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Die Belagerung von AR-558

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Letzter Edit: 20.02.2017


Captain Sisko kämpft auf dem Planeten AR-558 mit einer kleinen Truppe gegen die Jem'Hadar und versucht eine Kommunikationsphalanx zu schützen, die die Föderation zuvor vom Dominion eingenommen hatte.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

Die Defiant bringt Versorgungsgüter nach AR-558 im hart umkämpften Chin'toka-System. Als sie die Sternenflottenoffiziere auf dem Planeten erreichen, die eine Kommunikationsphalanx des Dominion bewachen, sind diese physisch und vor allem psychisch stark angeschlagen. Die Gründe für den desolaten Zustand der Offiziere sind, dass die Leute schon über fünf Monate auf dem Planeten sind, über zwei Drittel der Offiziere den ebenfalls anwesenden Jem'Hadar zum Opfer fielen und man in ständiger Angst vor Subraumminen der Jem'Hadar schwebt. Kurzfristig entscheidet Sisko, dass er, Dax, Bashir, Nog und Quark auf dem Planeten bleiben werden, um die Offiziere zu unterstützen, sich gegen die Jem'Hadar zu wehren. Während eines Einsatzes zur Erkundung des Jem'Hadar-Lagers, wird die Kommandantin der Offiziere auf dem Planeten getötet und Nog verliert sein Bein. Bald darauf kommt es zu einem Angriff der Jem'Hadar. Zunächst gelingt es den Sternenflottenoffizieren einige Jem'Hadar mittels der mittlerweile umprogrammierten Subraumminen zu töten. Allerdings greifen die verbleibenden Soldaten des Dominion das Lager an und es kommt zu einem harten Kampf. Viele Sternenflottenoffiziere werden getötet, doch es gelingt das Lager und die Kommunikationsphalanx zu verteidigen. Zurück auf Deep Space 9 wird Sisko mit einer Verlustliste des Krieges konfrontiert. Ihm wird auf Grund der Erlebnisse auf dem Planeten klar, dass nicht nur Namen auf der Liste stehen, sondern wirkliche Personen dahinter stecken und man das niemals vergessen sollte.

Langfassung Bearbeiten

Teaser Bearbeiten

Rom singt.jpg

Rom bewirbt sich um einen Job

Voller Enthusiasmus steht Rom au der Bühne in Vic Fontaine's Lounge und singt den Song The Lady is a Tramp. Immer lauter singt er das Lied und Vic Fontaine hört ihm zu. Obwohl bis kurz vor Schluss alles gut läuft, singt Rom zum Abschluss Scamp anstatt Tramp. Vic Klatscht nach der Performance. Sofort will Rom wissen, was Vic über seine Vorführung denkt. Der entgegnet, dass es nicht übel war, weist den Ferengi aber sogleich auf seinen Fehler am Ende des Liedes hin. Nun will Rom wissen, ob er engagiert ist, was Vic mit einem Bedauern verneint. Doch das verwundert den Ferengi, da ihm Dr. Bashir erklärt hatte, dass Vic noch einen Anheitzer braucht und er selbst liebt es zu singen. Vic kann das sehen und bestätigt auch, dass er noch einen Anzeizuer braucht. Allerdings stellt ebenso sogleich klar, dass zwei Sänger in einem Programm nicht gehen würde. Stattdessen, so gibt er an, sucht er einen Komiker, also jemanden, der es schafft die Leute zum Lachen zu bringen. Rom ist davon überzeugt, dass er das auch kann. Dann fügt der Ferengi an, dass sein Bruder ständig sagt, dass man sich über ihn kaputt lachen würde. Vic will das nicht bestreiten, erinnert Rom aber daran, dass es sich bei seiner Launge um ein Holosuiteprogramm handelt und er kein Hologramm ist. Das findet Rom gar nicht gerecht. In diesem Moment kommt Bashir herein und fragt, ob er Vic kurz sprechen kann. Ohne sich zu verabschieden geht Rom nun, lässt den Doktor aber noch wissen, dass er sich eien Vorführung sparen kann, da Vic wohl niemanden einstellt. Als Rom fort ist, erkundigt sich Bashir, was mit dem Ferengi ist. Vic erklärt, dass das Showbusiness einem das Herz brechen kann. Dann will er wissen, was er für den Doktor tun kann. Sofort erkundigt sich der Doktor, ob Vic schon Zeit hatte, die Tonaufnahmen für ihn zu machen. Ohne Zögern überreicht Vic ihm ein isolineares Stäbchen und erklärt, dass dort all seine Lieblingshits drauf sind. Während Bashir sich bedankt, fragt Vic, ob die Truppen an der Front die Musik hören wollen, da die Lieder immerhin schon über 400 Jahre alt sind. Der Doktor ist davon überzeugt, dass es so ist, da die Songs zwar alt sind, Vic sie allerdings wieder belebt. Das überzeugt den Mann und er wünschte sich, er würde mit Bashir auf die Versorgungsmission kommen können. Er glaubt, dass er einige schöne Auftritte machen könnte, bei denen er seine Songs singt, ein paar Jokes macht. Seiner Ansicht nach würde dies eine richtige USO-Show werden. Bashir zweifelt nicht daran, erklärt aber sogleich, dass es dort, wo sie hingehen, keine Holosuiten gibt. Enttäuscht entgegnet Vic, dass Rom wohl recht hat mit der Aussage, dass das Leben ungerecht ist. Dann erklärt er, dass es einem richtig auf die asymetrischen Photonen gehen kann, ein Hologramm zu sein. Nun verabschiedet sich Bashir und erklärt, dass sie sich sehen werden, wenn er zurück ist. Darauf entgenet Vic, dass der Doktor ja weiß, wo er ihn finden kann.

Sisko betrachtet Opferliste.jpg

Sisko betrachtet die Liste der Kriegsopfer

Nachdenklich steht Captain Sisko vor einem Monitor in der Offiziersmesse und sieht sich die Verlustlisten an. Dann kommt Constable Odo in herein und erklärt, dass er sich sicher war, den Captain bei den Listen zu finden. Er übergibt Sisko ein PADD mit den neuen Sicherheitsprotokollen, die er verlangt hatte. Nun erklärt Sisko, dass ihm das Durchsuchen der Verlustlisten das von dem Krieg sein wird, was ihm am Meisten in Erinnerung bleiben wird. Er gesteht, dass er manchmal das Gefühl hat, nichts anderes zu tun, als auf die Vielzahl der Namen der Toten zu starren. Weiter gibt er an, dass er zu Beginn des Krieges noch jeden Namen gelesen hatte, da dies das Mindeste war, was er tun konnte, um ihre Aufopferung zu würdigen. Nach kurzem Innehalten Gesteht der Captain, dass bei ihm mittlerweile die Namen miteinander zu verschwimmen beginnen. Odo hat Verständnis dafür. In diesem Moment meldet sich die OPS bei Sisko und erklärt, dass die Defiant bereit zum Abflug ist. Der Captain bestätigt, dass er sich auf den Weg macht und verlässt die Offiziersmesse.

Später bricht die Defiant auf ihre Mission auf. Mit an Bord ist auch Quark, der sich bei in der Messe immer wieder fragt, warum der Große Nagus gerade er mitgeschickt wurde, da er doch wie ein Sohn für ihn ist. Genervt erinnert Ezri, die sich ebenfalls in der Messe befindet, den Ferengi daran, dass er schin wieder mit sich selbst spricht. Nun erklärt Quark frustriert, dass es nicht fair ist, da er selbst Verantwortung hat und von seinen Kunden gebraucht wird. Nun entgegnet Dax, dass der Große Nagus ihn persönlich für die Aufgabe ausgewählt hat. Allerdings ist der Ferengi weniger begeistert. Er hält dies nur für eine Informationsbeschaffungsmission an die Front. Dann erinnert er Dax daran, dass Zek regelrecht von Geheimdienstinformationen der Sternenflotte überschwämmt wird. Quark geht davon aus, dass er nichts erfahren würde, was der Große Nagus nicht schon wüsste. Doch das sieht Ezri anders. Sie geht davon aus, dass Zek die Informationen direkt von einem Ferengi hören möchte. Aber das überzeugt Quark nicht, der wiederum empfiehlt, Nog zu fragen. Ezri lässt das nicht gelten, da sie glaubt, dass der Große Nagus Quark persönlich vertraut. Nun will Quark wissen, was Ezri vorhat und ob sie ihn aufmuntern will. Darauf entgegnet Dax, dass das ihr Job ist und sie erinnert ihn an die Erwerbsregel Nr. 34, die besagt, dass Krieg gut für das Geschäft ist. Allerdings hat der Ferengi diesbezüglich eine andere Interpretation und erklärt, dass dazu ein gewisser Abstand nötig ist, da das Geschäft seiner Ansicht nach weniger rentabel wird, je näher die Front rückt. In diesem Moment wird die Defiant von etwas erschüttert. Der Alarm wird aktiviert. Sofort will Quark wissen, was das war. Schnell steht Ezri auf, um nachzusehen. Während sie den Raum verlässt erklärt Rom, dass sie bleiben soll. Doch die Trill ist schon weg. Als das Schiff erneut erschüttert wird, macht sich auch der Ferengi auf den Weg.

