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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Neelix wird mit dem Wissenschaftler konfrontiert, der für die Entwicklung einer Massenvernichtungswaffe verantworlich war, die 300.000 seines Volkes im Krieg getötet hat, darunter auch Neelix' gesamte Familie.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung Bearbeiten

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Teaser Bearbeiten

Neelix verlässt fluchtartig die Brücke

Neelix flüchtet

Neelix und Tuvok spielen im Chez Sandrine Pool. Neelix ist über seinen Misserfolg gegen Tuvok enttäuscht. Tom Paris und das Hologramm Gary Gaunt empfehlen ihm einen Sicherheitsstoß zu spielen, sodass auch Tuvok keine Kugel einlochen kann. Neelix spielt daher die weiße Kugel so, dass der Stoß für Tuvok unmöglich wird. Zwar meint Tuvok noch, dass der Stoß schwierig, aber nicht unmöglich sei, ihm gelingt es jedoch nicht die Kugel ins Loch zu schießen. Neelix freut sich darüber. Tuvok ist zunächst über seinen Misserfolg verwundert. Gary Gaunt vermutet daraufhin, dass Paris ihm wohl nicht gesagt hat, dass Sandrins Billardtisch leicht nach Osten hängt. Da wird Neelix auf die Brücke gerufen. Captain Kathryn Janeway informiert ihn, dass in einer Subraumnachricht nach ihm gefragt worden ist. Dieses Schiff nähert sich der Voyager und kommt gleich in Kommunikationsreichweite. Auf dem Schirm erscheint ein Haakonianisches Shuttle. Neelix erkennt es und erzählt von dem ein Jahrzehnt dauernden Krieg und der Zerstörung seiner Heimatwelt Rinax vor 15 Jahren. Ein Haakonianer erscheint auf dem Bildschirm, meint, dass es um eine dringende und für ihn lebenswichtige Angelegenheit geht und stellt sich als Doktor Ma'bor Jetrel vor. Neelix verliert die Fassung und verlässt fluchtartig die Brücke.

Akt I: Verbitterung Bearbeiten

Neelix bezeichnet Jetrel im Gespräch mit Captain Janeway als Massenmörder und erzählt ihr davon, dass er früher auf Rinax, dem Mond von Talax, in dem gemäßigsten Klima der ganzen Heimatwelt gelebt hat. Doch 15 Jahre bevor Neelix auf die USS Voyager kam, gab es eine Katastrophe. Die Haakonianer führten damals Krieg mit den Talaxianern. Der haakonianische Doktor Jetrel entwickelte die Metreonkaskade, eine tödliche Waffe, die alles Leben auf Rinax auslöschte. Er leitete auch das Wissenschaftlerteam, das die Waffe gebaut hat. Die Waffe forderte mehr als 300.000 Tote und überzog Rinax mit einer tödlichen Wolke. Neelix war zu dieser Zeit auf Talax und weilte bei ihren Verteidigungskräften. Sie bereiteten sich auf eine Invasion vor, die niemals kam. Einen Tag nach dem Einsatz der Waffe unterwarf sich Talax bedingungslos dem Haakonianischen Orden. Seine Familie wurde bei dem Einsatz der Waffe getötet.

Janeway versucht Neelix zu einem Treffen zu überreden

Überzeugungsbesuch

Captain Janeway empfängt Dr. Jetrel im Transporterraum und teilt ihm mit, dass Neelix sich weigert ihn zu treffen. Jetrel zeigt dafür Verständnis. Es sei aber wichtig, dass er sich von ihm untersuchen lasse, da Neelix zu einer der ersten Rettungstruppen, die auf Rinax nach Überlebenden suchten, gehörte. Viele Mitglieder dieser Teams haben in letzter Zeit eine degenerative Blutkrankheit namens Metremia entwickelt, die immer tödlich endet. Sie greift ihre Opfer auf einer molekularen Ebene an. Er ist auf der Suche nach einem Gegenmittel. Er hat bereits viele Opfer untersucht und hofft, dass durch seine Forschung ein Heilmittel gefunden werden kann. Er bittet Captain Janeway Neelix zu einem Treffen zu überreden.

