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Kor, Koloth und Kang Bearbeiten

Eine Sache bliebe da noch, Kor, Koloth und Kang traten in TOS ohne Wülste auf, hatten aber in DS9 welche! Soll man sich das so vorstellen, daß die sich später verändert haben, chirurgisch, oder daß es nur eine Art Krankheitsvorfall war der später geheilt wurde? --Exodianecross 11:15, 26. Jun. 2010 (UTC)

Dazu gibt es keine kanonische Aussage, aber wir können 1.) natürlich davon ausgehen, dass die Klingonen zu derartigen Maßnahmen der plastischen Chirurgie in der Lage sind und können 2.) auch nicht ausschließen, dass sie eine genetische Behandlung gefunden haben. Gene Roddenberry selbst war übrigens immer der Meinung, dass auch die Klingonen in TOS Stirnwülste hatten und man sie sich als Zuschauer entsprechend vorstellen sollte.--Bravomike 11:31, 26. Jun. 2010 (UTC)
Ganz genau wissen wir es also nicht, jedoch halte ich es für wahrscheinlicher, dass es den Klingonen irgendwann zwischen 2270 und 2273 (also nach TAS und vor Star Trek: Der Film) gelungen ist, den Virus endgültig zu besiegen und wieder zu ihrem ursprünglichen Aussehen zurückzukehren. Nahezu alle in TOS zu sehenden Klingonen sind höchstwahrscheinlich von diesem Virus betroffen. Eine Ausnahme ist z.B. Arne Darvin der - womöglich zusätzlich - chirurgisch verändert wurde um auch einigermaßen sicher als Mensch durchzugehen. Nach Star Trek: Der Film gab es keinen Klingonen mehr mit flacher Stirn (Ausnahmen chirugisch veränderte Klingonen), so dass man wohl davon ausgehen kann, dass alle Klingonen von diesem Virus befreit wurden, bzw. dieser unschädlich gemacht wurde. Gegen eine (rein) chirurgische Lösung spricht m.E., dass Klingonen sich in der Regel ihrer Unvollkommenheiten nicht schämen (siehe Chang und Martok, die auf ein künstliches Auge verzichteten). Irgendwie wäre da eine künstliche Stirnwulst wohl nicht gerade sehr ehrenhaft. Gerade wenn ich bedenke, wie stolz Worf auf Alexanders Stirnabdruck in einer TNG-Folge war, kommt mir das undenkbar vor, wenn dieses künstlich gewesen sein soll. Mal ganz zu Schweigen von weiteren künstlichen Hilfsmitteln (Stichwort: "Doping" ;) ) um zur überlegenden Physis zurückzukehren. Zudem kann man durch eine plastische Operation sicher nicht die neurologischen Veränderungen des Viruses - wodurch die Klingonen auch psychisch eher wie Menschen wirken - rückgängig machen. Alles in allem gehe ich also davon aus, dass es den Klingonen nach jahrzehntelanger Forschung gelungen ist, den Augment-Virus unschädlich zu machen, wodurch ihre alten (physischen und psychischen) Merkmale wieder zum Vorschein kamen. So wird es wohl auch bei Kor, Koloth und Kang gewesen sein. --Pflaume 12:08, 26. Jun. 2010 (UTC)
Phlox und Antaak führen am Ende von ENT: Die Abweichung ein Gespräch, demzufolge die kosmetischen Effekte des Antivirus' in der Zukunft sicher irgendwann mal beseitigt werden können. Damit sind ausdrücklich nicht falsche, durch kosmetische Chirurgie geschaffene Wülste gemeint (denn darüber unterhalten sie sich direkt danach), sondern die Beseitigung der genetischen Nebeneffekte. Antaak selbst übrigens denkt daran, sich von nun an auf die Rekonstruktion der Stirnwülste zu spezialisieren, alle Klingonen sind also sicher nicht dagegen. Aber ich halte es auch für sehr wahrscheinlich, dass irgendwann eine genetische Lösung gefunden wurde. (Übrigens könnte Worf ja gerade deswegen so stolz auf Alexanders Stirnabdruck gewesen sein, weil die Klingonen 100 Jahren lange diese Schande haben ertragen müssen und jetzt geht es ihnen endlich wieder besser.)--Bravomike 16:18, 26. Jun. 2010 (UTC)