Quark trifft im Korridor auf Worf.jpg

Quark trifft auf Worf

Auf der Suche nach einer Antwort eilt Quark durch die Korridore des Schiffes. Plötzlich trifft der Ferengi auf Worf, der auf dem Weg zur Brücke ist. Empört erklärt der Klingone, dass dies nicht der Moment ist, sich in den Korridoren aufzuhalten. In diesem Moment wird das Schiff erneut von etwas durchgeschüttelt. Nun erklärt Quark, dass er davon ausging, dass das Chin'toka-System in den Händen der Föderation wäre. Während sie weiter gehen, bestätigt Worf das, erklärt aber sogleich, dass das Dominion entschlossen ist, sein Territorium zurückzuerobern. Seinem bericht zu Folge istd as ganze System ein Schlachtfeld. Während sie weiter gehen erklärt Quark, dass er diesbezüglich wohl Notizen machen sollte.

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Quark stört die Offiziere auf der Brücke

Zur gleichen Zeit befindet sich die Defiant im Kampf mit einem Jem'Hadar-Angriffsjäger. Auf dem Hauptbildschirm auf der Brücke beobachtet die Crew, wie man das Schiff des Dominions beschießt und schließlich auch zuerstört. Nachdem das erledigt ist, fordert der Captain Chief O'Brien auf, nach weiteren Schiffen des Jem'Hadar Ausschau zu halten. Der Chief bestätigt den Befehl. Als Nog Quark, der in der Zwischenzeit auf die Brücke gekommen ist, entdeckt, will der Junge wissen, was sein Onkel dort macht. Der Ferengi versucht seine Sorge zu verbergen und erklärt, dass er seinen Neven nur besuchen will. Dem ist das gar nicht recht, da er zur Zeit arbeitet. In diesem Moment wendet sich der Captain an Quark und fragt, ob sie irgendetwas für den Mann tun kann. Der verneint das und lässt Sisko wissen, dass er nur da ist, um Nog Hallo zu sagen. Das reicht dem Captain und er erklärt, dass dies ja nun erledigt ist. Der Ferengi versteht und will gehen. Allerdings fragt er zuvor noch in die Runde, ob jemand Lust hat, mit ihm im Kasino einen Raktajino zu trinken. Das ist zu viel für den Captain und er fährt Quark bestimmt an. Sofort erklärt der nun, dass er schon weg ist und verlässt die Brücke. Beschämt verspricht Nog dem Captain, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen wird. Doch Sisko ignoriert die Aussage. Daraufhin dreht sich Dax zu dem jungen Ferengi und erklärt, dass sein Onkel nur etwas nervös ist, da er eine Kampfsituation nicht gewohnt ist. Doch Nog hält das für keine ausreichende Entschuldigung.

Bald darauf erreicht die Defiant ihr Ziel und geht in den Orbit um AR-558. Nun betreten auch Bashir und Quark wieder die Brücke. Der Doktor gibt dem Captain ein PADD und erklärt dann, dass die Versorgiungsgüter für den Transport bereitstehen. In diesem Moment wendet sich Worf an Sisko und teilt mit, dass AR-558 die Nachricht von Sisko bestätigt hat und man ihn auf dem Planeten erwartet. Daraufhin fordert der Captain das Außenteam auf, mit ihm zu kommen und er übergibt Worf das Kommando über die Defiant. Dann verlässt er mit Nog, Dax, Bashir und Quark die Brücke.

Nachdem das Außenteam um Sisko auf die Oberfläche beamt, sehen sich alle mit Phasergewehren bewaffnet um. Leise merkt Quark an, dass es nicht viel zu sehen gibt. Doch dann ist mit der Ruhe schluss. Plötzlich wird auf das Außenteam geschossen. Schnell gehen alle in Deckung.

Akt I: Auf AR-558 Bearbeiten

Larkin stellt Vargas zur Rede.jpg

Larkin stellt Vargas zur Rede

Sisko stellt fest, dass sie mit Föderationsphasern angegriffen werden. Er gibt sich zu erkennen und man hört eine entfernte Stimme, die befiehlt das Feuer einzustellen. Sisko ruft nun, dass sie herauskommen werden und die Gruppe begibt sich aus ihrer Deckung. Bei ihren Angreifern angekommen, werden sie Zeuge, wie der Sternenflotten-Lieutenant Larkin einen ihrer Soldaten, Vargas, wütend fragt, warum er das Feuer eröffnet hat. Der antwortet jedoch nur, dass er dachte dass es sich um die Jem'Hadar handeln würde. Larkin fragt Vargas, ob Sisko und die anderen wie Jem'Hadar aussehen würden, die Parole war immerhin nicht zu feuern, solange sich die Offiziere der Defiant mit den Versorgungsgütern herunterbeamen. Doch Vargas antwortet, dass er davon nicht wusste. Larkin entschuldigt sich dafür bei Sisko und meint, dass wohl eine Kommunikationsstörung vorgelegen hätte. Sisko meint, dass es ja noch einmal gut gegangen ist und erkundigt sich nach Captain Loomis. Larkin antwortet ihm, dass der vor zehn Tagen getötet wurde, ebenso wie Commander Parker. Sisko fragt wer das Kommando hätte und sie antwortet ihm, dass sie es inne hat. Die beiden stellen sich einander vor und Sisko fragt, wo die Versorgungsgüter hin sollen. Larkin meint, dass Vargas ihm das zeigen würde. Vargas ist jedoch alles andere als begeistert. Er beschwert sich, dass man ihnen Versorgungsgüter bringt, anstatt sie von diesem „Felsen“ zu holen. Reese, ein Soldat der in der Nähe steht, versucht Vargas zu beruhigen, doch der regt sich nur noch mehr auf. Er will auf jeden Fall weg von dem Planeten. Laut den Statuten der Sternenflotte hätte man sie nach 90 Tagen ablösen müssen, doch sie sitzen bereits seit fünf Monaten hier fest. Dann stürmt er wütend davon und Larkin heißt Sisko ironisch im „Paradies“ willkommen.

Kommunikationseinrichtung AR-558.jpg

Das Innere der Kommunikationseinrichtung

In der Einrichtung erklärt Larkin Sisko, warum sie überhaupt hier sind. Die Einrichtung ist die größte Kommunikationsphalanx des Dominions. Sisko merkt an, dass wenn man herausfindet, wie sie funktioniert, man in der Lage ist, die gesamte Kommunikation des Dominions abzuhören. Deswegen will das Dominion die Anlage laut Larkin auch zurück bekommen, woraufhin Sisko entgegnet, dass man dies auf jeden Fall verhindern müsse. Larkin meint, dass sie wohl wisse, dass Sisko seine Befehle hätte, die Verteidigung jedoch sehr schwierig ist. Vor fünf Monaten als man hier landete, waren sie 150 Soldaten, mittlerweile sind sie nur noch 43. Sisko zeigt Verständnis für ihre Situation und will sich bei der Sternenflotte für sie einsetzen, doch so wie er wisse, sind die Truppen der Sternenflotte in diesem Sektor äußerst spärlich gesät. Die Chance, dass sie hier noch für eine Weile festsitzen, sei somit ziemlich hoch, was Larkin nicht besonders erfreut.

Kellin, ein Offizier der an der Kommunikationsanlage arbeitet, verlangt unterdessen einen Duonetischen Koppler. Dax, die ihm am nächsten steht, reicht ihm einen und merkt an, dass sein Frequenzdiskriminator zu schwanken scheint und er ihn neu einstellen sollte. Kellin fragt sie, ob sie Ingenieurin sei, was Dax verneint. Tobin jedoch, einer ihrer früheren Wirte, war einer. Kellin meint, dass das wohl reichen sollte und fordert sie auf, einen Mikrodynekoppler zu nehmen und mit der Rekalibrierung des Transtators zu beginnen.

