitere riskante Angriffe. Sisko und Martok sind gegen Gowrons Pläne, weil sie zu verlustreich sind. Doch Martok muss sich Gowron fügen und leitet den Angriff auf Avenal VII. Doch die Schlacht entwickelt sich für die Klingonen zu einer Niederlage. Somit hat Gowron sein Ziel erreicht, er will Martok vor den Augen seines Volkes blamieren, da er in diesen eine politische Bedrohung sieht. Sisko und Worf sehen die Gefahr, welche von Gowron ausgeht und Sisko gibt Worf den Befehl einen Weg zu finden, Gowron zu beseitigen. Worf will darauf Martok überzeugen gegen Gowron anzutreten. Doch Martok lehnt dies ab, da er loyal gegenüber dem Reich und seinem Kanzler ist. Als Gowron weitere riskante Angriffe befiehlt, erklärt Martok, dass diese wieder zu hohen Verlusten führen. Aber Gowron gibt ihn zu verstehen, dass Martok sich seinem Kanzler fügen muss und Martok tut dies. Darauf ergreift Worf das Wort und erklärt, dass Gowron mit seinen sinnlosen Angriffen unehrenhaft handelt und das er dadurch schlecht herrscht. Darauf fordert Gowron Worf zum Kampf heraus und Worf nimmt diese Herausforderung an. Beide beginnen darauf zu kämpfen. Nach einem harten Kampf gelingt es Worf Gowron zu töten. Nach seinem Tod wird Worf zum neuen Kanzler ernannt, doch dieser lehnt dies ab und Worf übergibt Gowrons Nachfolge an Martok. (DS9: Kampf mit allen Mitteln)

Als Worf Ende des Jahres Deep Space 9 verlässt und Botschafter auf Qo'noS wird, erinnert er sich noch einmal an dem Kampf, als er Gowron getötet hat. (DS9: Das, was du zurückläßt, Teil II)

Zitate

Gowron
Das Haus des Kozak ist gefallen. Bis zur endgültigen Entscheidung nennen wir es 'Haus des…
Quark
…Quark
Gowron
Quirk?
Quark
Quark!
Gowron
Geschichte wird von Siegern geschrieben.
Gowron
Klingonische Krieger, ich grüße euch alle… Wenigstens die, die noch auf ihren Füßen stehen!

als er das Khitomer-Abkommen wieder unterzeichnet

Gowron
Wenn man bedenkt, vor fünf Jahren hatte noch nie jemand von Bajor oder Deep Space 9 gehört und jetzt liegen hier all unsere Hoffnungen. Und wohin uns die Gezeiten des Schicksals treiben, kann keiner sagen.
Sisko
Sie sind heikel, diese Gezeiten.

Hintergrundinformationen

Auftritte

Schauspieler und Synchronsprecher

Gowron begrüsst Worf

Jan Spitzer als Gowron

Gowron will die Entscheidung zunächst errörtern

Christian Rode als Gowron

Gowron wurde von Robert O'Reilly gespielt und von Jan Spitzer (TNG, DS9) und Christian Rode (nur DS9: Das Haus des Quark) synchronisiert.

Wissenswertes

In der deutschen Synchronisierung von Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert wird Gowron wie Gauron ausgesprochen, in der von Star Trek: Deep Space Nine wie Garon.

Die Schreibweise nach Okrand für Gowron lautet ghawran.