Kes fragt Neelix in der Küche unterdessen, wieso er ihr nie von diesem Krieg erzählte. Neelix meint, dass es zu schwer ist, jemandem seine Gefühle zu beschreiben, der nicht dabei gewesen ist. Janeway betritt das Kasino und spricht mit Neelix, doch dieser ist verbittert und weigert sich weiterhin. Janeway argumentiert, dass sie seine Gefühle versteht, weist aber auch darauf hin, dass es in dieser Situation um Neelix' Leben geht. Neelix misstraut ihm weiterhin, weil sein Lebenswerk es war, eine Waffe zu entwickeln, die so viele Talaxianer wie möglich töten sollte. Er meint auch, dass es keinen Unterschied mache, ob er weiß, dass er an einer tödlichen Krankheit leidet, oder nicht. Kes versucht ihn mit dem Argument zu überzeugen, dass der Doktor der fähigste Arzt ist, den sie je kennengelernt haben und er Tag und Nacht arbeiten wird, um ein Gegenmittel zu finden, falls Neelix an dieser Krankheit leidet. Neelix zweifelt an der Aufrichtigkeit Jetrels. Schließlich willigt er doch ein und trifft sich mit ihm.

Im Konferenzraum führt der Talaxianer ein Gespräch mit Jetrel und Janeway. Jetrel berichtet von der Krankheit. Doch noch immer ist er nicht überzeugt von der Aufrichtigkeit von Jetrels Motiven und begegnet ihm mit Hass. Er fragt, ob Jetrel dies aus Schuldgefühlen tut und bohrt nach seinen Motiven. Jetrel meint, dass er tat, was getan werden musste. Neelix fragt, ob es notwendig war eine viertel Million Talaxianer zu töten und weitere durch die Metreonstrahlung zerfressen zu lassen. Jetrel fragt, ob es einen Unterschied macht, wenn er sagt, dass sie niemals daran dachten, dass es Überlebende geben könnte. Janeway versucht den Streit zu schlichten. Jetrel meint, dass er nur Wissenschaftler ist und die Militärs und politischen Führer über den Einsatz der Waffe entschieden. Neelix fragt, ob ihn diese Differenzierung hilft, besser zu schlafen. Jetrel meint, dass er mit seinem Gewissen leben muss und letzte Nacht nicht schlechter schlief, als in den letzten 15 Jahren. Auch fragt er ihn, wie viele er im Krieg getötet hat. Neelix unterbricht das Gespräch, weil er lieber sterben würde, als Jetrels Gewissen zu erleichtern. Jetrel meint, dass er ihm oder anderen seines Volkes helfen kann und dies vielleicht wichtiger sei, als ihn zu bestrafen.

Schließlich lässt Neelix sich doch auf die Untersuchung ein. Auf der Krankenstation untersucht ihn Jetrel im Beisein von Kes und dem Doktor. Neelix fragt den Doktor, ob dieser die Untersuchung durchführen könnte, was er jedoch verneint. Neelix erzählt Kes während der Untersuchung von den zweischwänzigen Talchoks auf Rinax. Als er ein Junge war, baute er eine narrensichere Talchokfalle und stellte sie in den Garten. Am nächsten Tag fand er eines der Biester, aber es war nicht tot. Plötzlich sah es gar nicht mehr so grauenvoll aus, sondern wie ein armes, unschuldiges Wesen. Er war so fasziniert von seiner Erfindung, dass er nicht daran dachte, wiee die arme Kreatur leiden würde. Jetrel teilt ihm die Diagnose mit: Er hat Metremia im Anfangsstadium.