Quark redet mit Nog.jpg

Quark erklärt Nog seine Sicht der Menschen

Draußen beobachtet Nog Reese sehr aufmerksam, als Quark zu ihm kommt. Er fragt seinen Neffen, ob es nicht besser sei, wenn dieser Dr. Bashir helfen würde, die Versorgungsgüter auszuladen. Doch Nog antwortet, dass sie damit so gut wie fertig sind. Quark ist erleichtert, denn er findet, dass es umso besser sei, je früher sie hier wegkommen. Nog macht Quark auf den Soldaten aufmerksam, den er zuvor beobachtet hat. An seinem Halsband trägt er einige Ketracel-White-Röhrchen. Quark fragt Nog, was er ihm damit sagen will und der fragt seinen Onkel, woher der Soldat die Röhrchen wohl habe. Quark meint, wahrscheinlich aus dem Versandhandel, doch Nog klärt ihn auf, dass er die Röhrchen von den Toten Jem'Hadar-Soldaten nimmt, und zwar von denen die er selbst getötet hat. Das sei seine Art, eine Liste zu führen. Quark fragt Nog ob er das Beeindruckend findet, was dieser bejaht. Quark ist da jedoch anderer Meinung. Nog solle sich bloß einmal umsehen: Das sei nicht die Sternenflotte die Nog kenne. Doch Nog meint, dass die Truppe bloß eine Menge durchgemacht hätte. Sie sitzen hier seit langer Zeit fest und zwei Drittel ihrer Einheit sind tot, aber sie hielten durch, weil sie Nogs Meinung nach Helden sind. Quark meint, dass dies Möglich ist, doch er will Nog trotzdem nicht in ihrer Nähe sehen. Nog will aufstehen und gehen, doch Quark hält ihn fest. Er erklärt ihm, dass Menschen ein wundervolles, freundliches, zuvorkommendes Volk sind, solange sie den Bauch voll haben und ihre Holosuiten funktionieren. Aber wenn man ihnen ihre leiblichen Genüsse entzieht, ihnen zum Beispiel die Nahrung vorenthält, den Schlaf, oder die Schallduschen, dann wird das ihr Leben für einen längeren Zeitraum in Gefahr bringen und die zuvor noch freundlichen Menschen werden so gefährlich und gewalttätig, wie der schlimmste, blutrünstigste Klingone. Falls Nog ihm nicht glaubt, dann solle er nur einmal in ihre Gesichter blicken. Dann meint er zu Nog, dass dieser wohl wisse, dass er recht hat und ob er dazu gar nichts sagen möchte, doch Nog blickt die Soldaten an und erwidert nur, dass ihm die Jem'Hadar leid täten. Dann steht er auf und geht. Quark folgt ihm kurz darauf, geduckt und ängstlich um sich blickend.

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Bashir möchte Vargas behandeln

In der Einrichtung versorgt Bashir Vargas mit Numinol-Tetraminothen. Das soll ihm gegen sein Fieber und die Kongestionen in der Brust helfen. Er gibt ihm ein weiteres Hypospray gegen die Hautreizungen auf Vargas Rücken. Bashir meint, dass es nun bestimmt besser sei und Vargas antwortet sarkastisch, dass er sich lange nicht so gut gefühlt hat. Dann will Bashir noch nach Vargas bandagiertem Arm sehen und greift nach ihm, woraufhin Vargas Bashir packt, ihn mit einem Phaser bedroht und ihn anfährt, die Finger von der Bandage zu lassen. Bashir meint, dass die Wunde behandelt werden muss, doch Vargas will nicht, dass jemand die Bandage anrührt. Er fragt Bashir ob dies klar sei und als dieser bejaht, beruhigt sich Vargas langsam wieder. McGreevey hat ihm die Bandage angeleget, indem er seine Uniform zerrissen hat. Bashir meint, dass das ein guter Freund von ihm sein muss, doch Vargas antwortet, dass McGreevey ein Idiot war. Er konnte nie seine Klappe halten und hielt sich für den weltbesten Experten für alles. Vargas weiß, dass McGreevey tot ist und er mehr Respekt zeigen sollte, doch er haßte ihn nun einmal. Er berichtet dem Doktor, wie McGreevey ihm den Arm zu verbunden hat und dabei nicht aufhörte zu quatschen, als er von Phaserfeuer niedergestreckt wurde. Vargas berichtet, dass er nur da saß und ihn anstarrte. Er fand es sogar toll, dass McGreevey endlich still war. Dann bricht er in Tränen aus. Bashir ermahnt Vargas daraufhin eindringlich, dass die Wunde behandelt werden müsse und Vargas nimmt sich endlich die Bandage ab.

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Bashir teilt Sisko seine Bedenken mit

Unterdessen besprechen Sisko und Larkin die Verteidigungspläne der Einrichtung, als Bashir die beiden unterbricht und darum bittet, den Captain sprechen zu dürfen. Er berichtet ihm, dass der körperliche und seelische Zustand der Soldaten höchst bedenklich sei. Versorgungsgüter helfen ihnen nicht weiter, sie müssten dringend von hier fort. Sisko weiß das, doch ist er nicht in der Lage etwas zu tun. Plötzlich werden de beiden von einer lauten Explosion unterbrochen. Larkin flucht und verlässt das Gebäude, Sisko und Bashir folgen ihr. Draußen wurde jemand von einer Mine getötet und Sisko fragt, ob man das Gelände nicht nach Antipersonenminen abgesucht hätte. Doch Larkin entgegnet, dass man dies durchaus getan hätte, nur nütze es bei den „Houdinis“ nichts. Bashir fragt, was Houdinis seien und Reese wirft ein, dass man weg sei, falls man eine finde. Larkin erklärt, dass es sich um Minen handelt, die sich im Subraum verstecken und Vargas fügt hinzu, dass man hundert Mal über dieselbe Stelle gehen kann und nichts passiert, dass dies aber plötzlich auch anders sein könnte. Reese meint jedoch, man solle den Captain damit nicht belasten, schließlich reise er ja ab. Sisko wendet sich zu Larkin und sagt, dass er wünschte, dass es leichter für sie werde, doch Larkin entgegnet, dass er sich um sie keine Sorgen machen solle. In dem Moment meldet sich Worf von der Defiant. Das Schiff wird gerade von zwei Jem'Hadar-Schiffen angegriffen und Worf fragt, ob man das Außenteam heraufbeamen soll. O'Brien meldet sich ebenfalls zu Wort und erklärt, dass Jem'Hadar-Bodentruppen nur neun Kilometer von Siskos Position entfernt gelandet sind. Worf drängt darauf den Captain an Bord zu beamen und den Orbit zu verlassen, doch Sisko gibt den Befehl, Ausweichmaßnahmen zu ergreifen und teilt Worf mit, dass das Außenteam auf dem Planeten bleibt. Worf bittet den Captain darum, dies noch einmal zu überdenken, da er nicht wisse, wann man in der Lage sein wird, zurückzukommen um sie abzuholen. Doch Sisko erwidert bloß, dass Worf seine Befehle hätte. Worf wünscht dem Captain viel Glück und beendet die Verbindung. Dann fordert Sisko die anderen auf an die Arbeit zu gehen und Larkin ruft den Soldaten zu, dass sie den Captain gehört hätten. Dann fragt sie Sisko, was seine Befehle seien und der erwidert, dass es bloß einen Befehl gebe: Die Stellung zu halten.

