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Föderal-Cardassianischer Krieg

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Der Föderal-Cardassianische Krieg, in der Föderation auch einfach bekannt als Cardassianischer Krieg oder Grenzkrieg, ist ein langanhaltender Konflikt zwischen der Föderation und der Cardassianischen Union.

Kriegsverlauf Bearbeiten

Während des Krieges glaubt die cardassianische Union irrtümlich, dass auf der Föderationskolonie Setlik III eine geheime Abschussbasis existiert. Aufgrund dieser Erkenntnis schickt die Union eine Armee aus, die den Auftrag hat, die Kolonie vollständig zu zerstören. Das Sternenflottenschiff USS Rutledge unter dem Kommando von Captain Benjamin Maxwell ist eines der ersten Raumschiffe, das auf den Notruf der Kolonie reagiert. Nachdem sie einige Stunden später den Planeten erreicht, beamt die Rutledge mehrere schwer bewaffnete Außenteams herunter, die so viele Zivilisten wie möglich finden und in Sicherheit bringen sollen. Der an dieser Mission teilnehmende Crewman Miles O'Brien, tötet bei dieser Mission einen cardassianischen Soldaten. O'Brien hat vorher noch nie jemanden getötet und er braucht lange dies zu verarbeiten. Kurz darauf führt O'Brien zwölf Männer gegen das Barrica-Lager an und schaltet ein ganzes cardassianisches Regiment aus. Um nicht in cardassianische Gefangenschaft zu geraten repariert O'Brien den Transporter und kann sich und seiner Männer von Setlik III weg beamen. Nach diesem Kampf wird O'Brien für seine Leistung ausgezeichnet. Unter den toten Zivilisten befindet sich auch die Familie von Captain Maxwell sowie Crewmitglieder der Rutledge namens Will Kayden und Raymond Boone. Boone wird getötet, nachdem die Cardassianer ihn gefangen genommen haben. (TNG: Der Rachefeldzug; DS9: Das Paradiesexperiment, Das Tribunal, Empok Nor)

siehe auch: Setlik-III-Massaker

Später wird der tote Boone durch einen Cardassianer ersetzt, der durch einen chirurgischen Eingriff die Identität von Boone annimmt. (DS9: Das Tribunal)

Während des Krieges bekommt Captain Jean-Luc Picard den Auftrag mit der USS Stargazer (NCC-2893) im Sektor 21503 einen Waffenstillstand zwischen der cardassianischen Union und der Föderation auszuhandeln. Um die guten Absichten zu demonstrieren, deaktiviert Picard die Schutzschilde, doch darauf greifen die Cardassianer die Stargazer an. Die Cardassianer schalten die meisten Waffen der Stargazer aus und beschädigen ihren Impulsantrieb. Picard hat keine andere Wahl, er muss mit der Stargazer fliehen und den Sektor verlassen. (TNG: Der Rachefeldzug)

Beim Kampf gegen die Cardassianer hilft Lieutenant Kathryn Janeway bei der Verteidigung eines Außenpostens. Janeway und ihr Außenteam werden von der Verstärkung abgeschnitten und bekämpfen die Cardassianer drei Tage auf sich allein gestellt. Während einer Kampfpause hört Janeway einen verletzten Cardassianer. Janeways Vorgesetzter befiehlt ihr dem Cardassianer zu helfen, obwohl diese dabei ihr Leben für einen Feind riskiert. Janeway tut dies und der Cardassianer überlebt. Drei Tage später wird der Außenposten von der Sternenflotte gesichert. Nach diesem Sieg erfüllt es Janeway mit Stolz, dass aufgrund menschliches Mitgefühls der Cardassianer überlebt hat. (VOY: Die Beute)

Bis in die 2360er gibt es immer wieder kleinere Scharmützel und Gefechte, welche keine der beiden Seiten sich einen Vorteil bezüglich der Feuerkraft oder Territorium verschaffen kann. 2366 wird ein Friedensvertrag zwischen der Föderation und der cardassianischen Union geschlossen. (TNG: Der Rachefeldzug)

Nachwirkungen Bearbeiten

Patrouillenschiff eröffnet Feuer auf die Enterprise.jpg

Die Enterprise wird von den Cardassianern angegriffen.

2367 greift Captain Maxwell mit USS Phoenix cardassianische Außenposten an. Maxwell vermutet, dass die Cardassianer wieder aufrüsten und einen neuen Krieg vorbereiten. Allerdings genießt er diese Angriffe, da Maxwell auch so seine Rache durchführen kann. Zur selben Zeit befindet sich die USS Enterprise (NCC-1701-D) an der cardassianischen Grenze, als diese plötzlich von der Trager angegriffen wird. Als Picard mit der Trager Kontakt aufnimmt, erklärt Gul Macet, dass die Föderation mit den Cardassianern wieder im Krieg befindet, da diese von der Phoenix angegriffen wurden. Picard kann Macet erst mal davon überzeugen den Angriff zu beenden und nimmt sofort Kontakt mit dem Sternenflottenkommando auf. Um den Frieden zu bewahren bekommt Picard den Auftrag die Phoenix aufzuspüren und mit den Cardassianern zusammen zu arbeiten. Schließlich gelingt es der Enterprise die Phoenix aufzuspüren. Darauf warnt Maxwell Picard, dass er die Cardassianer angegriffen hat, da er sie verdächtigt das sie wieder Aufrüsten. Maxwell setzt darauf seine Angriffe fort, doch O'Brien gelingt es ihm zu überzeugen aufzugeben. Maxwell wird darauf verhaftet. Nach dieser Mission informiert Picard Macet, dass die Enterprise einige Scanns durchgeführt habt, welche bestätigen das Maxwell recht gehabt hat. Picard macht Macet deutlich, dass er dem aber nicht nach gegangen ist, um den Frieden zwischen beiden Mächten zu wahren, allerdings verspricht er dass die Föderation die Cardassianer im Auge behalten wird. (TNG: Der Rachefeldzug)

2370 wird der endgültige Friedensvertrag unterzeichnet wird. Ein wesentlicher Punkt in diesem Vertrag ist die Schaffung einer Entmilitarisierten Zone zwischen den beiden Mächten und damit einhergehend eine neue Grenzziehung. Außerdem wird die Zugehörigkeit von mehreren Planeten, darunter auch Dorvan V geklärt. (TNG: Am Ende der Reise; DS9: Der Maquis, Teil I, Der Maquis, Teil II)

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Apokryphes Bearbeiten

Nach dem Roman Entsetzliches Gleichmaß tragen Cardassianer in den 2350er und den 2360er, welche normalen Militärdienst ausrichten und zum Beispiel an der Besatzung von Bajor teilnehmen die grauen Uniformen. Cardassianer, welcher ihren Militärdienst im Grenzbereich zur Föderation ausrichten und am föderal-cardassianischen Krieg teilnehmen tragen hingegen die braunen Uniformen.

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