Akt II: Behandlungsmöglichkeit Bearbeiten

Nach der Diagnose spricht Kes Neelix Mut zu. Neelix versucht das Thema zu wechseln und erzählt ihr von der Schlacht in der Pyrithianischen Schlucht, als er mit einer ganzen Batterie der haakonianischen Artillerie konfrontiert war. Er erzählt gerade, dass er sich in einer schmalen Felsspalte versteckte, als Kes ihn unterbricht, weil er die Diagnose schon wieder verharmlost. Sie meint, dass sie nun hier ist und diese Sache mit ihm gemeinsam durchstehen wird. Neelix meint, dass er nicht wusste, dass die Ocampa nur acht oder neun Jahre leben, als er sie traf und sich nicht vorstellen konnte, wie er ohne sie weiterleben sollte. Nun müsse er sich keine Sorgen mehr darüber machen, da er vor ihr sterben wird. Kes widerspricht ihm und berichtet, dass sie sich nie vorstellen konnte, dass jemand länger als 9 Jahre leben könnte. Jedoch wollen sie die verbleibende Zeit miteinander verbringen, egal ob es ein Tag oder ein Jahrzehnt ist.

Dr. Jetrel geht unterdessen zu Janeway in ihren Bereitschaftsraum. Sie bittet ihn herein. Jetrel hält ihr Schiff für erstaunlich. Er hat sich mit dem Transportersystem beschäftigt. Mit einigen geringfügigen Modifikationen hält er es für möglich eine Probe der Metreonwolke zu entnehmen. Er will ein freies Isotop aus der Wolke, die Rinax umgibt, isolieren und so Antikörper synthetisieren. Er glaubt, dass das Isotop stabil genug ist, um es zu beamen. Captain Janeway ist davon überzeugt und gibt den Befehl den Kurs zu ändern. Chakotay soll vorher noch Jetrels Shuttle an Bord holen. Janeway schickt inzwischen eine Nachricht nach Talax, und bittet um Erlaubnis, Materie aus der Wolke entnehmen zu dürfen. Als Jetrel den Raum verlassen will stolpert er und muss sich an der Wand abstützen. Auf Janeways Nachfrage, erklärt er, dass er nur erschöpft ist und noch viel tun muss. Daher lehnt er auch eine Untersuchung durch den Doktor ab.

Computerlogbuch der Voyager,
Captain Janeway,
Sternzeit 48832,1
Kes hat Neelix überreden können, Dr. Jetrel zu gestatten, weitere metabolische Scans durchzuführen, in der Hoffnung, das dies seine Behandlung erleichtert, sobald der Antikörper synthetisiert wurde.
Rinax2371

Rinax auf dem Hauptschirm der Voyager.

Auf der Krankenstation deaktiviert sich unterdessen der Doktor, da er im Moment nicht gebraucht wird. Jetrel beginnt mit der Untersuchung. Jedoch lässt Neelix seine Wut an Dr. Jetrel aus. Er wirft ihm vor, dass er schuldig ist am Massenmord auf Rinax und am Tod seiner Familie. Neelix meint, dass er sich wohl ein militärisches Ziel oder einen unbewohnten Planeten als Ziel ausgesucht hätte. Jetrel entgegnet, dass die Militärs die Wirkungskraft der Kaskade in ihrer ganzen Grausamkeit zeigen wollte. Dr. Jetrel verteidigt sich, zum einen damit, dass die Entwicklung der Metreonkaskade eine unvermeidliche Entwicklung war, und zum anderen damit, dass auch er Konsequenzen zu tragen habe. Er meint, dass er es auch für die Wissenschaft tat, um zu sehen, ob es durchführbar wäre. Er meint, dass es gut ist zu wissen, wie die Welt funktioniert. Außerdem sei es unmöglich Wissenschaftler zu sein, ohne Wissen mit Anderen zu teilen und dafür zu sorgen, dass es angewendet wird. Nachdem die Kaskade eingesetzt worden war und er nach Hause zurückkehrte, wagte seine Frau nicht ihm in die Augen zu blicken. Seine Frau hat ihn mit seinen drei Kindern verlassen, weil er die Kaskade entwickelt hat. Er hat sie nie wieder gesehen. Neelix erzählt ihm daraufhin von den ersten Stunden auf Rinax, den tausenden Feuern, schwelenden Ruinen und dem Gestank von verbranntem Fleisch. Er erzählt auch von den Begegnungen mit den Überlebenden der Katastrophe, die wie Monster aussahen und inmitten der Staubwolken wimmernd auf ihn zukamen. Er berichtet, dass er sich abwandte. Dann streckte das Monster seinen Arm aus und sprach. An der Stimme erkannte er, dass es ein junges Mädchen war. Ihr Name war Palaxia und sie brachten sie mit den anderen Überlebenden nach Talax. In den darauffolgenden Wochen blieb er an ihrem Bett und sah zu, wie sie dahinsiechte. Dr. Jetrel hat Tränen in den Augen, er ist sich bewusst, dass diese Erlebnisse durch einen Entschuldigung nicht wieder gut gemacht werden können, deshalb hat er es auch gar nicht versucht. Auch sei ihm, beim Zünden der Kaskade, bewusst geworden, dass er wirklich ein Monster geworden ist. Neelix hofft, dass Jetrel noch lange mit dieser Schuld leben muss. Doch Jetrel meint, dass er fürchtet, dass Neelix Wunsch nicht in Erfüllung gehen wird, da er an Metremia im Endstadium leide und sein Tod nur noch eine Frage von Tagen sei.