Akt II: Scheinangriff Bearbeiten

Nog in Verteidigungsposition.jpg

Nog in Verteidigungsposition

Holografische Jem'Hadar.jpg

Holografische Jem'Hadar greifen an

Die Crew hat ihre Verteidigungspositionen eingenommen. Sisko kauert mit einem Tricorder neben Larkin und versucht herauszufinden, wie viele Jem'Hadar-Soldaten wo gelandet sind. Larkin erklärt ihm jedoch, dass der Tricorder ihm da nicht viel weiterhelfen wird. Die Sternenflotte stört die Sensoren der Jem'Hadar genauso, wie die Jem'Hadar die Sensoren der Sternenflotte stören. Die Jem'Hadar hätten ihrer Meinung nach jedoch einen Vorteil: Sie wissen bereits, wo sich ihr Feind befindet. Sisko meint, dass das aber auch schon alles sei was sie wissen. Sie hätten keinerlei Informationen über ihre Verteidigungspositionen, oder ihre Stärke, doch Larkin meint, sie würde lieber in der Haut der Jem'Hadar stecken. Sisko rennt zu Nog herüber und fragt ihn, ob es etwas Neues gibt. Der erwidert, dass da jede Menge Neues sei. Er könne hören, wie Vargas' Magen verrückt spielt und wie Dax im Kommunikationsbunker einen Phasenverstärker mit einem Spulenschlüssel optimiert. Doch Sisko will wissen, was mit den Jem'Hadar ist. Nog jedoch hat von ihnen keinen Laut gehört. Falls sie da draussen sind, dann sind sie ziemlich leise. Reese mischt sich ein und entgegnet, während er mit einem technischen Gerät ein Jem'Hadar-Messer schleift, dass sie auf jeden Fall dort draußen sind. Sisko meint zu Nog, dass dieser seine Ohren offen halten soll und begibt sich schnell und in Deckung bleibend, zu Vargas. Er fragt Vargas, ob er etwas gesehen hat, was dieser jedoch verneint. Währenddessen fragt Nog Reese nach dem Messer und meint, dass es nicht wie ein Sternenflottenmodell aussieht und dass er es gerne einmal sehen würde. Doch Reese entgegnet ihm nur, dass er aufpassen und auf die Jem'Hadar achten soll. Nog sagt, dass er das wisse, doch Reese meint, dass er jetzt besser schweigen solle. Dann hört man Larkin, wie sie die Jem'Hadar ankündigt. Alle Offiziere nehmen ihre Postionen ein und einige Jem'Hadar enttarnen sich vor ihnen. Sofort werden sie von den Sternenflottenoffizieren beschossen und ein Jem'Hadar nach dem anderen fällt. Doch es werden immer mehr und Reese bemerkt, dass etwas nicht stimmt: Die Jem'Hadar schießen nicht. Sisko befiehlt allen, das Feuer einzustellen und die Jem'Hadar - auch die gefallenen - verschwinden urplötzlich. Vargas fragt wo sie hin sind und Sisko erhebt sich aus der Deckung und erklärt, dass dort nie Jem'Hadar gewesen sind. Reese merkt an, dass es Hologramme waren und Nog fragt nach dem Grund für diese Taktik. Sisko erklärt, dass die Jem'Hadar sich einen Überblick verschaffen wollten, um zu wissen, was sie erwartet. Reese wirft ein, dass sie nun ihre Position kennen und Larkin fügt an, dass ihnen das ohne eigene Verluste gelungen ist, was sie sehr clever findet. Vargas stimmt lautstark zu und meint, dass sie nun alle tot wären. Doch Sisko widerspricht ihm, als Quark aus dem Bunker kommt und fragt, ob alles vorbei sei. Sisko meint zu Quark, dass dies im Augenblick der Fall sei, die Jem'Hadar beim nächsten mal aber sicher keine Hologramme mehr schicken werden. In dem Moment hört man eine laute Explosion: Ein weiterer Soldat wurde von einer „Houdini“ erwischt. Sofort rennen andere Soldaten zu ihm und bringen den Verletzten mit einer Trage in die Krankenstation.

Einige Zeit später spricht Sisko innerhalb der Einrichtung mit Dax. Er erklärt ihr gerade, dass die Arbeiten an der Kommunikationsanlage bis auf weiteres eingestellt werden. Das Finden und Entschärfen der „Houdinis“ hat erst einmal Vorrang. Dax stimmt Sisko zu, da die Minen ihrer Meinung nach eine fürchterliche Technologie darstellen. Kellin merkt jedoch an, dass es unmöglich sein wird, die „Houdinis“ zu finden. Er entschuldigt sich beim Captain und meint, dass er kein Zauberer, sondern Ingenieur sei. Doch Sisko erwidert, dass Larkin ihm gesagt hätte, Kellin möge Herausforderungen. Kellin entgegnet, dass er das auch dachte, doch nach monatelanger Arbiet an der Kommunikationsanlage ist er sich nicht mehr so sicher. Dax jedoch meint, dass Kellin zu bescheiden sei, Chief O'Brien wäre stolz darauf, ihn in seiner Crew zu haben, woraufhin Sisko entgegenet, dass dies das höchste Lob wäre, was es gibt. Sisko verlässt die beiden und Larkin fragt Dax, was sie nun machen sollen. Die erwidert, dass sie nun wohl das berühmte Kaninchen aus dem Hut zaubern müssten.

Quark bringt Nog eine Essensration.jpg

Quark bringt Nog eine Essensration

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Nog geht auf Patrouille

Später sitzen die Soldaten vor der Anlage auf ihren Posten und Essen ihre Rationen. Quark rennt nach draußen zu Nog und bringt ihm auch eine Essensration. Nog bedankt sich, meint aber, er könne sich selbst versorgen. Quark fragt Nog, was mit ihm sei. Er fragt sich, ob er Angst hätte, vor den Menschen Schwäche zu zeigen, doch Nog meint, er wolle sich lediglich den Respekt der Menschen erwerben. Quark fragt ihn jedoch, ob er dies auch für den Preis seiner Seele tun wolle. Er solle sich nur einmal ansehen. Das Phasergewehr zum Beispiel halte er, als ob es aus purem Latinum wäre. Doch Nog entgegenet, dass man sich mitten in einem Krieg befinde und dieses Gewehr ihm vielleicht sein Leben retten könnte. Immerhin sei er Offizier der Sternenflotte. Quark unterbricht ihn und meint, dass er ein Ferengi sei und endlich anfangen sollte auch so zu handeln wie einer. Nog fragt, ob das bedeutet, dass er sich wie ein Feigling verkriechen solle, doch Quark erklärt ihm, dass es gar keinen Krieg gäbe, wenn die Föderation auf die Ferengi-Allianz gehört hätte. Nog meint, das dies so wäre, weil man sich dann schon lange ergeben hätte, doch Quark meint, dass man viel mehr eine gütliche Einigung gefunden hätte. Man hätte sich mit allen Parteien an einen Tisch gesetzt und einen Friedensvertrag ausgearbeitet, mit dem beide Seiten hätten leben können. Doch Nog meint, dass das bei seinem Onkel alles viel zu einfach klinge. Quark erinnert ihn gerade an die Erwerbsregel 125 Wenn du tot bist, dann machst du keine Geschäfte, als die beiden von Sisko unterbrochen werden. Er hat vor Nog mit Reese und Larkin zusammen auf eine Erkundungspatrouille zu schicken. Er will wissen, womit er es zu tun hat, wieviele Jem'Hadar es sind, wo ihr Lager ist und welche Waffen sie dabei haben. Nog fragt, wann sie aufbrechen und Larkin meint sofort. Da mischt Quark sich ein und fragt Sisko, warum er Nog ausgewählt hat und keinen der Veteranen. Reese meint zu Quark, dass ihn niemand gefragt hätte, doch Sisko erklärt Quark, dass die Tricorder nicht funktionieren. Nog verseht undmerkt an, dass sein Gehör dagegen schon funktioniere, was der Captain bestätigt. Dann meint Nog zu Sisko, dass dieser sich auf ihn verlassen könne, sie werden die Jem'Hadar auf jeden Fall finden. Dann bricht die Gruppe auf. Quark will Nog noch aufhalten, doch Sisko meint zu ihm, dass Nog seine Befehle hätte. Quark entgegenet, dass es für Sisko leicht sei, das zu sagen, er Jake aber ganz sicher nicht dort hinaus schicken würde. Sisko antwortet jedoch, dass Jake kein Offizier der Sternenflotte sei.

Akt III: Feindkontakt Bearbeiten

Nog, Larkin und Reese befinden sich auf Patrouille, als Nog die Gruppe anhält um zu lauschen. Er schüttelt jedoch den Kopf, als Zeichen dafür, dass er nichts verdächtiges wahrnimmt. Dann bewegen sich die drei weiter.