Akt III: Alptraum Bearbeiten

Kes im Alptraum von Neelix

Alptraumbild von Neelix

In dieser Nacht hat Neelix einen Alptraum. Er spielt mit Jetrel Pool. Anschließend begegnet er Tom Paris, Captain Janeway, Dr. Jetrel und auch Kes, die aussieht als wäre ihr ganzer Körper verbrannt. Sie alle werfen ihm vor dass er Angst hat, dass er nicht da war als sie seine Hilfe brauchten. Er will Dr. Jetrel die Schuld zuschieben, sieht sich aber selbst ins Angesicht. Er wacht aus dem Traum auf, als Captain Janeway ihn über Interkom informiert, dass sie bei Rinax angekommen sind. Paris fliegt das Schiff inzwischen in eine synchrone Umlaufbahn. Nachdem Neelix auf die Brücke kommt, berichtet er davon, dass man in klaren Nächten von Talax aus die schimmernden Lichter von Rinax sehen konnte. In der Nacht der Kaskade gab es einen grellen Blitz und alles stoppte, als wäre die Zeit angehalten worden. Dann blickten sie hinauf, wo der Blitz hergekommen war. Der Himmel war sonderbar leer, weil sie Rinax wegen der Metreonwolke nicht mehr sehen konnten.
Versuch der Rematerialsierung von Opfern

Rettungsversuch - er scheitert

Im Maschinenraum bereiten Dr. Jetrel und Torres das Beamen einer Probe an Bord des Schiffes vor. Jetrel betont, dass er einen größeren Probenbehälter haben wollte, jedoch beruhigt ihn Torres damit, dass dieser völlig ausreichend ist. Nachdem Torres Janeway informiert, dass sie bereit zum Beamen ist, genehmigt Janeway den Transport. Es wird einen Probe der Staubwolke an Bord gebeamt. Dr. Jetrel beginnt mit der Arbeit, jedoch hat er ein anderes Ziel als er Captain Janewy erzählt hat. Er will mit den Zielscannern der Voyager die DNA-Fragmente in der Wolke erfassen und so die Opfer wiederherstellen, denn die Metreonkaskade hatte eine biomolekulare Auflösung zur Folge.