Dax scheint Durchbruch gegen Houdinis gelungen.jpg

Dax scheint ein Durchbruch gelungen zu sein

Unterdessen scheint Dax mithilfe eines Tricorders ein erster Schritt in Richtung Deaktivierung der Minen gelungen zu sein und Kellin freut sich, dass sie es geschafft hat. Doch Dax ist sich nicht sicher, ob sie das war, vielleicht waren es auch Tobin, oder Jadzia. Für Kellin spielt das allerdings keine Rolle, wichtig sei, dass es ihr gelungen ist, die Störsignale zu durchdringen. Kellin steht auf und setzt den Tricorder ein. Zwar ist es Dax nur gelungen, die Reichweite des Tricorders auf etwa hundert Meter auszudehnen, dass reicht laut Kellin allerdings um das gesamte Gelände zu scannen. Er fragt sich allerdings, wie man den Tricorder so kalibrieren kann, dass er im Subraum die Houdinis erkennt. Dax hat die Idee, die optronischen- und die Isodyne-Relais miteinander zu vernetzen, woraufhin Kellin sie fragt, ob sie wirklich keine Ingenieurin sein. Dax antwortet ihm, dass sie in ihren bisherigen neun Leben wohl von allem ein bisschen war und Kellin fragt sie, ob das nicht ganz schön verwirrend für sie sei. Dax stimmt ihm zu, versucht es ihm aber trotzdem zu erklären. Sie befindet sich nun zum ersten Mal an der Front und Kellin fragt, ob sie damit Ezri meint, was sie bestätigt. Torias, Curzon, oder Jadzia waren viele Male im Kampf und so weiß sie, was das für ein Gefühl ist. Sie erinnert sich an die Angst, an die Wut und an den Adrenalinstoß. Kellin meint, die Erinnerung eines anderen an Kampfsituationen zu haben, sei das eine, es selbst zu erleben jedoch etwas völlig anderes. Dax meint, dass sie das wohl herausfinden wird und Kellin ist überzeugt, dass sie es gut machen wird. Dann arbeiten die beiden weiter.

Lager der Jem'Hadar.jpg

Das Lager der Jem'Hadar

Die Patrouille hat das Lager der Jem'Hadar derweil gefunden. Die drei ducken sich auf einem Felsvorsprung oberhalb des Lagers und Larkin beobachtet die Jem'Hadar durch ein Fernglas. Sie sieht Unmengen von Jem'Hadar-Soldaten, die sich auf einen Kampf vorzubereiten scheinen. Sie meint zu Nog, dass sie nah genug sind und der fragt, was da vor sich geht. Doch Larkin antwortet nur, dass es Zeit wäre zu gehen. Dann gibt sie Reese das Fernglas und auch dieser beobachtet das Lager, wobei er sieht, wie sich die Jem'Hadar-Truppen in Bewegung setzen. Dann gibt er Larkin das Fernglas und die drei ziehen sich zurück. Auf dem Rückweg bewegen sie sich sehr vorsichtig und blicken immer wieder in alle Richtungen, als Nog etwas hört. Er macht ein kurzes Psst und die drei gehen in Deckung. Nog lauscht eine kurze Zeit lang, dann teilt er Larkin per Handzeichen mit, dass vor ihnen etwas zu sein scheint. Larkin befiehlt, ebenfalls per Handzeichen, zurückzuweichen, was die Gruppe auch sofort tut. Kurz darauf werden sie jedoch beschossen. Larkin bekommt einen Treffer in den Rücken und Nog einen ins Bein, woraufhin er taumelt und hinfällt, während er laut aufschreit.

Nog wird sein Bein verlieren.jpg

Nog wird sein Bein verlieren

Im Lager versteckt sich ein ängstlicher Quark derweil und beobachtet die Soldaten, als Vargas ruft, dass jemand kommt. Reese gibt sich zu erkennen und er trägt Nog auf dem Rücken. Die andere Soldaten, sowie auch Quark, rennen zu Nog und eine Trage wird angefordert. Quark fragt seinen Neffen, was passiert ist, doch der antwortet nicht, sondern schreit nur. Reese erklärt Sisko, dass sie auf eine Jem'Hadar-Patrouille getroffen sind und der erkundigt sich sogleich nach Larkin. Reese erklärt dass sie tot ist und dass Nog etwa drei Kilometer südlich das Jem'Hadar-Lager gefunden hat. Dort befinden sich zwei Kolonnen Jem'Hadar. Als Vargas das hört, fragt er, wie man es schaffen soll, sie aufzuhalten, doch Sisko meint, man müsse sich eben etwas einfallen lassen. Reese fragt ihn, ob er eine Idee hat, doch der antwortet, dass er daran arbeitet. Als Sisko sich zum gehen umdreht, meint Reese noch zu Sisko, dass Nog seine Sache gut gemacht hat. Dann geht Sisko in die Anlage. Vor der Krankenstation steht Quark und meint zu Sisko, dass Bashir dort drinnen niemanden sehen möchte. Sisko fragt Quark wie es Nog geht, doch der erwidert, dass es etwas spät ist, sich darum zu sorgen, er wird sein Bein verlieren.

Akt IV: Die Houdinis Bearbeiten

Quark macht Sisko Vorwürfe.jpg

Quark macht Sisko Vorwürfe

Vor der Einrichtung unterhalten sich Quark und Bashir und Quark fragt den Doktor, ob das Bein ersetzt werden kann. Bashir antwortet ihm, dass Nog sein biosynthetisches Bein bekommt, sobald er im Krankenhaus ist, er befürchtet jedoch, dass es Komplikationen gibt. Quark fragt, was das bedeutet und Bashir erklärt ihm, dass Nog einen schweren Hitzeschaden an den motorischen Nerven seines Oberschenkelknochens erlitten hat. Er weiß nicht, ob es gelingt, künstliches Muskelgewebe zu stimulieren, das könne man erst nach der Operation wissen. Dann meint Bashir, dass er wieder rein müsse und geht. Quark dreht sich zu Sisko, der sich ganz in der Nähe befindet und meint, dass man Nog in ein Krankenhaus bringen muss. Sisko erwidert, dass man das auch tun wird, sobald es geht. Quark fängt an, dem Captain Vorwürfe zu machen und meint, dass Sisko wohl nicht wirklich etwas an Nog liege. Das macht Sisko sehr wütend und er fährt Quark an, und meint, dass er ihm das nur einmal sagen werde: ihm liege etwas an Nog, sowie an jedem einzelnen Soldaten unter seinem Kommando. Dann steht er auf und geht.

Sisko kommt in die Krankenstation und Nog will sich aufrichten, doch Sisko meint, dass er ganz ruhig bleiben soll. Nog meint, dass es ihm leid tut, dass Larkin tot ist. Er hat sie direkt in eine Falle geführt. Er hat die Jem'Hadar kommen hören, aber zu spät reagiert. Er berichtet von Phaserfeuer und meint, dass sie zu Boden ging, noch ehe er sie warnen konnte. Sisko unterbricht ihn und meint, dass er das getan hat, wozu er ausgebildet wurde und dass er stolz auf Nog sei. Nog bedankt sich und Sisko blickt auf Nogs amputiertes Bein. Nog erklärt ihm, dass es gar nicht weh täte, obwohl man vielleicht etwas anderes denken würde, was den Captain froh macht. Dann meint er noch, dass er überzeugt ist, wieder gesund zu werden und fragt den Captain ob die Kommunikationsphalanx das alles wert ist. Sisko antwortet ihm, dass er das bei Gott hoffe. Dax unterbricht die beiden und teilt Sisko mit, dass sie fertig sind.

Die Houdinis materialisieren.jpg

Die „Houdinis“ materialisieren

Draußen befinden sich alle in ihren Verteidigungspositionen, während Dax und Kellin ihre Tricorder bedienen. Sisko befiehlt, dass sich keiner bewegt, bevor er etwas sagt. Dann weist er Dax an, anzufangen. Sofort materialisieren Unmengen von kugelförmigen Minen vor ihnen, sowohl auf dem Boden, als auch in der Luft, einige davon direkt neben den Soldaten. Kellin meint, dass es das gewesen sei und man jetzt nur noch herausfinden müsse, wie man die Minen entschärft. Doch Sisko hat andere Pläne. Er hat nicht vor die Minen zu entschärfen, sondern sie einzusetzen.

Sisko hat einen Plan.jpg

Sisko hat einen Plan

Kurz darauf im Bunker, malt Reese Sisko mit der Hand einen Plan in den Sandboden. Er erklärt, dass sich das Lager der Jem'Hadar hinter den Bergen befindet, was bedeutet, dass sie durch eine Schlucht müssen, wenn sie zu ihrer Position gelangen wollen. Sisko meint, dass man die Minen in diesem Fall dort platzieren werde. Kellin fügt an, dass es nicht sonderlich schwer sein dürfte, die Minen zu bewegen, höchstens etwas delikat. Sisko möchte, dass die Minen so umprogrammiert werden, dass sie durch Bewegung ausgelöst werden. Reese fügt an, dass man die Bewegungsstärke möglichst hoch einstellen sollte, damit sich viele jem'Hadar in der Schlucht befinden, wenn die Minen hochgehen. Kellin meint, dass man das sicher einrichten kann und Reese rechnet vor, dass das die Stärke der Jem'Hadar um mindestens ein Drittel dezimieren wird. Sisko fragt Dax, die die ganze Zeit still war, ob sie nicht glaube, dass es funktioniert. Sie antwortet, dass es das nicht sei. Sie dachte nur daran, dass sie die Minen vor einigen Stunden für die Art von schrecklichen Waffen hielten, die nur das Dominion einsetzen würde und nun denken sie darüber nach, sie selber einzusetzen. Reese meint, dass die Minen nun auch wesentlich freundlicher wären und Sisko meint, dass je weniger Jem'Hadar dort sind, umso besser ihre Überlebenschancen sind. Dann schickt er alle an die Arbeit.

Einige Zeit darauf, befinden sich alle Soldaten auf ihren Posten und warten auf den Angriff. Reese kommt zu Dax und bringt ihr einige Energiezellen, als Vargas ihn fragt, ob er auch etwas höre. Dax meint nichts zu hören und Reese meint, dass sie ganz ruhig bleiben sollen, sie hörten sie schon, wenn sie kommen. Dann rennt er weiter, um Sisko ebenfalls Energiezellen zu bringen. Kellin, der neben Sisko sitzt, spielt nervös am Visier seines Gewehres herum und entschuldigt sich dafür, als er bemerkt wie Sisko ihn anstarrt. Er meint sein Daumen sei etwas nervös. Sisko kann das jedoch gut verstehen. Kellin würde gerne wissen, ob die Jem'Hadar vor einem Kampf auch nervös werden, doch Sisko meint, dass er sich darauf nicht verlassen würde. Dann hören sie plötzlich Musik und Kellin reißt nervös sein Gewehr hoch. Vargas fragt sofort, was das sei, doch Dax meint nur, er solle zuhören. Auch Sisko hat die Musik erkannt, es ist Vic Fontaine, der I'll Be Seeing You singt.

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Dax in Erwartung des Angriffs

Quark steht an Nogs Krankenbett und beobachtet Nog, wie der still der Musik lauscht. Dann zieht er ihm die Decke ein klein wenig höher. Draußen kommt Bashir zu Dax und die fragt ihn sofort, ob das seine Idee war. Er bejaht und meint, sie alle könnten im Moment etwas Vic Fontaine vertragen. Dax erkundigt sich nach Nog und Bashir antwortet, dass er hier nicht viel für ihn tun kann. Er müsse auf die Station zurück. Bashir seinerseits erkundigt sich bei Dax nach den Minen und fragt, ob es ihnen gelungen ist, sie zu transportieren. Dax erwidert, dass sie heute Nacht besser nicht durch diese Schlucht gehen würde. Bashir meint, dass er das nicht vor hatte, aber er hatte ja schließlich auch nicht vor überhaupt hier zu sein. Bashir überprüft daraufhin seine Waffe und Vargas bemerkt, dass er das wohl schon öfters gemacht hat, worauf der Doktor entgegenet, das das schon viel zu oft der Fall war. Er findet es merkwürdig, denn er trat der Sternenflotte eigentlich bei, um Leben zu retten. In diesem Moment hört man aus Richtung der Schlucht einige Explosionen. Die Offizieren richten ihre Waffen in Richtung Schlucht aus und warten auf den Gegner. Nach einem kurzen Moment meint Vargas, dass die Jem'Hadar vielleicht nicht kommen und umkehren. Oder eventuell habe man auch alle erwischt. Doch in diesem Moment hört man lauter werdendes Kampfgeschrei. Die Offiziere klappen die Zielvorrichtungen ihrer Gewehre hoch und als die ersten Jem'Hadar aus der Schlucht kommen, befiehlt Sisko ihnen zu feuern.

Akt V: Ein teurer Sieg Bearbeiten

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Der Kampf entbrennt

Die Sternenflottenoffiziere feuern wie wild in Richtung der heranstürmenden Jem'Hadar. Zu Anfang fallen viele der Jem'Hadar und nur wenige Sternenflottenoffiziere werden getroffen, das ändert sich jedoch, als die Jem'Hadar die Stellungen der Soldaten erreichen und es zu Handgemengen kommt. Sisko wird in einen Nahkampf mit einem Jem'Hadar verwickelt, doch es gelingt ihm, den Angreifer zu Boden zu bringen. Auch Vargas und Reese kämpfen mit ihren Fäusten gegen die Jem'Hadar, während die anderen Soldaten, und mittlerweile auch wieder Sisko, versuchen, die immer noch nachrückenden Jem'Hadar aufzuhalten. Während draußen der Kampf tobt, kümmert sich Quark in der Krankenstation um seinen Neffen. Er tupft ihm die Stirn ab und lauscht verängstigt den Kampfgeräuschen. Draußen bekommt Vargas ein Messer in den Rücken und Sisko befindet sich ein weiteres mal im Nahkampf. Als Dax von einem Jem'Hadar angegriffen wird, kommt Kellin ihr zu hilfe und erschießt den Jem'Hadar, woraufhin er jedoch selber einen Treffer in den Rücken bekommt. Dax kriecht zu ihm herüber und ruft seinen Namen, während Quark im Inneren noch immer Nogs Stirn abtupft. Plötzlich hört er etwas und dreht sich um: Ein Jem'Hadar steht vor der Krankenstation. Quark zückt sofort einen Phaser und erschiesst den Soldaten. Draußen rettet Sisko Bashir vor einem Angreifer, woraufhin er hinterrücks niedergeschlagen wird. Gerade als der Jem'Hadar ansetzt, den Captain zu erschiessen, verliert Sisko sein Bewusstsein.

Als er erwacht ist Reese über ihn gebeugt und fragt ihn, ob er noch lebt. Sisko erhebt sich und sieht sich um. Überall liegen Tote und Verletzte und es brennen kleine Feuer. Er sieht, wie Bashir einige der Verletzten behandelt und erblickt dann Dax, die den toten Kellin in ihren Armen hält. Dann stellt er fest, dass die Stellung gehalten wurde und Reese entgegenet, dass dies sein Befehl war.

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Worf ist wieder zurück

Einige Zeit später wird wieder an der Kommunikationsphalanx gearbeitet. Worf betritt die Anlage und ruft nach Captain Sisko. Er berichtet ihm, dass sich die USS Veracruz im Orbit befindet und Ersatztruppen und eine Technikcrew herunterbeamt. Sisko erkundigt sich nach seiner Crew und Worf berichtet, dass sie sich mit Bashir auf der Veracruz befindet. Nog und die anderen Verletzten sollen in ein Krankenhaus auf Sternenbasis 371 gebracht werden. Sisko kündigt an, in Kürze auf die Defiant zurückzukehren. Worf blickt den Captain an und sagt zu ihm, dass dies ein großer Sieg war. Einer von denen, der Geschichten und Lieder wert ist. Sisko erwidert, dass es ein teurer Sieg war und die beiden verlassen die Anlage.

Draußen sind soeben die neuen Truppen eingetroffen und werden eingeteilt. Reese beobachtet sie und meint, dass es Kinder seien. Sisko entgegnet, dass sie es nicht mehr für lange sein werden. Dann fragt er Reese, ob er soweit sei. Reese zückt sein Jem'Hadar-Messer und wirft es in den Sand, sodass es mit der Klinge im Boden stecken bleibt, dann ist er bereit zu gehen. Sisko ruft die Defiant und die drei werden hochgebeamt.

Auf Deep Space 9 zurück, sitzt Sisko an seinem Schreibtisch und arbeitet am Computer, als Kira hereinkommt. Sie berichtet, dass die neusten Verlustlisten gerade bekannt gegeben wurde. Auf Nachfrage antwortet sie dem Captain, dass es einschließlich der Soldaten, die auf AR-558 gefallen sind, 1730 Opfer sind. Sisko steht auf und blickt aus dem Fenster und Kira meint, dass es viele Namen sind. Sisko erwidert, dass es nicht nur Namen sind und dass es wichtig ist, dass sie das niemals vergessen. Dann wiederholt er seine Worte noch einmal.

Dialogzitate Bearbeiten

Vic
Ein Hologramm zu sein kann einem manchmal richtig auf die asymmetrischen Photonen gehn.