Unterdessen sucht Kes nach Neelix im Casino. Er sitzt am Boden an der Theke und hat sich nicht gemeldet. Er wirkt sehr verzweifelt. Kes versucht ihn aufzumuntern. Neelix meint, dass sie nicht weiß, wo er in dieser Nacht war. Er erzählt ihr die Wahrheit. Er war nicht bei den Verteidigungkräften auf Talax, so wie er es immer behauptet hat. Er hat sich stattdessen vor dem Militärdienst gedrückt, weil er den Krieg als ungerecht empfand, die Gründe waren das Töten nicht wert, so hatte er es sich eingeredet. Aber in Wahrheit hätte er sich einfach nur gedrückt, weil er zu Feige war. Doch Kes macht im klar, dass diese Weigerung auch gefährlich gewesen sei, dass darauf die Todesstrafe gestanden hätte. Daher begreift sie nicht, wie er sich als Feigling ansehen kann. Aber Neelix schämt sich dafür, dass er jahrelang jedermann anlog. Kes erkennt, dass es die Wut auf sich selbst ist, die er an Jetrel ablässt und dass er aufhören muss sich selbst deswegen zu hassen.

Akt IV: Bearbeiten

Auf der Krankenstation fragt der Doktor Jetrel, ob sie mit der Synthese beginnen können. Jedoch überbrückt Jetrel die Autonomieprotokolle des MHN und deaktiviert den Doktor. Anschließend beginnt er mit einem Experiment. Dabei transformiert er die Wolkenmasse in eine organische Materie. Neelix geht auf die Krankenstation, um mit Dr. Jetrel zu sprechen und entschuldigt sich für die Störung. Jetrel meint, dass er seine Arbeit gern beenden möchte, bevor er stirbt. Da entdeckt Neelix das Experiment, dass dieser dort durchführt. Jetrel meint, dass er ihm damit helfen kann. Weil Neelix zu Captain Janeway gehen will, um sie über diese Vorgänge zu informieren, betäubt Jetrel ihn mit einem Hypospray. Als Captain Janeway sich nach den Fortschritten erkundigen will, fällt auf, dass irgendetwas nicht stimmt, da niemand ihr antwortet. Daraufhin aktiviert sie das MHN. Der Doktor meldet ihr, dass Jetrel ihn deaktiviert und die Krankenstation verlassen hat. Außerdem entdeckt er den verletzten Neelix und behandelt ihn. Tuvok lässt den Computer daraufhin den Haakonianer lokalisieren. Dieser meldet, dass Dr. Jetrel sich im Transporterraum 1 aufhält. Zusammen mit Tuvok und einem Sicherheitsteam begibt sich Janeway dorthin. Der Doktor kümmert sich unterdessen um den bewusstlosen Neelix. Wenig später trifft auch Neelix im Transporterraum ein, wo Janeway mit dem Sicherheitsteam gerade Jetrel stellt. Im Transporterraum verlangt Janeway eine Erklärung, was er vorhabe. Dr. Jetrel erklärt seine Thesen: Er wolle viele der Opfer von Rinax zurückbringen.

Akt V: Bearbeiten

Zunächst meint Neelix, dass Jetrel den Verstand verloren habe. Jetrel erklärt, dass die Metremia widerspiegelt, wie die Metreonkaskade ihre Opfer vaporisierte, durch biomolekulare Auflösung. Janeway will Jetrel zumindest aussprechen lassen. Er hat die letzten 15 Jahre damit verbracht, einen Weg zu finden, dies rückgängig zu machen. Er nennt dies regenerative Fusion. Janeway fragt ungläubig, ob er daran arbeitet, die getöteten Personen wiederherzustellen. Jetrel meint, dass die elektrostatischen Eigenschaften der Wolke die Materie in einem Zustand reger Suspension halten und dadurch eine Wiederherstellung durchaus im Bereich des möglichen liegt. Neelix erkundigt sich, ob er dies mit dem Ding in der Krankenstation versuchte. Es war eine Amalgamierung willkürlicher Biomaterie. Neelix erkundigt sich, wie er aus der verwirbelten Materie eine Person wiederfinden will. Jetrel erklärt, dass er die DNA-Sequenz eines Opfers in die Zielscanner des Transporters programmieren, die Überreste an Bord beamen und rekonstruieren will. Tuvok ist skeptisch und auch Janeway hat große Bedenken. Jetrel meint, dass sie genauso redet, wie die Verantwortlichen in seinem Land. Er bat sie um mehr Mittel für seine Forschung, um der Welt zu beweisen, dass er kein Monster ist, aber sie wiesen ihn zurück und nannten ihn einen talaxianischen Sympathisanten. Dann schickten sie ihn ins Exil. Jetrel gibt zu, dass Neelix' Metremia ein Vorwand war, damit sie ihm glauben und nach Rinax fliegen. Dieser leidet nicht an Metremia. Er erkundigt sich, wieso Jetrel ihnen nicht die Wahrheit sagte. Dieser erklärt, dass er nicht riskieren konnte, dass man ihm wieder nicht glaubt. Neelix bittet Janeway, den Versuch durchzuführen, wenn die geringste Chance besteht.