Quark und Nog unterhalten sich über die Menschen.

Quark
Ich werde dir mal was über Menschen verraten, geliebter Neffe. Sie sind ein wundervolles, freundliches, zuvorkommendes Volk, solange sie den Bauch voll haben und ihre Holosuiten funktionieren. Aber wenn du ihnen ihre leiblichen Genüsse entziehst, ihnen zum Beispiel die Nahrung vorenthältst, den Schlaf und die Schallduschen, dann wird das ihr Leben für einen längeren Zeitraum in Gefahr bringen, und genau dieselben freundlichen, intelligenten und überaus zuvorkommenden Menschen, die werden plötzlich so gefährlich und so gewalttätig wie der schlimmste, blutrünstigste Klingone.

Beim Warten auf den Angriff der Jem'Hadar überprüft Bashir seine Waffe.

Vargas
Wie ich sehe, haben sie das schon gemacht
Bashir
Leider viel zu oft. Komisch, ich trat in die Sternenflotte ein, um Leben zu retten.

Worf
Das war ein großer Sieg, einer dieser Siege, der Geschichten und Liedern würdig ist.
Sisko
Ein teurer Sieg

Auf AR-558 treffen die neuen Truppen ein.

Reese
Kinder
Sisko
Aber nicht für lange.

Kellin
Es tut mir leid, Captain, aber ich bin Ingenieur, kein Zauberer.

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Story und Drehbuch Bearbeiten

Allgemeines Bearbeiten

In dieser Episode versucht Ira Steven Behr die Brutalität des Krieges gnadenlos aufzuzeigen. Dabei kam auch der Erkenntnis von Ezri, als man selbst die Houdinis einsetzen will, dass sie davon ausging, dass diese Art von Waffen nur von Jem'Hadar eingesetzt werden, eine wichtige Rolle zu. Da für ihn der Satz Gott ist auf unserer Seite viel zu oft im Krieg als Rechtfertigung genommen wird, wollte er zeigen, dass im Krieg keine Seite ehrenvoll argiert. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Ursprünglich sollte Nog beide Beine in der Episode verlieren, um zu zeigen, wie ein Mann durch den Krieg in zwei Teile zerrissen wurde. Allerdings hielt man dies für zu hart für eine Star-Trek-Episode und so ging man den Kompromiss ein, Nog nur ein Bein verlieren zu lassen. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität) Bearbeiten

Bashir spielt Nog I'll Be Seeing You vor.jpg

Nog hört I'll Be Seeing You

In der Episode Leben in der Holosuite erinnert sich Nog an die Ereignisse auf AR-558 zurück. Dies beinhaltet zum Einen schreckliche Erinnerungen an Larkins Tod und seine eigene Verwundung, aber auch daran, was in der Krankenstation passiert, als Doktor Bashir den Vic-Fontaine-Song I'll Be Seeing You spielt:

Nog liegt im Krankenbett und sein Onkel Quark sitzt daneben und wacht über ihn, als Nog den Song hört. Er fragt Doktor Bashir, was das sei. Bashir antwortet, dass es ein Lied sei, das Vic Fontaine für ihn aufgenommen hat. Nog fragt, wer Vic ist, und Bashir erklärt ihm, dass Vic aus einem seiner Holosuiteprogramme ist. Bashir dachte sich, es würde sie etwas von ihren Sorgen ablenken. Dann fragt er Nog, ob es ihn stört, was dieser verneint. Nog findet das Lied schön und schließt seine Augen, um der Musik zu lauschen.
Im Gegensatz zu Nogs Erinnerungen an Larkins Tod und seine Verwundung wurden hier Szenen verwendet, die nicht in dieser Episode zu sehen waren.

Bezüge zur Realität Bearbeiten

Die Namen der Soldaten auf AR-558 sind teilweise dem Kriegsfilm Die ins Gras beißen entliehen. In diesem US-amerikanischen Kriegsfilm aus dem Jahr 1962 gibt es Soldaten namens Reese, Larkin und Loomis (siehe auch Die ins Gras beißen in der Wikipedia). (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Für die Geschichte selbst ließ David Weddle sich durch Schlacht um Guadalcanal im Zweiten Weltkrieg, in der sein Vater kämpfte inspirieren. In der Schlacht geht es darum ein bestimmtes Gebiet zu halten, um dies gegen etwas unglaublich böses zu verteidigen. Dabei hatten die kämpfenden Männer und Frauen am Ende zwar gewonnen, aber der Sieg veränderte ihr ganzes Leben. Ira Steven Bahr und Hans Beimler wollten genau das in der Episode einfangen. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Winrich Kolbe, der Regiseur dachte bei der Vorbereitung auf die Episode an einen anderen Konflikt, nämlich dne Ersten Weltkrieg. Seiner Ansicht nach gab es auf dem Schlachtfeld nichts gab, was irgendjemand gebrauchen könnte und trotzdem kämpfen alle weiter. AR-558 ist genau so ein Gebiet, das eigentlich kein Blutvergießen rechtfertigt. Als Veteran im Vietnamkrieg sah Kolbe zudem Paralellen zur Schlacht um Khe Sanh, in der er selbst zwar nicht mitkämpfte, da er zuvor aus Vietnam abgezogen wurde. Dazu führte er dann allerdings erklärend aus, dass vor allem das Warten auf den Feind dich verrückt macht. Er berichtete, dass man den Feind hören und fast fühlen kann und einem dabei allerlei Bilder durch den Kopf gehen. Wenn man dann letztlich kämpfen muss, so Kolbe weiter, ist das alles verflogen, da man eine Aufgabe hat. Allerdings vergeht die Zeit seiner Erfahrung nach bis dahin immer langsamer. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Produktionsnotizen Bearbeiten

Allgemeines Bearbeiten

Dies ist eine der wenigen Star-Trek-Episoden mit einer FSK-16-Klassifizierung.

Ein wichtiger Bestandteil der Episode war die Musik von Vic Fontain. Ire Steven Behr erklärte, dass man sich immer wieder fragt, weshalb die Musik um Vic Fontain überhaupt in der Show hat und dann kommt der Moment, wenn die Offiziere auf den Tod warten und im Hintergrund läuft I'll Be Seeing You. Seiner Ansicht nach erzeugt dies eine gespänstische Atmosphäre. Damit, so erklärte er weiter, wollte man den Charaktären ein inneres Leben verleihen, das über das Normale einer TV-Serie hinausgeht. Mit der Reaktion der einzelnen auf die Musik war es möglich vieles über die Figuren zu sagen, ohne sie darüber sprechen zu lassen. Zudem gelang es mit der Musik die Geschichte, nicht wie sonst üblich mit harter Marschmusik, sondernmit melancholischer Musik zu unterlegen. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Spezialeffekte Bearbeiten

Die Szene des explodierenden Jem'Hadar-Schiffes am Anfang wurde bereits in der Episode Valiant verwendet.

Darsteller und Charaktere Bearbeiten

Es war eine gezielte Entscheidung nicht die Kiegserfahrenen Worf und Kira in den Kampf zu schicken, sondern mit Bashir, Dax, Nog und Quark die unerfahrenen Crewmitglieder. Einzig Sisko als erfahrener Offizier war unerlässlich. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Als Unterstützung für die Crew wurden Neue Charaktäre wie Reese, Larkin und Vargas benötigt. Dabei nahm Reese eine Rolle ähnlich der von Worf ein, weshalb dieser schon alleine deshalb als Mitglied des Außenteams ausfiel. Als Gegenpart von Reese wurde die Figur des liebenswerten Kellin entworfen. Dabei sollte auch gerausgestellt werden, dass der harte Typ, der seine Menschlichkeit aufgibt, den Kampf überlebt, während der normale Type am Ende stirbt. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Ira Steven Behr bot die Rolle des Kellin seinem guten Freund Bill Mumy an. Der wollte schon immer in Star Trek mitspielen, Ihm war es nach seiner Rolle in Babylin 5 jedoch wichtig, keinen Außerirdischen mit viel Maske zu spielen, weshalb er bisherige Angebote immer ablehnte. Als er das Drehbuch zu dieser Episode bekam, sagte er dann direkt zu, da er einen Menschen spielte. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Quark kommt in dieser Episode eine besondere Rolle zu. Wie Spock in Star Trek: The Original Series kann er als Außenseiter wie kein Andere die Finger in die Wunde legen und seinen Kommentar über die Menschlichkeit abgeben. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Cirroc Lofton (Jake Sisko) tritt in dieser Episode nicht auf, wird allerdings im Gespräch zwischen Quark und Benjamin Sisko von beiden erwähnt.

Nachwirkung Bearbeiten

Meinungen von Cast & Crew Bearbeiten

Ira Steven Behr dachte, dass diese Episode trotz aller Wiederstände, notwendig war um zu zeigen, dass Krieg furchtbar und nicht tolerierbar ist, da dabei gute Leute sterben. Man gewinnt vielleicht, aber gleichzeitig verliert man auch. Seiner meinung nach zeigt diese Eposide das ohne Kompromisse. Zwar war dies nicht die erste Geschichte, die die Auswirkungen des Krieges zeigten, aber nach der Episode Entscheidungen wollte man mit dieser Episode noch weiter gehen, da seiner Meinung nach der Krieg nicht nur aus explodierenden Schiffen und Spezialeffekten besteht. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Als Nicole de Boer das Skript bekam, war sie schockiert, da sie beim Unterschreiben für die Rolle wusste, dass es sich bei Ezri um einen Counselor handelt und nun sollte sie, als kleine Frau gegen riesige Jem'Hadar kämpfen. Über die Szene, in der sie von einem Jem'Hadar bewusstlos geschlagen wird, sagt sie, dass der Jem'Hadar sie im richtigen Leben viel einfacher besiegt hätte. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Aron Eisenberg war sehr erfreut über die Episode, da Nog bisher mit wehenden Fahnen durch den Krieg geritten ist. Auch wenn er bisher Leute neben sich sterben sah, so dachte er immer, dass ihm nichts passieren könnte. Diese Episode änderte dies zu Eisenbergs Freude und er konnte Nog in einem Schockzustand spielen, der zeigte, dass sein erster Gedanke war, dass er tatsächlich sterben könnte. Dies war dann der richtige Übergang für Leben in der Holosuite. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Rezensionen in Medien Bearbeiten

Im Star Trek: Deep Space Nine Companion wird diese Episode als diejenige beschrieben, die die friedliche Philosophy von Star Trek wie keine andere ausreizt.

Trivia Bearbeiten

Es gibt in dieser Episode eine Anspielung auf McCoys geflügeltes Wort Ich bin Arzt, kein….

Der Name des Planeten AR-558 ist abgleitet von der Produktionsnummer der Episode (558). Als man Ira Steven Behr fragte, weshalb man den Namen gewählt hatte, entgegnete er, weil man es konnte. (Star Trek: Deep Space Nine Companion)

Filmfehler Bearbeiten

Inhaltliche Ungereimtheiten Bearbeiten

Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Sternenflotte die Soldaten auf AR-558 nicht aus dem All unterstützt. Die Defiant ist lange im Orbit des Planeten und hätte den Jem'Hadar leicht ein Ultimatum zum Aufgeben stellen können.

Synchronisationsfehler Bearbeiten

Die deutsche Synchronisation hat in dieser Episode gleich zwei Einsätze von Hauptdarstellern anders als im Original vertont. So meldet sich in der Originalfolge Kira am Anfang in der Offiziersmesse und teilt Sisko mit, dass die Defiant abflugbereit ist. Außerdem ist es später Sisko, der nach einer Trage schreit, als Reese mit Nog auf dem Rücken ins Lager zurückkehrt. In der deutschen Fassung wurden diese Sätze beide Male von unbekannten Stimmen gesprochen.

Merchandising Bearbeiten

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung Bearbeiten

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Nicole de Boer als Counselor Ezri Dax
Bianca Krahl
Michael Dorn als Lt. Commander Worf
Raimund Krone
Colm Meaney als Chief Miles O'Brien
Roland Hemmo
Armin Shimerman als Quark
Peter Groeger
Alexander Siddig als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Nana Visitor als Colonel Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
Raymond Cruz als Vargas
Andreas Hosang
Patrick Kilpatrick als Reese
Gerald Paradies
Aron Eisenberg als Fähnrich Nog
Fabian Schwab
Annette Helde als Lieutenant Nadia Larkin
Viola Sauer
Max Grodénchik als Rom
Wilfried Herbst
Bill Mumy als Kellin
Uwe Büschken
James Darren als Vic Fontaine
Klaus-Dieter Klebsch
nicht in den Credits genannt
Bobby Burns als unbekannt
George Colucci als unbekannt
Brian Hite als unbekannt
Dan McGee als Lieutenant (Abteilung Technik/Sicherheit)
Tom Morga als Jem'Hadar-Soldat
Denney Pierce als Sternenflottenoffizier
Laurence Rosenthal als Jem'Hadar-Soldat
Chuck Shanks als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Chester E. Tripp III als Jem'Hadar-Soldat
Brian J. Williams als Sternenflottenoffizier
mehrere unbekannte Darsteller als Jem'Hadar-Soldaten
7 unbekannte Darsteller als Sternenflottenoffiziere
3 unbekannte Darstellerinnen als Sternenflottenoffizierinnen
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Patricia Tallman als Stuntdouble für Annette Helde
Nancy Thurston als Stuntdouble für Aron Eisenberg
Weitere Synchronsprecher
Michael Bauer als Soldat

Verweise Bearbeiten

Ereignisse
Belagerung von AR-558, Krieg
Institutionen & Großmächte
Außenteam, Dominion, Ferengi-Allianz, Föderation, Sternenflotte, Truppe, USO, Volk
Spezies & Lebensformen
Ferengi, Jem'Hadar, Kaninchen, Klingone, Mensch, Trill
Kultur & Religion
Angst, Auftritt, Entschuldigung, Erwerbsregel Nr. 34, Gefühl, Geschichte, Glück, Gott, Halsband, Held, Hologramm, Holoprogramm, I'll Be Seeing You, Joke, Klatschen, Lied, Lob, Kolonne, Musik, Nervosität, Opfer, Paradies, Respekt, Schlaf, Showbusiness, Tonaufnahme, The Lady is a Tramp, Tod, Versprechen
Personen
Curzon Dax, Feind, Großer Nagus, Ingenieur, Jadzia Dax, Jake Sisko, Komiker, Kunde, Loomis, McGreevey, Offizier, Parker, Soldat, Tobin Dax, Veteran, Zauberer, Zek
Schiffe & Stationen
Deep Space 9, USS Defiant (NX-74205), Jem'Hadar-Angriffsjäger, Raumschiff, Sternenbasis 371, USS Veracruz
Orte
Berg, Brücke, Bühne, Energiezelle, Front, Holosuite, Kasino, Korridor, Krankenhaus, Krankenstation, Lager, Messe, Offiziersmesse, OPS, Schlachtfeld, Schlucht, Territorium, Vic Fontaine's Lounge
Astronomische Objekte
AR-558, Chin'toka-System, Orbit, Planet, Planetensystem, Sektor
Wissenschaft & Technik
Adrenalin, Antipersonenmine, Arm, Bauch, Bandage, Beamen, Bein, Biosynthetisches Bein, Brust, Computer, Conn, Daumen, Duonetischer Koppler, Erinnerung, Explosion, Finger, Fieber, Faust, Fernglas, Frequenzdiskriminator, Gewehr, Gehör, Gesicht, Hand, Haut, Hautreizung, Hauptbildschirm, Herz, Houdini, Hypospray, Isodyne-Relais, Isolinearer Stab, Jem'Hadar-Messer, Ketracel-White, Kilometer, Klinge, Kommunikation, Kommunikationsphalanx, Kongestion, Magen, Messer, Mikrodynekoppler, Mine, Muskel, Nerv, Numinol-Tetraminothen, Oberschenkelknochen, Ohr, Optronisches Relais, Operation, PADD, Phaser, Phasergewehr, Phasenverstärker, Phasergewehr, Photon, Rücken, Schalldusche, Schuss, Sensor, Spulenschlüssel, Subraum, Transtator, Tricorder, Wunde
Speisen & Getränke
Nahrung, Raktajino, Ration
sonstiges
Alarm, Befehl, Falle, Fels, Fenster, Feigling, Friedensvertrag, Geheimdienstbericht, Hitze, Hut, Informationsbeschaffungsmission, Job, Kampf, Kommando, Latinum, Leichnam, Liste, Mission, Nacht, Nachricht, Sand, Schreibtisch, Sicherheitsprotokoll, Statuten der Sternenflotte, Tisch, Trage, Träne, Uniform , Verlustliste, Versandhandel, Versorgungsgut, Versorgungsmission

Externe Links Bearbeiten

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