Dies überzeugt Janeway, dass sie mit den Zielscannern des Transporters der Voyager die Opfer isolieren und wiederherstellen könnten. Daher darf er schließlich den Versuch wagen. Tuvok und Janeway errichten ein Kraftfeld um die Transporterplattform und beamen die Überreste an Bord. Tuvok aktiviert das biogenische Feld. Jedoch fällt die atomare Kohäsion und sie verlieren das Opfer. Jetrel will die Energie zu den Musterpuffern erhöhen. Tuvok meint, dass es nicht funktionieren wird, da der Grad der Fragmentierung zu hoch ist. Janeway lässt daraufhin den Vorgang abbrechen. In diesem Moment bricht Jetrel unter Schmerzen zusammen.

Computerlogbuch der Voyager
Captain Janeway
Sternzeit 48840,5
Dr. Jetrels Metremia ist nun im Endstadium. Er wird seine letzten Stunden auf der Krankenstation verbringen.

Doktor Jetrel liegt auf einem Biobett der Krankenstation. Dort besucht ihn Neelix und tritt an sein Bett. Jetrel meint, dass Neelix dies wohl für eine gerechte Strafe für ihn hält. Neelix bezeichnet jedoch die Kaskade als Strafe für sie alle, für ihren Hass und ihre Brutalität. Er sagt ihm auch, dass er ihm seine Taten verzeiht. Augenblicke später stirbt Jetrel. Bevor er durch die Tür tritt, blickt sich Neelix noch einmal zu dem Haakonianer um.

Dialogzitate Bearbeiten

Kes
Neelix, warum hast du mir nie von diesem Krieg erzählt?
Neelix
Vielleicht ist dies ein Erlebnis, das man mit niemandem teilen möchte. Es ist zu… zu schwer jemandem meine Gefühle zu beschreiben, der nicht dabei gewesen ist.
Jetrel
Etwas so gewaltiges wie die Wissenschaft macht vor so etwas geringem wie einem Volk nicht halt.
Neelix
Ist Ihnen je in den Sinn gekommen, dass Ihre Frau vielleicht Recht hatte? Dass Sie ein Monster geworden sind?
Jetrel
Ja. An dem Tag als wir die Kaskade testeten, als ich dieses blendende Licht sah, welches heller als tausend Sonnen war, in diesem Augenblick wusste ich ganz genau, was ich geworden war.
Anspielung auf das Buch "Heller als tausend Sonnen" von Robert Jungk, das von der Entwicklung der Atombombe handelt, der Titel ist wiederum eine Anspielung auf die Beschreibung der Explosion in Oppenheimers Augenzeugenbericht.

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Diese Episode ist eine Metapher auf die Nachgeschichte der Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki durch die Vereinigten Staaten von Amerika.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Verweise Bearbeiten

Ereignisse
Schlacht in der Pyrithianischen Schlucht, Talaxianisch-Haakonianischer Krieg
Institutionen & Großmächte
Haakonianischer Orden, Talaxianische Verteidigungskräfte
Spezies & Lebensformen
Krallianischer Aal, Talchok
Personen
Ka'Ree, Palaxia
Schiffe & Stationen
Haakonianisches Shuttle
Orte
Pyrithianische Schlucht
Wissenschaft & Technik
Regenerative Fusion
sonstiges
Batterie

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